Skip to main content

§ 4 Parlament – Präsident – Regierung

  • 2974 Accesses

Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

In rechtsvergleichender Perspektive nehmen Yoan Vilain und Mattias Wendel die verfassungsrechtliche Stellung des Parlaments und der Ländervertretung sowie des Staatspräsidenten und der Regierung in Frankreich und Deutschland in den Blick. Besondere Aufmerksamkeit widmet der gemeinsame Beitrag den wechselseitigen Beziehungen dieser Institutionen zueinander, erlaubt doch erst eine relationale Verortung der Staatsorgane eine gehaltvolle Aussage über ihre Position im verfassungsstaatlichen Institutionengefüge.

Der Abschnitt zu Parlament und Ländervertretung (II.) stammt aus der Feder von Mattias Wendel, die Abschnitte zur Regierung (III.) und zu Staatspräsident und Bundespräsident (III.) von Yoan Vilain. Der Abschnitt zu Macht und Gegenmacht (V.) geht auf beide Autoren in gleichem Maße zurück.

This is a preview of subscription content, access via your institution.

Buying options

Chapter
USD   29.95
Price excludes VAT (USA)
  • DOI: 10.1007/978-3-642-45053-2_4
  • Chapter length: 94 pages
  • Instant PDF download
  • Readable on all devices
  • Own it forever
  • Exclusive offer for individuals only
  • Tax calculation will be finalised during checkout
eBook
USD   29.99
Price excludes VAT (USA)
  • ISBN: 978-3-642-45053-2
  • Instant PDF download
  • Readable on all devices
  • Own it forever
  • Exclusive offer for individuals only
  • Tax calculation will be finalised during checkout
Softcover Book
USD   34.99
Price excludes VAT (USA)

Notes

  1. 1.

    Der Abschnitt zu Parlament und Ländervertretung (II.) stammt aus der Feder von Mattias Wendel, die Abschnitte zur Regierung (III.) und zu Staatspräsident und Bundespräsident (III.) von Yoan Vilain. Der Abschnitt zu Macht und Gegenmacht (V.) geht auf beide Autoren in gleichem Maße zurück.

  2. 2.

    In besonderem Maße, wenn auch nicht ausschließlich, auf die inter-institutionellen Beziehungen im Rahmen der Rechtsetzung bezogen, dazu → Marsch § 5 Rn. 9 ff.

  3. 3.

    Eindrucksvoll Schönberger, Das Parlament im Anstaltsstaat, 1997; ders., Das Parlament – Geschichte einer europäischen Erfindung, in: Morlok et al. (Hrsg.), Parlamentsrecht, Baden-Baden 2014, i. E. Für eine Gesamtperspektive vgl. → Gaillet § 2 Rn. 7 ff.

  4. 4.

    Näher → Gaillet § 2 Rn. 33 ff., 38 ff.

  5. 5.

    Gicquel/Gicquel, Droit constitutionnel et institutions politiques, 26. Aufl. 2012, Rn. 1328.

  6. 6.

    Zur geschichtlichen Entwicklung einschließlich Textmaterial vgl. Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 17 ff.

  7. 7.

    Für den Bereich der Gesetzgebung näher → Marsch § 5 Rn. 51 ff.

  8. 8.

    Vgl. Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 62; Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1007; Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 616. Nuanciert Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 28: „tantôt des aspects égalitaires, tantôt des aspect inégalitaires“.

  9. 9.

    Vgl. unten → Rn. 54 sowie → Marsch § 5 Rn. 67.

  10. 10.

    BVerfGE 37, 363 (380) – Bundesrat (Hervorh. hinzugefügt).

  11. 11.

    Vgl. aus der Literatur nur Herzog, Stellung des Bundesrates im demokratischen Bundesstaat, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 57, Rn. 14 ff.; Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 807 und 817; Degenhart, Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht, 29. Aufl. 2013, Rn. 704.

  12. 12.

    Dazu Stern, Staatsrecht II, S. 116 f.

  13. 13.

    Eingehend → Marsch § 5 Rn. 52 ff.

  14. 14.

    Dementsprechend stellt auch die Beschlussformel eines Zustimmungsgesetzes Bundestag und Bundesrat nicht gleichgeordnet nebeneinander, sondern lautet: „Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen“. Vgl. auch BVerfGE 37, 363 (380) – Bundesrat.

  15. 15.

    Dazu näher unter → Rn. 96 f.

  16. 16.

    Vgl. Ipsen, Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht, 25. Aufl. 2013, Rn. 337.

  17. 17.

