Verwaltungslehre — Notwendigkeit und Aufgabe im heutigen Sozialstaat

  • Klaus Stern

Zusammenfassung

Den deutschen Lehrbüchern des Verwaltungsrechts liegt die Auffassung zugrunde, daß die Verwaltung eine unentbehrliche und vorgegebene Größe darstelle, deren Analyse — weil ohnehin bekannt — unnötig sei, allenfalls für die meist ungeschriebenen besonderen Teile des Verwaltungsrechts einen Gewinn verspräche. Allein wesentlich sei, die juristischen Bedingungen und rechtsstaatlichen Grenzen des Verwaltens zu erforschen. Daß hierdurch ein einseitiges und unzulängliches Bild der Verwaltungswirklichkeit entworfen wird, ist einsichtig. Wer nach der Ursache dieser unzutreffenden Erkenntnis fragt, wird nicht umhin können festzustellen, daß in Deutschland trotz wiederholter, auch literarisch fruchtbarer Ansätze 1 oder wenigstens wohlmeinender Marginalien 2 noch immer eine systematisch und dogmatisch durchgebildete Verwaltungslehre fehlt. Die Verwaltungspraxis hat mit Recht diesen desolaten Zustand beklagt 3 und auf die wissenschaftliche Rückständigkeit gegenüber dem westlichen 4 und teilweise auch östlichen 5 Ausland verwiesen, in dem die Verwaltungslehre längst festgefugte akademische Disziplin ist und besonders in den Vereinigten Staaten 6 und Frankreich 7 in eigenständigen Lehr- und Forschungszentren gepflegt wird. Dennoch gilt, was ein wissenschaftlich orientierter Praktiker vor kurzem im Verwaltungsarchiv festgestellt hat: „Die deutsche öffentliche Verwaltung ist es nicht gewohnt, in Begriffen einer Verwaltungslehre über sich selbst nachzudenken oder gar Aussagen zu formulieren 8.“

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Literatur

  1. 2.
    Luhmann, Die Grenzen einer betriebswirtschaftlichen Verwaltungslehre, VerwArch Bd. 56 (1965), 303; Imboden, Das Gesetz als Garantie rechtsstaatlicher Verwaltung, 2. Aufl. 1962, S. 36.Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. Fellner, Gebt uns eine Verwaltungslehre, DCW 1950, 142; LESS, Zur Notwendigkeit einer Verwaltungslehre, DÖV 1960, 249; Kunze, Möglichkeiten schöpferischer Gestaltung durch Verwaltungshandeln, DVB1 1960, 308 ff.; OTTO NASS, Verwaltungsreform durch Erneuerung der Verwaltungswissenschaft, 1950; HÄmmerlein, Die Verwaltungsinformation als Mittel der Verwaltungsführung, DÜV 1964, 119, N. 2; Karl Hahn, Verwaltungslehre? DÖV 1950, 733 ff.; Von Der Groeben, Über die Notwendigkeit einer Verwaltungswissenschaft, DCV 1966, 46 ff.Google Scholar
  3. 4.
    Vgl. z. B. Michel Crozier, The Bureaucratic Phenomenon, London 1964; Bernard Gournay, Introduction â la science administrative, Paris 1966; ULE, Ein Institut für Verwaltungswissenschaften in Italien, VerwArch Bd. 52 (1961), 407 ff.; Hämmerlein, DUV 1964, 119; BENVENUTI, Die italienische Verwaltung und der Entwurf eines Gesetzes über das Verwaltungsverfahren, VerwArch Bd. 49 (1958), 1 ff.; POUL MEYER, Die Ausbildung der dänischen Verwaltungsbeamten, VerwArch Bd. 55 (1964), 193 ff.; Mey, Die Entwicklung der Verwaltung und der Stand der verwaltungswissenschaftlichen Forschung in den Niederlanden, VerwArch Bd. 49 (1958), 33 ff.; für Großbritannien vgl. die Zusammenfassung in: Public Administration, A Select List of Books and Periodicals, herausgegeben vom British Council, London 1964; Morstein Marx in: Verwaltung, S. 34 ff.; ders., Verwaltung in ausländischer Sicht, VerwArch Bd. 56 (1965), 105 ff.; ferner mit umfassenden Schrifttumsnachweisen Schnur, Über vergleichende Verwaltungswissenschaft, VerwArch Bd. 52 (1961), S. 1 ff. W. THIEME, Über die Verwaltungslehre in der Schweiz und in Deutschland, DCJV 1966, 381 ff.Google Scholar
  4. 5.
    Meder, Die Verwaltungsverfahrensordnung der Volksrepublik Polen, VerwArch Bd. 52 (1961), 385 ff.; ders., Die Lokalverwaltung in der Sowjetunion, AöR Bd. 88 (1963), 428 ff.; ders., Die öffentliche Verwaltung in Jugoslawien, VerwArch Bd. 51 (1960), 116 ff.; TÜRKE, Staat, Verfassung und Verwaltung in der Deutschen Demokratischen Republik, VerwArch Bd. 51 (1960), 283 ff.; Stainov, Verwaltung und Verwaltungsrecht in der Volksrepublik Bulgarien und den sozialistischen Staaten, VerwArch Bd. 53 (1962), 145 ff.Google Scholar
  5. 6.
