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Methohexital, Thiopental und Propanidid in der Elektroschockbehandlung

  • P. Rudolph
Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimation book series (A+I, volume 57)

Zusammenfassung

Die Elektroschockbehandlung besitzt in der Psychiatrie nach wie vor ihren festen Platz! Sie wird vor allem dort eingesetzt, wo bestimmte Psychosen — besonders solche des manisch-depressiven Symptomenkreises und der Schizophrenie — auf die übliche medikamentöse Therapie nicht befriedigend ansprechen. Obwohl die elektrische Auslösung des therapeutisch genutzten epileptischen Anfalls schmerzlos verläuft, stellt der Ablauf der Heilkrampf behandlung für den wachen Patienten ein belastendes Erlebnis dar. Deswegen ging man dazu über, das Bewußtsein des Patienten für diesen Eingriff mittels einer Kurznarkose auszuschalten. Außerdem lassen sich hierbei typische Komplikationen der Elektroschocktherapie, nämlich Knochenbrüche, Distorsionen und Muskelzerrungen mit Suc-cinylcholin weitgehend vermeiden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • P. Rudolph
    • 1
  1. 1.Abteilung für AnaesthesiologieUniversität WürzburgDeutschland

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