    Näher zu den historischen Vorläufern Bauer, in: Dreier (Hrsg.), Grundgesetz-Kommentar II, 2. Aufl. 2006, Art. 50, Rn. 2 ff. sowie Korioth, in: v. Mangoldt et al. (Hrsg.), GG II, 6. Aufl. 2010, Art. 50, Rn. 3 ff.

  18. 18.

    Instruktiver Überblick bei Classen, Parlamentarismus in der V. Republik Frankreichs, DÖV 2004, S. 269 ff.

  19. 19.

    Vgl. in historischer Perspektive → Gaillet § 2 Rn. 38 f.

  20. 20.

    Zur Reform Hamon, La loi constitutionnelle du 23 juillet 2008, RSA, 344 (2008), S. 83 ff.; Gicquel, Les effets de la réforme constitutionnelle de 2008 sur le processus législatif, Jus Politicum 6 (2011), S. 1 ff.; Überblick bei → Gaillet § 2 Rn. 63.

  21. 21.

    Eingehend zum Ganzen → Marsch § 5 Rn. 29 ff.

  22. 22.

    Dies ist freilich nicht in einem protokollarischen Sinne gemeint. Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident. Protokollarisch rangiert darum auch der Bundestagspräsident hinter dem Bundespräsidenten auf dem zweiten Platz.

  23. 23.

    Zum Eigenbereich der Exekutive vgl. unten Rn. 183.

  24. 24.

    Zur Wesentlichkeitslehre → Marsch § 5 Rn. 14.

  25. 25.

    Nuanciert Le Divellec, Die dualistische Variante des Parlamentarismus. Eine französische Ansicht zur wissenschaftlichen Fata Morgana des semipräsidentiellen Systems, ZParl 1996, S. 145 ff.; Steffani, Semi-Präsidentialismus: ein eigenständiger Systemtyp? Zur Unterscheidung von Legislative und Parlament, ZParl 1995, S. 621 ff.

  26. 26.

    Im Einzelnen ist freilich genau zu differenzieren, vgl. → Rn. 142 ff. Speziell für die Machtverhältnisse im Rahmen einer Kohabitation vgl. → Rn. 111 ff.

  27. 27.

    Mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen, also 50 % + 1 Stimme.

  28. 28.

    Die meisten der abgegebenen Stimmen.

  29. 29.

    Ausnahme zwischen 1986 und 1988.

  30. 30.

    Zur Problematik der Kohabitation vgl. näher unter → Rn. 111 ff.

  31. 31.

    Vgl. Art. 25 WRV. Dazu → Gaillet § 2 Rn. 12 ff. Zur Frage der Parlamentsauflösung nach geltendem Verfassungsrecht vgl. näher unten → Rn. 192 ff.

  32. 32.

    BVerfGE 3, 19 (24) – Unterschriftenquorum; BVerfGE 95, 335 (349) – Überhangmandate I; BVerfGE 122, 266 (296) – Negatives Stimmgewicht.

  33. 33.

    Indirekt bereits BVerfGE 1, 208 (246) – 7,5 % Sperrklausel Schleswig-Holstein. Vgl. vor allem aber BVerfGE 6, 84 (90) – 5 %-Sperrklausel und Grundmandatsklausel; BVerfGE 6, 104 (111) – Kommunalwahlsperrklausel I; BVerfGE 95, 335 (368 ff. und 373 ff.) – Überhangmandate I; BVerfGE 122, 266 (296) – Negatives Stimmgewicht; BVerfGE 131, 316 (335 f.) – Überhangmandate II.

  34. 34.

    So BVerfGE 95, 335 (379) – Überhangmandate I m. w. N.

  35. 35.

    Instruktiver Überblick für das Studium bei Gröpl, Staatsrecht I, 5. Aufl. 2013, Rn. 1029 ff.

  36. 36.

    § 6 Abs. 3 S. 1, 1. u. 2. Alt. BWahlG. Beide Klauseln gelten gemäß § 6 Abs. 3 S. 2 BWahlG nicht für bestimmte Parteien nationaler Minderheiten.

  37. 37.

    Auch mäandriert das deutsche Wahlsystem seit Jahren zwischen verschiedenen Rechenmodellen vgl., mit Rechenbeispielen, abermals Gröpl, Staatsrecht I, 5. Aufl. 2013, Rn. 1044a ff.

  38. 38.

    Dazu BVerfGE 131, 316 (342) – Überhangmandate II.

  39. 39.

