Peritoneale Chemotherapie mit operativem Zugang

  • P. H. Sugarbaker
  • P. S. Braly

Zusammenfassung

Nicht alle Karzinomarten haben das gleiche Metastasierungsmuster. Bei Tumoren innerhalb von Körperhöhlen können lokoregionäre Rezidive entstehen. So treten im Abdomen nach chirurgischer Beseitigung gastrointestinaler und ovarieller Karzinome häufig Rezidive auf, die auf diesen anatomischen Bereich beschränkt sind. Einige der muzinartigen Tumore rezidivieren ausschließlich innerhalb des Abdomens und neigen selbst im Spätstadium der Erkrankung nicht zu hämatogener oder lympathischer Streuung. Häufig sterben diese Patienten infolge eines großen Tumorvolumens innerhalb des Abdomens, ohne daß es zum Auftreten von Metastasen in der Leber oder in anderen Organen gekommen ist. Die vorliegende Arbeit will die Möglichkeiten einer Behandlung gastrointestinaler, ovarieller und anderer intraabdominalen Karzinome durch intraperitoneale Chemotherapie aufzeigen. Der peritoneale Zugang kann sowohl vor (neoadjuvant) oder unmittelbar nach größeren Eingriffen erforderlich sein. Derzeitig bestehen unterschiedliche Empfehlungen für die Anwendung intraperitonealer Chemotheraie in verschiedenen klinischen Situationen, die hier zusammengefaßt vorgestellt werden sollen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • P. H. Sugarbaker
  • P. S. Braly

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