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Spezieller dermatologischer Teil

  • Hans Niermann

Zusammenfassung

Nachdem bekannt geworden war, daß ein Patient der Klinik (Proband) einen Zwillingspartner hatte und dieser noch lebte sowie in der Bundesrepublik Deutschland wohnte, wurde dieser Proband mit seinem Partner zu einer vereinbarten Zeit in die Klinik gebeten. Beim Erscheinen erfolgte als Vormaßnahme die Feststellung der Zwillingsdiagnose. Anschließend wurde als Hauptsache die Hautuntersuchung durchgeführt. Sie bestand erstens in einer genauen Inspektion der gesamten Körperdecke (vom behaarten Kopf bis zu den Fußsohlen, einschließlich der Achselhöhlen, Haare, Nägel, Hautdrüsen und der an die Haut angrenzenden sichtbaren Schleimhäute). Der jeweilige Proband pflegte der Klinik als Patient bereits gut bekannt zu sein; sein Befund diente bei der Untersuchung des Partners als Leitfaden. Neben der Hautinspektion, selbstverständlich stets bei gutem Licht vorgenommen, erfolgten je nach Sachlage spezielle dermatologische Ergänzungsuntersuchungen wie z.B. epicutane und intracutane Hautproben, Untersuchung auf pathogene Fadenpilze oder Untersuchungen des peripheren Kreislaufs. Aus verständlichen Gründen konnten beim Partner, der ja nicht auf eigene Veranlassung, sondern aus Bereitwilligkeit im Interesse seines Bruders gekommen war, solche Untersuchungen bis zu einem gewissen Grade eingeschränkt vorgenommen werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Göttingen · Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Hans Niermann
    • 1
  1. 1.Oberarzt der HautklinikWestfälischen Wilhelms - Universität MünsterDeutschland

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