    Vgl. bes. Morstein Marx, Amerikanische Verwaltung, 1963, mit Literaturangaben, S. 188 1f.; Herbert A. Simon, Das Verwaltungshandeln, 1955; Markull, Probleme der Verwaltungslehre in USA, DVB1 1956, 543; Schwenk, Grundzüge des amerikanischen Verwaltungsrechts, DVB1 1958, 333 ff.Google Scholar
  6. 7.
    Vgl. bes. Georges Langrod, Science et enseignement de l’administration publique, in: Revue internationale des sciences administratives, Brüssel 1954, S. 543 ders., Einige Hauptprobleme der französischen Verwaltung der Gegenwart, VerwArch Bd. 48 (1957), 191 ff.; Quaritsch, Eine Schule der Verwaltung: L’Ecole Nationale d’Administration, VerwArch Bd. 52 (1961), 217 ff.Google Scholar
  7. 8.
    Luhmann, VerwArch Bd. 56 (1965), 303.Google Scholar
  8. 9.
    Vgl. Ronneberger, Verwaltungshandeln in der entwickelten Industriegesellschaft, Der Staat 1963, 129 ff. (143); s. andererseits über das fehlende Selbstbewußtsein der Verwaltung Schnur, DCV 1966, 121.Google Scholar
  9. 10.
    E. BECKER, Stand und Aufgaben der Verwaltungswissenschaft, Festschrift für GIESE, S. 14 f., 19; Bodo Dennewitz, Die Systeme des Verwaltungsrechts, 1948, S. 180 ff.; D. Haussleiter, Der junge Friedrich List und die deutsche Verwaltungslehre, DCV 1966, 41 ff.Google Scholar
  10. 17.
    Vgl jüngstens Guilleaume, Regierungslehre, Der Staat 1965, 177; HENNIS, Aufgaben einer modernen Regierungslehre, Polit.ViertelJSchr 1965, 425 ff.; ders., Richtlinienkompetenz und Regierungstechnik, Recht und Staat 300/301, 1964; KNÖPFLE, Inhalt und Grenzen der Richtlinien der Politik des Regierungschefs, DVB1 1965, 857 ff.; G. Kunze, Ober die Notwendigkeit einer Regierungslehre, Recht und Politik Heft 1, 1966, S. 19 ff.; TH. Ellwein, Einführung in die Regie-rungs-und Verwaltungslehre, 1966; K. V. Beyme, Möglichkeiten und Grenzen der vergleichenden Regierungslehre, Polit. ViertelJSchr. 1966, 63 ff.Google Scholar
  11. 18.
    Vgl. Ipsen, Diskussionsbeitrag, VVDStRL 16 (1958), S. 115; Kleinrahm, Gesetzgebungshilfsdienst für Deutsche Parlamente? AöR Bd. 79 (1953/54), S. 137; Apelt, Die Gesetzgebungstechnik, in: Schriftenreihe der Hochschule für politische Wissenschaft, Heft 5 (1950), S. 4; ferner Friesenhahn Und Partsch, Parlament und Regierung im modernen Staat, VVDStRL 16, 9 ff., mit weiteren Nachweisen. Zum 19. Jahrhundert vgl. Haussleiter, DUV 1966, 42 ff.Google Scholar
  12. 19.
    Hierfür Forsthoff, Rechtsfragen der leistenden Verwaltung, res publ. Bd. 1 (1959), S. 48 f.Google Scholar
  13. 20.
    d. h. der Beschreibung dessen, was ist; vgl. in dieser Richtung Lassar, Reichseigene Verwaltung, JöR Bd. XIV (1926), S. 14; Medicus, Reichsverwaltung, JöR Bd. XX (1932), S. 9 ff.; KÖTTGEN, Der Einfluß des Bundes auf die deutsche Verwaltung und die Organisation der bundeseigenen Verwaltung, JöR Bd. 3 (1954), 67 ff.; Bd. 11 (1962), 173 ff.Google Scholar
  14. 21.
    Wie sie für die Bundesrepublik insgesamt Ernst Forsthoff 1960 in Umrissen erstellte, jedoch bedauerlicherweise unter Aussparung der hier bedeutsamen Verwaltung: Die Bundesrepublik Deutschland, Umrisse einer Realanalyse, in Merkur 1960, S. 807 ff. = Rechtsstaat im Wandel, S. 197 ff.; früher Poetsch-Heffter, Das Staatsleben unter der WRV, JöR Bd. XVII (1929), 1 ff.Google Scholar
  15. 22.
    Vgl. hierzu Peters, Der Kampf um den Verwaltungsstaat, in: Laforet-Festschrift, S. 19 ff.; ders., Die Bedeutung der Verwaltungswissenschaften für die Staats-und Gesellschaftsordnung, DVBI 1956, 529 (533 f.); KÖTTGEN, Innenpolitik und allgemeine Verwaltung, DUV 1964, 145 (147); ULE, Über das Verhältnis von Verwaltungsstaat und Rechtsstaat, in: Staats-und Verwaltungswissenschaftliche Beiträge, Speyer, 1957, S. 127 ff.; Becker, Festschrift für Giese, S. 17; Stern, Rechtsfragen der öffentlichen Subventionierung Privater, JZ 1960, 518 (525).Google Scholar
  16. 23.
    Schnur, Der Staat als Apparat (Wort und Wahrheit 1963, S. 351 ). Unser Zeitalter ist — mag es noch so sehr als technisches oder atomares bezeichnet werden — ein Zeitalter der Verwaltung, und unsere Gesellschaft ist eine verwaltete Gesellschaft, wie immer wir, zumindest in der westlichen Welt, diesem Trend entgegenzuhandeln uns bemühen. Ich komme auf die Problemlage an anderer Stelle zurück.Google Scholar
  17. 24.
