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Besprechung der Ergebnisse

  • Hans Niermann

Zusammenfassung

Wie in den ersten drei Kapiteln dargelegt, konnten in den 6 Jahren von 1955 bis 1960 unter 33956 Kranken der Universitäts-Hautklinik Münster und der Fachklinik für Hauttuberkulose und Hautkrebs „Haus Hornheide“ 553 Zwillingspaare festgestellt werden. Dieses gelang im wesentlichen durch die sehr einfache, aber dennoch aufmerksame und eifrige Befragung jedes Kranken, ob er einen Zwillingsbruder oder eine Zwillingsschwester habe. Von den mit Unterstützung des Probanden dann in die Klinik bestellten Partnern kamen etwa 67% der Fälle. Unter den 33% nicht Erschienenen sind auch die im Ausland Befindlichen und die Verstorbenen registriert. Die bisher bekannteste dermatologische Zwillingsserie von Siemens umfaßt nur 88 Zwillingspaare. Reihen wie die hiesige werden in der Genetik als praktisch auslesefrei bezeichnet, wenn auch theoretisch der Ein wand gemacht werden könnte, daß ja nur Patienten befragt wurden, die wegen einer Hautkrankheit die Klinikaufgesucht hatten. Völlig auslesefreie Serien kann man z. B. bei Untersuchung sämtlicher Schulkinder eines Jahrgangs, dort, wo Schulzwang besteht oder etwa sämtlicher Neugeborenen eines Jahrgangs erhalten; auch bei diesen wäre aber eine Auslese wohl „geographisch“ gegeben.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Göttingen · Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Hans Niermann
    • 1
  1. 1.Oberarzt der HautklinikWestfälischen Wilhelms - Universität MünsterDeutschland

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