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Die Anwendung der Gefügelehre auf die Werkstoffe der Technik

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Zusammenfassung

Reines Kupfer besteht in geglühtem Zustande aus polygonalen Kristallen, welche häufig Zwillingsstreifungen aufweisen (Abb. 52). Gegossenes Kupfer bildet, sofern es hohe Reinheit besitzt, keine Zonen-kristalle. Die Zonenbildung im metallographischen Schliffbilde ist das Kennzeichen einer Ungleichheit in der Zusammensetzung, die durch den verschieden starken Angriff des Ätz-mittels sichtbar wird. Zonen- oder Schichtkristalle haben demnach zur Voraussetzung das Vorhandensein wenigstens eines Nebenbestandteiles, der die Ungleichmäßigkeit verursachen kann und der in festem Kupfer löslich ist. Bei Kupfer genügen schon sehr geringe Mengen einer Beimengung, um deutliche Zonen hervorzurufen.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1930

Authors and Affiliations

  1. 1.EberswaldeDeutschland

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