    Johannes Heckei., Budgetäre Ausgabeninitiative im Reichstag zugunsten eines Reichskultusfonds, AöR N.F. Bd. 12 (1927), 420 (424).Google Scholar
  18. 25.
    Köttgen, Fondsverwaltung in der Bundesrepublik, res publica Bd. 14 (1965).Google Scholar
  19. 26.
    Nachweise bei Köttgen, JÖR Bd. 11, 193, 249, 310; Hans Schneider, Verträge zwischen Gliedstaaten im Bundesstaat, Vvdstrl Heft 19 (1961), S. 1 (19 ff.).Google Scholar
  20. 28.
    Vgl. Probleme der juristischen Ausbildung in der Verwaltung, Speyerer Schriftenreihe Bd. 17 (1963); Die Verwaltungsausbildung der Juristen, Speyerer Schriftenreihe Bd. 25 (1965); Gutachten über die juristische Ausbildung unter bes. Berücksichtigung der Interessen der Verwaltung, Verlag Grote, Köln u. Berlin 1965; dazu kritisch Schnur, Ausbildung für den höheren Verwaltungsdienst, DÖV 1966, 121 ff.Google Scholar
  21. 29.
    Die Probleme der Planung beginnen erst in jüngster Zeit (rechts)wissenschaftlich aufbereitet zu werden, vgl. Planung I, hrsg. von J. H. Kaiser, 1965; Planung und Verwaltungsgliederung, hrsg. von der Wirtschaftsberatung AG, Düsseldorf 1965; vgl. auch Scheuner, Bildungsplanung und ihre Rechtsgrundlagen, DCV 1965, 541.Google Scholar
  22. 30.
    Ober Lorenz Von Stein vgl. Stintzing-Landsberg, Geschichte der deutschen Rechtswissenschaft, Abt. 3, 2. Halbband, S. 718 ff.; ferner Ronneberger, Lorenz von Stein, Zur 150. Wiederkehr seines Geburtstages am 15. 11. 1965, in Der Staat 1965, 395 ff.; E. W. BÖCKENFÖRDE, Lorenz von Stein als Theoretiker der Bewegung von Staat und Gesellschaft zum Sozialstaat, in: Alteuropa und die moderne Gesellschaft, Festschrift für O. Brunner, 1963, S. 250 ff.; ders., Sammelrezension, Der Staat 1965, 489 ff.; siehe auch die jüngst erschienene Dissertation von Wolfgang Gerigk, Die vollziehende Gewalt in der Staatsidee Lorenz v. Steins, Münster 1966.Google Scholar
  23. 31.
    Zur Entwicklungsgeschichte: Poul Meyer, a.a.O., 6 ff.; ERICH BECKER, Festschrift für GIESE, S. 21 ff.; ders., Entwicklung und Aufgaben der Hochschule für Verwaltungswissenschaft, Speyer, in: Staats-und verwaltungswiss. Beiträge, Speyer 1957, S. 9 ff.; Gustav Marchet, Studien über die Entwicklung der Verwaltungslehre in Deutschland von der 2. Hälfte des 17. Jh. bis zum Ende des 18. Jh., 1885; Gustav KüHNEL, Elemente der Verwaltungslehre nach juristischen und soziologischen Gesichtspunkten, Wien 1934; Hans Maier, Die ältere deutsche Staats-und Verwaltungslehre (Polizeiwissenschaft) 1966.Google Scholar
  24. 32.
    Es muß indessen darauf hingewiesen werden, daß Otto Mayer die Berechtigung der VL anerkannte (1. Aufl., Bd. 1, S. 16 ff.), vgl. Glitza, Die deutsche Verwaltung und die rein rechtswissenschaftliche Schule Otto Mayers, D JV 1965, 329 ff.; GEORG VON MAYR, Verwaltungswissenschaft und Verwaltungsrecht in und nach dem Kriege, DJZ 1917, 854 ff.; Stier-Somlo, Die Zukunft der Verwaltungswissenschaft, VerwArch Bd. 25 (1917), 89 ff.; Erich Kaufmann, Artikel: Verwaltung, Verwaltungsrecht, in: Ges. Schriften, Bd. 1: Autorität und Wahrheit, S. 75 ff. (141).Google Scholar
  25. 33.
    Inama-Sternegg, Verwaltungslehre in Umrissen, 1870.Google Scholar
  26. 34.
    Gumplowicz, Verwaltungslehre, 1882.Google Scholar
  27. 35.
    Ferdinand Schmid, Ober die Bedeutung der Verwaltungslehre als selbständige Wissenschaft, ZgesStW Bd. 65 (1909), S. 193 ff.; ders., Zur Förderung der Verwaltungswissenschaft, VerwArch Bd. 26 (1918), 2881f.; ders., Warum sollen unsere Juristen Verwaltungsgeschichte studieren? Fischers Zschr. Bd. 47, 177 ff.Google Scholar
  28. 36.
    Gargas, Verwaltungslehre und Verwaltungsrecht, ZgesStW Bd. 59 (1903), 426 ff.Google Scholar
  29. 37.
    Jastrow, Die Organisationsarbeit nach dem Kriege und die Aufgaben der Wissenschaft, JbGuV Bd. 40, S.612 ff.; ders., Sozialpolitik und Verwaltungswissenschaft, 1902; ders., Artikel: Kommunalwissenschaft, in: Hwbkommunalw, Bd. III, S. 113 ff.Google Scholar
  30. 38.