    H. H. Klein, Stellung und Aufgaben des Bundestages, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 50, Rn. 12.

  40. 40.

    § 6 Abs. 5 BWahlG. Dem voraus ging die Nichtigerklärung der alten Regelung durch BVerfGE 131, 316 (368) – Überhangmandate II.

  41. 41.

    Die Ausgleichsmandate gleichen allerdings nicht allein die anfallenden Überhangmandate aus, sondern dienen u. U. auch der Berücksichtigung einer etwaig unterschiedlichen Wahlbeteiligung in den Ländern und ggf. der Stimmenanzahl für Parteien, die nicht in den Bundestag eingezogen sind.

  42. 42.

    St. Rechtsprechung, vgl. insbesondere BVerfGE 6, 84 (89 f.) – 5 %-Sperrklausel und Grundmandatsklausel sowie BVerfGE 82, 322 (337 f.) – Gesamtdeutsche Wahl.

  43. 43.

    Zur Allgemeinheit der Wahl vgl. BVerfGE 36, 139 – Sesshaftigkeit; zur Unmittelbarkeit vgl. insbesondere BVerfGE 7, 77 – Nachrücker; zur freien Wahl s. BVerfGE 22, 125 (139) – Öffentlichkeitsarbeit; zur geheimen Wahl BVerfGE 21, 200 – Briefwahl II; zur Öffentlichkeit vgl. namentlich BVerfGE 123, 39 (68 ff.) – Wahlcomputer.

  44. 44.

    Vgl. insbesondere BVerfGE 51, 222 (234) – 5 %-Sperrklausel Europawahlen I m. w. N.; BVerfGE 82, 322 (337 f.) – Gesamtdeutsche Wahl; BVerfGE 95, 335 (368) – Überhangmandate I; BVerfGE 131, 316 (336 ff.) – Überhangmandate II.

  45. 45.

    BVerfGE 95, 335 (353 f., 371) – Überhangmandate I m. w. N.

  46. 46.

    BVerfGE 95, 335 (369-371) – Überhangmandate I (Hervorh. hinzugefügt). In jüngerer Zeit daran anknüpfend, obgleich weniger prägnant, BVerfGE 131, 316 (337 f.) – Überhangmandate II.

  47. 47.

    Für die Wahlen zum Deutschen Bundestag namentlich BVerfGE 6, 84 (92 f.) – 5 %-Sperrklausel und Grundmandatsklausel; BVerfGE 82, 322 (338 f.) – Gesamtdeutsche Wahl; BVerfGE 95, 335 (369 ff.) – Überhangmandate I; BVerfGE 122, 266 (296) – Negatives Stimmgewicht; BVerfGE 131, 316 (336 ff.) – Überhangmandate II.

  48. 48.

    Ebd.

  49. 49.

    BVerfGE 95, 335– Überhangmandate I.

  50. 50.

    Maximal 15 Mandate, also die Hälfte der für eine Bildung einer Fraktion erforderlichen Zahl von Abgeordneten, vgl. BVerfGE 131, 316 (369 f.) – Überhangmandate II. Dazu Morlok, Anmerkung, NVwZ 2012, S. 1116 f.

  51. 51.

    BVerfGE 121, 266 (299 ff.) – Negatives Stimmgewicht sowie daran anknüpfend BVerfGE 131, 316 (346 ff.) – Überhangmandate II.

  52. 52.

    Vgl. insbesondere BVerfGE 6, 84 (93 ff.) – 5 %-Sperrklausel und Grundmandatsklausel sowie BVerfGE 82, 322 (338 f.) – Gesamtdeutsche Wahl.

  53. 53.

    BVerfGE 120, 82 – Kommunalwahlen Schleswig-Holstein.

  54. 54.

    BVerfGE 51, 222 – 5 %-Sperrklausel Europawahlen I.

  55. 55.

    BVerfGE 129, 300 – 5 %-Sperrklausel Europawahlen II.

  56. 56.

    BVerfG, 26.2.2014, BvE 2/13 u. a. – 3 %-Sperrklausel Europawahlen.

  57. 57.

    BVerfGE 129, 300 (335 ff.) – 5 %-Sperrklausel Europawahlen II und daran anknüpfend BVerfG, 26.2.2014, BvE 2/13 u. a. – 3 %-Sperrklausel Europawahlen, Rn. 70 ff.

  58. 58.

