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Zu erwartende Entwicklungen von Indikation und Technik

  • H. Müller
  • H. Haindl

Zusammenfassung

Nach anfänglichen Problemen und Irrwegen, über die bereits in Kap. 1 berichtet wurde, sind die heute verfügbaren implantierbaren Ports als technisch ausgereift anzusehen. In diesem Zusammenhang sind die auf dem Markt verfügbaren Ports sich in der Form und den Bestandteilen immer ähnlicher geworden:
  • Das typische Port hat eine möglichst dicke Punktionsmembran, die meistens in vorkomprimierter Form eingesetzt wurde, so daß die Oberfläche sich tastbar zur Haut hin vorwölbt. Die Vorkomprimierung dient dazu, einerseits der Nadel einen möglichst festen Halt zu bieten und andererseits Lecks durch wiederholte Punktionen zu vermeiden. Je mehr allerdings ein Septum vorkomprimiert ist, desto mehr Stanzeffekte treten auf, da sich jetzt das komprimierte Silikongummi beim Punktieren praktisch in die Nadelöffnung vorwölbt.

  • Die meisten Porthersteller bieten verschiedene Ports an, die eine dem Zweck angepaßte Größe und Höhe (Erwachsenenports, Kinderports, Miniports) aufweisen. Damit läßt sich das Port bei der Punktion finden (großes Port bei Adipositas), ohne daß es unnötig aufträgt (kleines Port bei Kachexie oder Kindern).

  • Das große Septum (mindestens wie eine Fingerkuppe) und die tastbare Kontur des Portes (Randwulst um Membran) erlauben es auch dem Ungeübten, ohne Schwierigkeiten eine Punktion durchzuführen.

  • Ein breiter Fuß mit Nahtfixierungsmöglichkeiten sorgt dafür, daß das Port sich nicht verlagert oder dreht. In der Basis des Ports ist der abgehende Katheter eine kurze Strecke einbezogen und damit vor Punktionen geschützt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • H. Müller
  • H. Haindl

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