    Walter Norden, Staats-und Verwaltungslehre als Grundwissenschaften der Staatsbürgerkunde, 1919; ders., Was bedeutet und wozu studiert man Verwaltungswissenschaft? 1933.Google Scholar
  31. 39.
    Freiherr Von Scheurl, Einführung in das verwaltungsrechtliche Denken, 1927; ders., Staatsgedanken des Reichsfreiherrn Karl vom Stein, 1931.Google Scholar
  32. 40.
    Wacke, Der Gegenstand der Verwaltungslehre, VerwArch Bd. 47 (1942), S. 169 ff.Google Scholar
  33. 42.
    Arnold KÖTTGEN, JöR Bd. 3, 67 ff.; Bd. 11, 173 ff.; ders., Die gegenwärtige Lage der deutschen Verwaltung, DVB1 57, 441; ders., Die Gemeinde als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. AfK 1962, 3 ff.; ders., Deutsche Verwaltung, 3. Aufl. 1944, S. 10 ff.Google Scholar
  34. 43.
    Verwaltungslehre und moderne Verwaltung, in: Vorzüge und Mängel des öffentlichen Dienstes, Schriftenreihe des Deutschen Beamtenbundes Heft 29, 1962, S. 58 ff.; jüngst: Thieme, Zur Einführung - Verwaltungslehre, JuS 1966, 95 ff.Google Scholar
  35. 44.
    DCV 1966, 922, Anm. 5 und V. D. Groeben-Schnur-Wagner, Über die Notwendigkeit einer neuen Verwaltungswissenschaft, 1966.Google Scholar
  36. 46.
    Zuletzt V. D. Groeben, Ober die Notwendigkeit einer Verwaltungswissenschaft, DCW 1966, 46 ff.; ferner über weitere Stimmen in gleicher Richtung vgl. Bischofberger, Durchsetzung und Fortbildung betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse in der öffentlichen Verwaltung, 1964, S. 1, N. 3.Google Scholar
  37. 47.
    Manche Warnung vor der Versteinerung der Verwaltung im Normativ-Juristischen blieb ungehört, z. B. STOERK, Noch ein Wort zur Methodik des öffentlichen Rechts, AöR Bd. 11 (1896), 457 (459); V. Mayr, Begriff und Gliederung der Staatswissenschaften, 4. Aufl. 1921, der O. MAYER und seinen Nachfolgern ein „einigermaßen annexionistisches Verfahren“ vorwarf (S. 50); BÜHLER, Otto Mayers Deutsches Verwaltungsrecht, VerwArch Bd. 27 (1919), 283 (289); ZORN, Die Entwicklung der Staatsrechtswissenschaft seit 1866, JöR Bd. I (1907), 47 (76).Google Scholar
  38. 48.
    Laband, Staatsrecht, 5. Aufl. 1911, Bd. II, 203; ders., Buchbesprechung von Otto Mayer, „Theorie des französischen Verwaltungsrechts“, AöR Bd. 2 (1887), S. 149 (151), wo indessen auch die Eigenständigkeit des Verwaltungsrechts angezweifelt wird.Google Scholar
  39. 49.
    Nebinger, Verwr, Allg. Teil, 2. Aufl. 1949, 32, Anm. 3; Glitza, DUV 1965, 333; HÜTTL, Gegenstand, Methode, Gliederung und Aufgabe der Verwaltungslehre, in: Vorzüge und Mängel des öff. Dienstes, Schriftenreihe des Deutschen Beamtenbundes Heft 29, 1962, S. 148 ff.; nur für partielle Eigenständigkeit FORST-HOFF, res publica, S. 63.Google Scholar
  40. 50.
    SO Z. B. E. Kaufmann, Ges.Schr. I, S. 141; KÖTTGEN, AfK 1962, 12, läßt es eine Frage der „Verfassungsauslegung“ sein; wie hier LESS, DÖV 1960, 250; HÜTTL, a.a.O., S. 148 ff.; Thieme, JuS 1966, 96.Google Scholar
  41. 51.
    Bühler, VerwArch Bd. 27 (1919), 289.Google Scholar
  42. 52.
    W. Jellinek, Lehrbuch, S. 98; Peters, Staatslexikon, B. Aufl., Sp. 229; ders., Lehrbuch, S. 14 ff.; WOLFF I, 6. Aufl., S. 52.Google Scholar
  43. 53.
    Das verkennt zu einem erheblichen Teil STIER-SOMLO, dessen Programm einer Verwaltungslehre identisch ist mit dem besonderen Teil des Verwaltungsrechts: Die Zukunft der Verwaltungswissenschaft, VerwArch Bd. 25 (1917), 89 ff., wobei seine Grundkonzeption unklar ist: „Das rein juristische scheidet aus (aus der Verwaltungslehre), dagegen sind die rechtlich schon begründeten Einrichtungen in die Verwaltungslehre mithineinzuziehen“ (a.a.O., S. 112); Milton M. Carrow, Background Administrative Law, 1948, S. 18: Offensichtlich läßt sich keine scharfe und unüberschreitbare Trennungslinie zwischen Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre ziehen.Google Scholar
  44. 54.
    Ebenso Stier-Somlo, VerwArch Bd. 25 (1917), S. 89 (95); vgl. auch Fritz Werner, Empfiehlt es sich, den allgemeinen Teil des Verwaltungsrechts zu kodifizieren? Gutachten 43. DJT, Bd. I, 2. Teil, B, S. 29 mit Anm. 24; GG. v. MAYR, Die Staatswissenschaft und ihr Standort im Universitätsunterricht, München 1913, S. 13 f., 20.Google Scholar
  45. 57.