    Kritisch daher völlig zu Recht die abweichende Meinung der Richter Di Fabio und Mellinghoff, BVerfGE 129, 300 (346 ff.) sowie aus der Literatur Schönberger, Das Bundesverfassungsgericht und die Fünf-Prozent-Klausel bei der Wahl zum Europäischen Parlament, JZ 2012, S. 80 ff.; Grzeszick, Demokratie und Wahlen im europäischen Verbund der Parlamente, EuR 2012, S. 667 (671 ff.). Überdies bemängelt das BVerfG die degressiv proportionale Sitzverteilung im Europäischen Parlament, vgl. BVerfGE 123, 267 (371 ff.) – Lissabon. Kritisch zu dieser Rechtsprechung Schönberger, Die Europäische Union zwischen „Demokratiedefizit“ und Bundesstaatsverbot, Der Staat 48 (2009), S. 535 (548 ff.) und Wendel, Unionsbürgerrechte, Freizügigkeit, in: Grabenwarter (Hrsg.), Enzyklopädie des Europarechts, Bd. 2, 2014, § 18, Rn. 27.

  59. 59.

    Art. 3 des französischen Europawahlgesetzes (2014). Wegen Art. 1 Abs. 1 des europarechtlichen Direktwahlaktes (Beschluss des Rates vom 20.9.1976, zuletzt geändert durch Beschluss des Rates vom 25.6.2002 und 23.9.2002) gilt auch in Frankreich die Vorgabe des Verhältniswahlrechts für die Europawahlen.

  60. 60.

    Anders dementsprechend das Abschneiden bei den Europawahlen.

  61. 61.

    Auch die ökologische Partei ist in der Assemblée nationale trotz der Bündnisse mit dem Parti socialiste nach wie vor erheblich unterrepräsentiert.

  62. 62.

    Mit der Einführung des Verhältniswahlrechts wollte Staatspräsident François Mitterrand die sich abzeichnende umfassende Niederlage der Sozialisten bei den Parlamentswahlen abmildern und das konservative Lager spalten.

  63. 63.

    Vgl. zum Ganzen → Gaillet § 2 Rn. 31, 49 f.

  64. 64.

    Exemplarisch hierfür Vedel, Rapport sur le problème de la réforme du mode de scrutin pour l’élection des députés, Paris 1993. Staatspräsident Hollande kündigte bei seinem Amtsantritt im Jahr 2012 an, er werde sich für eine „dose de prorportionnalité“ einsetzen.

  65. 65.

    Näher dazu unter → Rn. 60 ff.

  66. 66.

    Eingehend zum Problem Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 536.

  67. 67.

    C.C. 29.5.2008, 2008-24 ELEC – élections législatives 2007.

  68. 68.

    C.C., 18.2.2010, 2010-602 DC, Cons. 13 – Découpage électoral. Vgl. zuvor bereits C.C., 18.11.1986, 86-218 DC, Cons. 7 – Délimitation des circonscriptions législatives.

  69. 69.

    C.C., 18.2.2010, 2010-602 DC, Cons. 13 ff. und 19 ff. – Découpage électoral.

  70. 70.

    BVerfGE 130, 212 (229 ff.) – Minderjährigenanteile in Wahlkreisen.

  71. 71.

    BVerfGE 95, 335 (364) – Überhangmandate I: „Was die gleiche Größe der Wahlkreise betrifft, so bieten die Verfassungsordnungen anderer Staaten Anhaltspunkte; sie sind freilich für das deutsche Verfassungsrecht eigens zu gewichten. Aus dem vom Gericht eingeholten Gutachten des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht geht hervor, daß auch in einer Reihe anderer demokratischer Staaten die Gleichheit der Repräsentation des Staatsvolks oder der Wahlberechtigten in den Wahlbezirken ein verfassungsrechtliches Anliegen ist. Aus ihm leiten sich Pflichten ab, zeitgerecht die Untergliederung des Staatsgebietes in Wahlkreise oder die Zahl der dort zu wählenden Abgeordneten an demographische Verschiebungen anzupassen. (…) In Frankreich sind innerhalb eines Departements Abweichungen von dem Postulat gleichgroßer Wahlkreise nur bis zu 20 v. H. gestattet.“

  72. 72.

    → Vilain § 3 Rn. 65 ff. Für einen Überblick für das deutsche Verfassungsrecht vgl. Kunig, Parteien, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 40, Rn. 14 ff. Für eine kritisch-reflexive Analyse vgl. früh Leibholz, Strukturprobleme der modernen Demokratie, 1959 sowie Stolleis, Parteienstaatlichkeit – Krisensymptome des demokratischen Verfassungsstaates?, in: VVDStRL 44 (1985), S. 7 ff. und von Arnim, Vom schönen Schein der Demokratie, 2000. Für Frankreich vgl. Fromont, Le statut des partis politiques en France et en Allemagne, in: Festschrift für Dimitris Th. Tsatsos, 2003, S. 152 ff; Kempf, Das politische Systems Frankreichs, 2007, S. 169 ff.; Alemann et al. (Hrsg.), Politische Parteien in Frankreich und Deutschland, 2015 (i. E.).

  73. 73.

    Im Bundestag waren bis dato nie mehr als fünf Parteien bzw. Parteifamilien gleichzeitig vertreten. Im 18. Bundestag sind es mit CDU/CSU (311 Sitze), SPD (193 Sitze), Die Linke (64 Sitze) und Bündnis90/DieGrünen (63 Sitze) insgesamt vier.

  74. 74.

    S. aber den Parti communiste francais seit 1920.

  75. 75.

    Zuvor Section française de l’Internationale ouvrière (SFIO). Als politisch geeinte Kraft kann der PS erst ab 1971 gelten (Congrès d’Epernay).

  76. 76.

    Vorgängerformationen als gaullistische Parteien u. a. die UD-Ve, UDR, RPR.

  77. 77.

    Vgl. die Übersicht unter http://www.assemblee-nationale.fr/qui/Rattachement_partis_2014.pdf.

  78. 78.

    Allerdings steht zu fürchten, dass der zunehmende Zuspruch für den rechtsextremen Front national dieses Gleichgewicht künftig durcheinanderbringen könnte.

  79. 79.

    Grundlegend zum Konzept v. Bogdandy, Gubernative Rechtsetzung, 2000, S. 107 ff.

  80. 80.

    Eingehend zum Ganzen → Marsch § 5 Rn. 9 ff., 29 ff.

  81. 81.

    Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1009.

  82. 82.

    Im Einzelnen → Wendel § 8 Rn. 24 u. 71.

  83. 83.

    Dazu näher unter → Rn. 179 ff.

  84. 84.

    Treffend abermals Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1010.

  85. 85.

    Dazu unter → Rn. 188 ff.

  86. 86.

    Zum Richterwahlverfahren → Marsch § 6 Rn. 18 ff.

  87. 87.

    Dazu nochmals näher unter → Rn. 147 ff.

  88. 88.

    Näher → Wendel § 8 Rn. 69 ff.

  89. 89.

    BVerfGE 2, 1 (72) – SRP-Verbot.

  90. 90.

    Ebd.

  91. 91.

    Differenziert darum Ipsen, Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht, 25. Aufl. 2013, Rn. 292 ff.

  92. 92.

    BVerfGE 2, 1 (74) – SRP-Verbot.

  93. 93.

    Näher Pfeil, Der Abgeordnete und die Fraktion, 2008, S. 169 f.

  94. 94.

    BVerfGE 80, 188 (233 f.) – Wüppesahl (Fraktionsloser Abgeordneter).

  95. 95.

    Zum Ganzen Avril/Gicquel, Droit parlementaire, 4. Aufl. 2010, S. 31 f.

  96. 96.

    Art. 23 GO AN; Art. 5 Abs. 6 GO Sénat.

  97. 97.

    Vgl. Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1033. Zu den groupes d’études s. sogleich unter → Rn. 51.

  98. 98.

    BVerfGE 80, 188 (218) – Wüppesahl (Fraktionsloser Abgeordneter), Hervorh. hinzugefügt. Dies aufgreifend auch BVerfGE 130, 318 (342) – Neunergremium.

  99. 99.

    S. bereits BVerfGE 10, 4 (12) – Redezeit.

  100. 100.

    Dazu näher im Kontext des Gesetzgebungsverfahrens → Marsch § 5 Rn. 49. Diese Übertragungsmöglichkeit findet durchaus eine Parallele im Wahlakt der Wahlberechtigten, der bei vote par procuration durch einen Beauftragten vorgenommen wird. Eine solche Vertretungsmöglichkeit wäre in Deutschland nicht mit Art. 38 Abs. 1 S. 1 GG vereinbar. Ebenfalls verfassungsrechtlich problematisch wäre es in Deutschland, wie neuerdings in Frankreich möglich, sich per Internet an der Wahl zur Assemblée nationale zu beteiligen. Es scheint fast so, als hätte man in Frankreich insgesamt weniger Zurückhaltung, den Wahlakt vom Wählenden abzulösen.

  101. 101.

    Dazu Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 651.

  102. 102.

    Vgl. Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1039 (irresponsabilité) und Rn. 1042 (indemnité).

  103. 103.

    Dieser Genehmigung bedarf es nach Art. 26 Abs. 2 S. 2 CF nicht bei einem bei Begehung festgestellten Verbrechen oder Vergehen oder bei einer rechtskräftigen Verurteilung (näher Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 636). Art. 46 Abs. 2 GG sieht insoweit eine Ausnahme vor, wenn der Betroffene bei Begehung der Tat oder im Laufe des folgenden Tages festgenommen wird (näher Ipsen, Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht, 25. Aufl. 2013, Rn. 301 ff.). Soweit aber eine Entscheidung notwendig ist, wird diese in Deutschland von einem Ausschuss vorbereitet.

  104. 104.

    In Deutschland §§ 5 und 8 des Abgeordnetengesetzes (AbgG); in Frankreich Art. LO 142 des Code électoral. Für weitere Einzelheiten vgl. Ipsen, Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht, 25. Aufl. 2013, Rn. 761 ff. und Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 630 ff.

  105. 105.

    Die dem ursprünglich zugrunde liegende Idee de Gaulles war, dass die Minister eine größere Regierungssolidarität an den Tag legen, wenn sie ihr Abgeordnetenmandat verlieren und bei einem Sturz der Regierung nicht automatisch als Abgeordnete weitermachen können.

  106. 106.

    Zuvor konnten Minister nur dann in das Parlament zurückkehren, wenn sie ihren Ersatzmann bzw. ihre Ersatzfrau zum Rücktritt bewegen und die darauf folgende Nachwahl gewinnen konnten.

  107. 107.

    Vgl. im Einzelnen Art. LO 146 des Code électoral.

  108. 108.

    § 44b AbgG.

  109. 109.

    Der Begriff der Mandatshäufung ist insoweit angemessener als der im Deutschen geläufigere Begriff der Ämterhäufung, weil es um die Kumulation mehrerer (Wahl-)Mandate geht.

  110. 110.

    Loi organique Nr. 2014-125 v. 14.2.2014. Weiterhin erlaubt ist es Abgeordneten und Senatoren aber, die Mandate von Gemeinde-, Departement- und Regionalräten auszuüben.

  111. 111.

    C.C., 13.2.2014, 2014-689– Loi organique interdisant le cumul de fonctions exécutives locales avec le mandat de député ou de sénateur.

  112. 112.

    Vgl. dazu nur BVerfGE 80, 188 (218) – Wüppesahl (Fraktionsloser Abgeordneter): „Die Geschäftsordnung dient der Erfüllung der Aufgaben des Bundestages. Sie zu erlassen und zu gestalten, kommt dem Bundestag selbst als eine ihm von der Verfassung verliehene autonome Befugnis zu (Art. 40 Abs. 1 Satz 2 GG). Das Recht des Parlaments, seine Angelegenheiten zu regeln, erstreckt sich traditionell auf die Bereiche ‚Geschäftsgang‘ und ‚Disziplin‘ (…). Dazu gehört auch die Befugnis, sich selbst zu organisieren und sich dadurch zur Erfüllung seiner Aufgaben in den Stand zu setzen. So entscheidet der Bundestag in der Geschäftsordnung beispielsweise über den Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens, soweit es nicht in der Verfassung selbst geregelt ist (…), und im Zusammenhang damit über Funktion, Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse, über die Wahrnehmung von Initiativ-, Informations- und Kontrollrechten, über Bildung und Rechte von Fraktionen und die Ausübung des parlamentarischen Rederechts. Hierbei werden die den einzelnen Abgeordneten aus ihrem verfassungsrechtlichen Status zufließenden Rechte durch die Geschäftsordnung nicht erst begründet, sie regelt vielmehr nur die Art und Weise ihrer Ausübung.“

  113. 113.

    Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 68.

  114. 114.

    Vgl. ebd.

  115. 115.

    Gicquel/Gicquel, Droit constitutionnel et institutions politiques, 26. Aufl. 2012, Rn. 1419.

  116. 116.

    Nach Art. 28 CF a. F. insgesamt 170 Tage.

  117. 117.

    Näher Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 638.

  118. 118.

    Art. 28 Abs. 1 CF n. F.: Nunmehr ca. 270 Tage.

  119. 119.

    Nach § 20 Abs. 1 GOBT werden Termin und Tagesordnung jeder Sitzung des Bundestages im Ältestenrat vereinbart, es sei denn, dass der Bundestag vorher darüber beschließt oder der Präsident sie unter bestimmten Voraussetzungen selbständig festsetzt. Nach § 20 Abs. 2 S. 2 GOBT kann jedes Mitglied des Bundestages nach Eröffnung jeder Plenarsitzung vor Eintritt in die jeweilige Tagesordnung eine Änderung der Tagesordnung beantragen, wenn es diesen Antrag bis spätestens 18 Uhr des Vortages dem Präsidenten vorgelegt hat.

  120. 120.

    Art. 48 Abs. 1 CF lautete in seiner ursprünglichen Fassung: „Die Tagesordnung der Kammern enthält vorrangig die Beratungen über die von der Regierung eingebrachten Gesetzesentwürfe und die von ihr akzeptierten Gesetzesvorschläge in der von der Regierung bestimmten Reihenfolge.“

  121. 121.

    Näher J.-E. Gicquel, Les effets de la réforme constitutionnelle de 2008 sur le processus législatif, Jus Politicum 6 (2011), S. 1 (3 f.). Vgl. zum Gesetzgebungsverfahren auch → Marsch § 5 Rn. 42.

  122. 122.

    BVerfGE 80, 188 (218) – Wüppesahl (Fraktionsloser Abgeordneter), Hervorh. hinzugefügt.

  123. 123.

    BVerfGE 130, 318 (343 ff.) – Neunergremium.

  124. 124.

    BVerfGE 80, 188 (219) – Wüppesahl (Fraktionsloser Abgeordneter).

  125. 125.

    Vgl. Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 693.

  126. 126.

    BVerfGE 80, 188 (219) – Wüppesahl (Fraktionsloser Abgeordneter).

  127. 127.

    Vgl. aber Art. 53a Abs. 1 S. 2 GG über den gemeinsamen Ausschuss.

  128. 128.

    Übersicht bei Ipsen, Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht, 25. Aufl. 2013, Rn. 271. Für das Gesetzgebungsverfahren vgl. → Marsch § 5 Rn. 32.

  129. 129.

    Art. 19 Abs. 1 der Geschäftsordnung der Nationalversammlung.

  130. 130.

    Dazu Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 90, 95 ff.

  131. 131.

    C.C. 22.6.2006, 2006-537 DC, Cons. 12-14 – Résolution modifiant le règlement de l’Assemblée nationale.

  132. 132.

    Vgl. Art. 19 Abs. 3 und 4 der Geschäftsordnung der Nationalversammlung.

  133. 133.

    Kritisch dementsprechend Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 97.

  134. 134.

    Vgl. zu den Untersuchungsausschüssen → Rn. 183.

  135. 135.

    Art. 133 Abs. 2 der GO der Nationalversammlung.

  136. 136.

    Vgl. J.-E. Gicquel, Les effets de la réforme constitutionnelle de 2008 sur le processus législatif, Jus Politicum 6 (2011), S. 1 (8 f.) sowie → Marsch § 5 Rn. 45.

  137. 137.

    So BVerfGE 84, 304 (323) – PDS/Linke Liste.

  138. 138.

    Vgl. für den Bundestag § 69 Abs. 1 GOBT. Für die Nationalversammlung setzt Art. 46 der Geschäftsordnung zwar auch die Nichtöffentlichkeit voraus, sieht aber ausdrücklich die Möglichkeit zur öffentlichen Gestaltung der Arbeitsprozesse vor. Angesichts des jüngsten, weitgehend unumstrittenen Vorschlags in Deutschland, die Beratung der Ausschüsse im Bundestag nun grundsätzlich öffentlich zu machen, scheint insoweit eine Annäherung in Sicht, vgl. den Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (BT-Drs. 18/3045).

  139. 139.

    Vgl. → Marsch § 5 Rn. 43.

  140. 140.

    Nach Art. 36 der Geschäftsordnung: Ausschüsse für Verteidigung und Militär; für auswärtige Angelegenheiten; für Finanzen, Wirtschaft und Haushaltskontrolle; für Verfassung, Gesetzgebung und Verwaltung; für Kultur und Bildung; für Wirtschaft; für nachhaltige Entwicklung und Raumplanung; für Soziales.

  141. 141.

    Dies war bereits zuvor in mehr als 90 % der Fälle gängige parlamentarische Praxis, entsprach aber nicht dem verfassungsrechtlichen Regel-Ausnahme-Verhältnis, da Art. 43 Abs. 1 CF a. F. als Regelfall eine Überweisung an einen ad hoc Ausschuss vorsah.

  142. 142.

    S. auch → Marsch § 5 Rn. 44 sowie J.-E. Gicquel, Les effets de la réforme constitutionnelle de 2008 sur le processus législatif, Jus Politicum 6 (2011), S. 1 (4 ff.) und Le Divellec, Vers la fin du „parlementarisme négatif“ à la française?, Jus Politicum 6 (2011), S. 1 (28).

  143. 143.

    Näher → Marsch § 5 Rn. 54.

  144. 144.

    Dazu unter → Rn. 183.

  145. 145.

    In der Nationalversammlung gibt es derzeit folgende délégations bzw. Offices, einige davon zugleich im Senat: Délégation aux droits des femmes; Délégation aux outre-mer; Délégation au renseignement; Comité d’évaluation et de contrôle; l’Office parlementaire d’évaluation des choix scientifiques et technologiques (inter-parlamentarisches Gremium, dem sowohl Abgeordnete als auch Senatoren angehören).

  146. 146.

    In der Nationalversammlung derzeit mehr als hundert, vgl. http://www.assemblee-nationale.fr/qui/xml/ge_alpha.asp?legislature=14 (10.8.2014).

  147. 147.

    Dazu → Marsch § 5 Rn. 36 ff.

  148. 148.

    Zu diesen Rechten → Wendel § 8 Rn. 72.

  149. 149.

    Der 18. Bundestag umfasst folgende ständige Fachausschüsse: Arbeit und Soziales; Auswärtiges; Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung; Digitale Agenda; Ernährung und Landwirtschaft; Europäische Union; Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Finanzen; Gesundheit; Haushalt; Inneres; Kultur und Medien; Menschenrechte und humanitäre Hilfe; Petitionen; Recht und Verbraucherschutz; Sport; Tourismus; Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Verkehr und digitale Infrastruktur; Verteidigung; Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung; Wirtschaft und Energie; Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der zu Beginn der 18. Wahlperiode eingerichtete Hauptausschuss arbeitete nur übergangsweise (anders auf Länderebene, z. B. in NRW).

  150. 150.

    Dazu → Marsch § 5 Rn. 54.

  151. 151.

    Vgl. Art. 42 Abs. 2 S. 1 GG und Art. 68 der GO der Nationalversammlung.

  152. 152.

    Vgl. § 45 GOBT und Art. 61 GO der Nationalversammlung.

  153. 153.

    Näher zum Revisionsverfahren → Marsch § 5 Rn. 67.

  154. 154.

    Dazu näher unter → Rn. 181 ff.

  155. 155.

    Übersetzt so viel wie: „Wenn eine öffentliche Freiheit in Frage steht, liegen in zwei Kammern zwei Chancen.“ Vgl. zum Begriff der öffentlichen Freiheiten näher → Hochmann § 7 Rn. 4. René Monory war Präsident des französischen Senats von 1992 bis 1998.

  156. 156.

    Für eine Analyse des französischen Senats aus deutscher Perspektive vgl. Ruß, Der französische Senat: Die Schildkröte der Republik, in: Riescher et al. (Hrsg.), Zweite Kammern, 2. Aufl. 2010, S. 361 ff. sowie Roche, Die Stellung des Senats innerhalb der politischen Institutionen Frankreichs, BayVBl. 1983, S. 452 ff.

  157. 157.

    Hesse, Der unitarische Bundesstaat, 1962.

  158. 158.

    Näher Herzog, Stellung des Bundesrates im demokratischen Bundesstaat, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 57, Rn. 14 ff.

  159. 159.

    Korioth, in: v. Mangoldt et al. (Hrsg.), GG II, 6. Aufl. 2010, Art. 50, Rn. 15.

  160. 160.

    Über drei Stimmen verfügen die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland; über vier Stimmen Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen; über fünf Stimmen Hessen; über sechs Stimmen Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

  161. 161.

    Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 819.

  162. 162.

    Instruktive Gegenüberstellung, auch in anderen Punkten bei Gröpl, Staatsrecht I, 5. Aufl. 2013, Rn. 1130-1135.

  163. 163.

    BVerfGE 106, 310 (330) – Zuwanderungsgesetz.

  164. 164.

    So Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 814.

  165. 165.

    Loi organique v. 30.7.2003, Nr. 2003-696 sowie loi v. 30.7.2003, Nr. 2003-697.

  166. 166.

    Ein Senator für Départements mit weniger als 150.000 Einwohnern, danach je ein weiterer Senatorensitz für jede Tranche von 250.000 Einwohnern (für die jeweils letzte Tranche auch weniger). