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Wärmeinhalt des Sattdampfes

  • Franz Seufert

Zusammenfassung

Erwärmt man bei atmosphärischem Druck oder unter beliebigem Druck 1 kg Wasser von 0°C, so steigt seine Temperatur so lange, bis das Wasser anfängt zu sieden. Die bis hierher zugeführte Wärme wird lediglich zur Temperaturerhöhung verwendet und Flüssigkeitswärme genannt. Die erreichte Höchsttemperatur hängt von dem auf der Wasseroberfläche lastenden Druck ab und beträgt bei 760 mm Barometerstand oder p = 10 330 kg/qm 100° C, bei p = 1 at abs. = 10 000 kg/qm jedoch 99,1° C. Bei weiterer Wärmezufuhr und gleichbleibendem Druck steigt zunächst die Temperatur nicht mehr, sondern die von jetzt ab zugeführte Wärme wird dazu verwendet, das Wasser aus dem flüssigen in den dampfförmigen Aggregatzustand überzuführen. Dabei sind zwei Arten von Arbeit zu leisten:
  1. a)

    Der Zusammenhang der Wassermoleküle ist aufzuheben: Innere Arbeit.

     
  2. b)

    Der sich ausdehnende Dampf hat den äußeren Druck zu überwinden: Äußere Arbeit.

     

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Franz Seufert

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