    Wie hier KÖTTGEN, Deutsche Verwaltung, 3. Aufl. 1944, S. 11 ff.; ders., Aufgaben und Methoden der verwaltungsrechtlichen Forschungen, Jahrb. für Kommunalwissenschaften 1938, S. 210 (219 ff.); Forsthoff, res publica, S. 63 und bes. S. 54: „Gehen wir also davon aus, daß die heutige Wirklichkeit der Verwaltung nicht in einem rechtswissenschaftlichen System erfaßt ist und in dem Stadium der Entwicklung, in dem es sich befindet, auch nicht erfaßbar sein dürfte, so sehen wir uns in die Notwendigkeit versetzt, daraus auch die gebotenen wissenschaftlichen Folgerungen zu ziehen“; S. auch E. Becker, S. 14; Schnur-V. D. Groeben, a.a.O. ( Anm. 55 ).Google Scholar
  46. 59.
    Eine Zuordnung der VL sowohl zur Rechts-als auch zu den Sozialwissenschaften nehmen HÜTTL, a.a.O., S. 150 und THIEME, JUS 1966, 97, vor. Morstein Marx, Verwaltung, S. 38 f., differenziert zwischen Verwaltungsrechtswissenschaft als Bestandteil der Jurisprudenz und Verwaltungswissenschaft, bestehend aus Verwaltungslehre und Verwaltungspolitik.Google Scholar
  47. 60.
    Vgl. hierzu bes. HüTTL, S. 149 ff.; E. BECKER, Festschrift für Giese, S. 14 ff.; V. D. GROEBEN, DUV 1966, 49.Google Scholar
  48. 62.
    Staatsrecht und Politik, S. 10; für die Verwaltungslehre Köttgen, Aufgaben und Methoden der verwaltungsrechtlichen Forschung, Jbuch für Komm. Wiss. 1938, S. 210 (212).Google Scholar
  49. 63.
    Vgl. hierzu auch Ernst E. Hirsch, Was kümmert uns die Rechtssoziologie? Juristenjahrbuch, Bd. 3, S. 131, der mit temperamentvollen Worten die Einbeziehung der Rechtssoziologie in die Rechtswissenschaft verteidigt. Nicht anders steht es mit der Verwaltungslehre! — Die „tatsächliche Seite“ als Forschungsgegenstand der VL betont bes. auch Thieme, JuS 1966, 96.Google Scholar
  50. 64.
    Vgl. namentlich die Skizze bei J. Baumann, Allg. Teil, 3. Aufl. 1964, S. 34; ferner Maurach, Allg. Teil, 3. Aufl. 1965, S. 28 f., der einerseits auf den Vorrang des Strafrechts hinweist, da dieses das Verbrechen „formt“, andererseits aber auch die „gebotene Ergänzung” durch die Kriminologie betont; ähnlich E. Mezger, Kriminologie, 1951, S. 4; Mezger-Blei, Strafrecht, Allg. Teil, 10. Aufl. 1963, S. 18.Google Scholar
  51. Vgl. hierzu Ronneberger, Verwaltungshandeln in der entwickelten Indu-striegesellschaft, Der Staat 1963, S. 129 ff.Google Scholar
  52. 66.
    Zum Verhältnis Verwaltungslehre zu Verwaltungspolitik Stier-Somlo, a.a.O., S. 100, mit Anm. 15; Poul Meyer, a.a.O., S. 6 und unten; Thieme in: Vorzüge und Mängel des öffentlichen Dienstes, Referat Verwaltungslehre — moderne öffentliche Verwaltung, Schriftenreihe DBB Heft 29, 1962, S. 61 ff.; ders., JuS 1966, 96, ebenfalls für die Einbeziehung der Verwaltungspolitik in die Verwaltungslehre; ebenso HÜTTL, ebda., S. 149. Unter die VL im weiteren Sinne bezieht sie auch W. Jellinek, Lehrbuch, S. 99, ein. HANS PETERS sieht die Verwaltungspolitik neben Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre als dritten Zweig der Verwaltungswissenschaft, vgl. Lehrbuch, S. 14; ders., Staatslexikon, Sp. 229; ebenso BECKER, Festschrift für Giese, S. 15; und zuerst wohl in aller Deutlichkeit Georg Von Mayr, Verwaltungswissenschaft und Verwaltungsrecht in und nach dem Kriege, DJZ 1917, 855.Google Scholar
  53. 67.
    Vgl. Schnur, Ober vergleichende Verwaltungswissenschaft, VerwArch Bd. 52 (1961), 1 ff.; MARKULL, DVBI 1956, 536 ff.; Luhmann, Einblick in vergleichende Verwaltungswissenschaft, Der Staat 1963, 494 ff.; für Frankreich Georges Langrod, Einige Hauptprobleme der französischen Verwaltung der Gegenwart, VerwArch Bd. 48 (1957), 191 ff.Google Scholar
  54. 68.
    Flechtheim, Grundlegung, S. 73; a. A.: Dennewitz (Anm. 10), S. 177; Zie-Bill, Kommunale Selbstverwaltung und Politische Wissenschaft, AfK 1964, 25 ff. (27).Google Scholar
  55. 69.
    Hierzu gehört m. E. auch die Steuerlehre, die heute indessen dem Juristen bereits völlig aus den Händen geglitten ist und nur noch als eine betriebswirtschaftliche oder finanzwissenschaftliche Disziplin begriffen wird (vgl. NöLL Von Der Nahmer, Lehrbuch der Finanzwissenschaft, Band 1: Allgemeine Finanzwissenschaft, 1964, S. 20 f.; BÜHLER, Allgemeines Steuerrecht, 2. Aufl. 1953, S. 24 ff.; ders. in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, 10. Band, 1959, S. 137; Schluter, Handbuch der Sozialwissenschaften, 10. Band, 1959, S. 115; WALL, Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, Band III, 3. Aufl. 1960, S. 5141.Google Scholar
  56. 70.
    Nach Köttgen ist z. B. die Kommunalwissenschaft eine Sonderdisziplin der Verwaltungslehre, AfK 1962, 23; zur Kommunalverwaltungslehre vgl. z. B. Hartfiel-Sedatis-Claessens, Beamte und Angestellte in der Verwaltungspyramide, 1964; LAUX, Praktische Organisationskunde für kleinere und mittlere Kommunalverwaltungen, 1964.Google Scholar
  57. 71.
    Vgl. Karl Hasel, Forstverwaltung, in Fortschritte in der Forstwirtschaft 1960, S. 235 if.Google Scholar
  58. 72.
    Vgl. Luhmann, Der Staat 1963, 494 ff.; SCHNUR, VerwArch Bd. 52 (1961), S.1ff.Google Scholar
  59. 74.
    Luhmann, VerwArch Bd. 56 (1965), 303: „Und die Universitäten kennen dieses Fach (seil. Verwaltungslehre) nicht.“ Vgl. auch das bei v. D. Groeben wiedergegebene Zitat von L. v. STEIN (DCV 1966, 47); ferner Franz Mayer, in: Probleme der juristischen Ausbildung der Verwaltung, Speyer, Schriftenreihe Bd. 17, S 34; Loschelder-Gutachten S. 89, 91, 165 ff., 183; Schnur, DÖV 1966, 122, Anm. 5; Thieme, JUS 1966, 97. Ganz so kläglich steht es indessen um die Verwaltungslehre an den wissenschaftlichen Institutionen nicht! Die Universität zu Köln besitzt ein Institut für Verwaltungswissenschaft, die Universität Hamburg eines für Verwaltungslehre, nicht zuletzt sei die Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Speyer, erwähnt (hierzu E. Becker, Entwicklung und Aufgaben der Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Speyer, in Staats-und Verwaltungswissenschaftliche Beiträge 1957, S. 9 ff.); außerhalb wissenschaftlicher Hochschulen existiert die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung, Köln, das Kommunalwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin, das Internationale Institut für Verwaltungswissenschaften in Brüssel (dazu Peters, Die Bedeutung der Verwaltungswissenschaften für die Staats-und Gesellschaftsordnung, DVB1 1956, 529 ff. und zuletzt HAACK, Zur Round-table-Konferenz 1964 des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften (JJV) in Warschau und zur Mitgliederversammlung 1965 der Deutschen Sektion des JJV in Bremen, DVB1 1965, 433 ff.).Google Scholar
  60. 75.
    Vgl. Otto Neuloh, Hans Hermann von Berlepsch, in: Männer der deutschen Verwaltung, 1963,.S. 195.Google Scholar
  61. 78.
    Nass, a.a.O., S. 122. Vgl. auch HÜTTL, Verwaltung gestern — heute — morgen, Koordinierungsprobleme der öffentlichen Verwaltung, DÖV 1965, 405 ff. Für den Nicht-Praktiker bestehen hier erhebliche Schwierigkeiten, da sein praktisches Material in der Regel aus zweiter Hand kommt.Google Scholar
  62. 79.
    Vgl. KÖTTGEN, AfK 1962, 25; F. WERNER, 43. DJT, S. 29, Anm.: 24; Lux-Mann, VerwArch Bd. 56 (1965), 308, fordert indessen hierbei m. E. etwas Unverwirklichungsfähiges: „Die Grundbegriffe der beteiligten Disziplinen müssen so umgearbeitet werden, daß sie kontaktfähig und integrierbar sind. Über ihnen müßte eine allgemeine Theorie der Verwaltung angestrebt werden.“Google Scholar
  63. 83.
    Arnold Brecht, Die Geschäftsordnung der Reichsministerien, Berlin 1927. Sehr viel weniger ausführlich LECHNER-HÜLSHOFF zur GeschO der BReg, in: Parlament und Regierung, 2. Aufl 1958, S. 332 ff.Google Scholar
  64. 84.
    Vgl. Hämmerlein, Die Verwaltungsinformation als Mittel der Verwaltungsführung, DCSV 1964, 119 f.; ders., Das amtliche Schrifttum als Mittler der Publizität, DVBI 1962, 402 ff.; ders., Public relations der öffentlichen Verwaltung, DÖV 1963, 364 ff.; ROMBACH, Bürger und Behörde, DCV 1963, 372 ff.Google Scholar
  65. 85.
    Vgl. Bemerkungen bei KÖTTGEN, DÖV 1964, 145 ff.; O. Ziebill, Politische Parteien und kommunale Selbstverwaltung, 1964, S. 52.Google Scholar
  66. 86.
    Vgl. KÖTTGEN, DÖV 1964, 149, Anm. 31; ders., Struktur und öffentliche Verwaltung, Festschrift für G. Leibholz, Bd. 2, 1966, S. 771 ff. SCHELSKY in der Einführung Zu Riesmann, Die einsame Masse (deutsche Übersetzung 1958 ); Forsthoff, Technisch bedingte Strukturwandlungen des modernen Staats, in: Technik im technischen Zeitalter, 1965, S. 211 ff.Google Scholar
  67. 87.
    Sehr deutlich in bezug auf das Innenministerium in dieser Hinsicht Köttgen, DÖV 1964, 149.Google Scholar
  68. 88.
    Forsthoff, res publica, S. 56.Google Scholar
  69. 89.
    E. Kaufmann, Gesammelte Schriften, Bd. 1, S. 75 (76); E. Becker, Verwaltung und Verwaltungsrechtsprechung, VVDStRL Heft 14, S.96 (98); Beinhardt, Das Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in seinem Verhältnis zur Eingriffs-und Leistungsverwaltung, DVB1 1961, 608 ff.Google Scholar
  70. 90.
    Stern, Zur Grundlegung einer Lehre des öffentlich-rechtlichen Vertrages, VerwArch Bd. 49 (1958), S. 106 (146); gefährlich bes. BGH, DUV 1958, 309; Zeidler, Der Staat 1962, 332 ff. Vgl. auch die nicht bedenkenfreien Ausführungen des OVG Münster, DOV 1960, 798 (799): „Daß rechtsgeschäftliche Vereinbarungen... nicht gegen ein Gesetz, insb. nicht gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoßen dürfen, ergibt sich aus dem Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung und dem Gleichheitsgrundsatz, die selbstverständlich für jede hoheitliche Verwaltungstätigkeit, also auch diejenige in der Gestaltungsform des verwaltungsrechtlichen Vertrages, verbindlich sind. Es darf aber auch nicht übersehen werden, daß verwaltungsrechtliche Verträge, wenn ihr Inhalt nach dem Gesichtspunkt der Zweckmäßigkeit richtig gewählt (und begrenzt) wird, sogar zur Sicherung des Grundsatzes der Gleichbehandlung beitragen können.“Google Scholar
  71. 91.
    Vgl. die Gutachten des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung; Bericht der Sachverständigenkommission für die Vereinfachung der Verwaltung beim Bundesminister des Innern, 1960; Gutachten der Arb.Gem. für Staatsvereinfachung in Bayern, 1955, 1957 usw.; zur Verwaltungsreform vgl. auch Schnur, Strategie und Taktik bei Verwaltungsreformen, 1966; ders., Voraussetzungen der Verwaltungsreform, in: Kommunalpolitik, Verwaltungsstruktur, 1966, S. 29 if.Google Scholar
  72. 92.
    Noch fehlt es an einer dem amtlichen Werk „Verwaltungsaufbau, Steuerverteilung und Lastenverteilung im Deutschen Reich“ (Einzelschriften zur Statistik des Deutschen Reichs Nr. 6/1929) parallelen Untersuchung. Vgl. ferner die beiden Referate zur Beratung der Reichsreform von Apelt: „Ausgleichung von Organisation und Verfahren in der Verwaltung von Reich und Ländern” und „Der Instanzenzug der Verwaltung in Reich und Ländern“ (1929).Google Scholar
  73. 93.
    Hierfür plädiert bes. Hüttl, DÖV 1965, 409.Google Scholar
  74. 94.
    Vgl. Pius Bischofberger, Durchsetzung und Fortbildung betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse in der öffentl. Verwaltung, 1964.Google Scholar
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    Vgl. ULE, Parkinsons Gesetz und die deutsche Verwaltung, Berlin 1960; A. Gehlen, Parkinson einmal anders, Merkur 1959, Heft 142, S. 1202 ff.Google Scholar
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    Vgl. Eschenburg, Ämterpatronage, Stuttgart 1961.Google Scholar
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    Vgl. Gerhard Lange, Analytische Dienstpostenbewertung, Grundlagen und Systeme, VerwArch Bd. 55 (1964), 34 ff.; HÜTTL, DUV 1965, 408; V. D. Groeben, Zum Nachwuchsproblem der Verwaltung, DVBI 1965, 137 ff.Google Scholar
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    Dazu Franz Mayer, Verfahrensgrundsätze der Verwaltung, BayVBl 1960, 332 ff., mit weit. Nachw.Google Scholar
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    Vgl. Morstein Marx, Amerik. Verw. 1963, S. 66; Schwenk, Grundzüge des amerikanischen Verwaltungsrechts, DVB1 1958, 33 ff.Google Scholar
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    s. dazu Stern, Das allgemeine Verwaltungsrecht in der neueren Bundesgesetzgebung, JZ 1962, 265 (266 ff.); Baring, Die allgemeinen Lehren des Verwaltungsrechts als Aufgabe, in: Staatsbürger und Staatsgewalt II, 31 ff.; ders., Zur Problematik eines Verwaltungsverfahrensgesetzes, DVB1 1965, 180 ff., mit weit. Nachw.; Ule-Becker, Verwaltungsverfahren im Rechtsstaat, 1964; ULE, Verwaltungsreform als Verfassungsvollzug, in: Recht im Wandel, Festschrift 150 Jahre Carl Heymanns Verlag, 1965, S. 53 ff.Google Scholar
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    Vgl. Stern, Evang. Staatslexikon, 1966, Artikel: Sozialstaat, Sp. 2091 ff. mit weit. Hinweisen; zuletzt W. Weber, Die verfassungsrechtlichen Grenzen sozialstaatlicher Forderungen, Der Staat 1965, 409 ff.Google Scholar
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    Vgl. Stern, Evang. Staatslexikon, 1966, Artikel: Vertrag, öffentl., Sp. 2377 f. mit weit. Hinwiesen.Google Scholar
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    Vgl. Imboden und Obermayer, Der Plan als verwaltungsrechtliches Institut, VVDStRL Heft 18 (1960), S. 113 ff.Google Scholar
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    Vgl. Bullinger und Salzwedel, Staatsaufsicht in Verwaltung und Wirtschaft, VVDStRL Heft 21 (1963), S. 206 ff.Google Scholar
  85. 109.
    Vgl. Bd. 11 der Schriftenreihe der Hochschule Speyer; Kölble, Gemeinschaftsaufgaben der Länder und ihre Grenzen, NJW 1962, 1081 ff.Google Scholar
  86. 111.
    Stern, Die öffentliche Sache, VVDStRL Heft 21 (1963), S. 183 ff.Google Scholar
  87. 112.
    Werner Weber, Die öffentliche Sache, Vvdstrl Heft 21, S. 145 (177 ff.); Kritik bei Stern, Vvdstrl Heft 21, S. 190 f.Google Scholar
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    Dazu Stern, Der rechtliche Standort der Gemeindewirtschaft, AfK 1964, S. 81 ff.; Stern-Püttner, Die Gemeindewirtschaft, 1965; Klaus Fobbe, Gemeingebrauch und Kraftverkehr, 1965.Google Scholar
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    Hans J. Wolff, Rechtsformen gemeindlicher Einrichtungen, AfK 1963, S. 148 ff.; Badura, Zulassung zu öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde und Verwaltungsprivatrecht, JuS 1966, 17 ff.Google Scholar
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    Insgesamt Hans Freyer, Theorie des gegenwärtigen Zeitalters, 1955, S. 62 ff.; Arnold Gehlen, Urmensch und Spätkultur, 1957; C. F. VON WEIZSÄCKER, Gedanken über die Zukunft des technischen Zeitalters und Gedanken über unsere Zukunft, 1966, S. 6 ff.; F. Werner, Ober Tendenzen der Entwicklung von Recht und Gericht in unserer Zeit, 1965, S. 19 ff.; H. HUBER, Das Recht im technischen Zeitalter, 1960; ferner die Beiträge in: Die Rechtsordnung im technischen Zeitalter, Festschrift der Rechts-und Staatswissenschaftl. Fakultät der Universität Zürich zum Zentenarium des Schweiz. Juristenvereins 1961; HANS PETER BULL, Verwaltung durch Maschinen, 1964; Technik im technischen Zeitalter, hrsg. von Freyer, Papalekas, Wuppertal 1965, namentlich die Beiträge Von Forsthoff, Oftinger und Ronneberger; Kybernetische Maschinen, hrsg. Von Frank, 1964; Karl Steinbuch, Automat und Mensch, 2. Aufl. 1963.Google Scholar
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    Schewe, Rechtstechnische u. rechtssystematische Betrachtungen z. Rentenmehrbetragsgesetz u. zum Sonderzulagengesetz, Die Sozialversicherung 1956, 73 (75).Google Scholar
  92. 121.
    Vgl. Roemheld, Das Rechenzentrum im Niedersächsischen Landesverwaltungsamt, DVB1 1964, 561 ff.Google Scholar
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    Vgl. Gebel, Von der Lochkartentechnik zur elektronischen Datenverarbeitung, Ztschr. f. d. Post-und Fernmeldewesen 1962, 225 if.; Mwhl, Bedeutung, Aufbau und Arbeitsweise elektronischer Rechenanlagen, Die Bundesbahn 1961, Heft 12.Google Scholar
  94. 125.
    U. Klug, Elektronische Datenverarbeitungsmaschinen im Recht, Festschrift für Jahrreiss, 1964, S. 189 ff., meint: „In jedem Fall bedarf der Einsatz elektronischer Automaten der Rechtfertigung und der Kontrolle durch ein Metasystem von Normen“ (S. 199); s. auch Spiros Simitis, Rechtliche Anwendungsmöglichkeiten kybernetischer Systeme, Recht und Staat 322, 1966.Google Scholar
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    Vgl. H. Fiedler, Probleme der elektronischen Datenverarbeitung in der öffentl. Verwaltung, Deutsche Rentenversicherung 1964, S. 40 ff.; ders., Rechenautomaten in Recht und Verwaltung, JZ 1966, 689 ff.Google Scholar
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    Voss, Die mechanisierte Steuerveranlagung, BB 1960, 699 ff., 1091 ff.; Werner Maass, Die Mechanisierung von Aufgaben der Steuerverwaltung in den Vereinigten Staaten und in Deutschland, VerwArch Bd. 52 (1961), 113 ff.Google Scholar
  97. 131.
    Morstein Marx, Amerikanische Verwaltung, 1963, S. 13.Google Scholar
  98. 132.
    Hierzu Ronneberger, Der Staat 1963, 138 f.Google Scholar
  99. 133.
    Vgl. die der Verwaltungslehre gestellten Aufgaben — durchaus konform mit den hier vertretenen Ansichten — in: Verwaltung, hrsg. von Morstein Marx; Thieme, JuS 1966, 97 ff.; v. d. Groeben, DM/ 1966, 48 f.; Hüttl, a.a.O. (Anm. 66), S. 153 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Klaus Stern

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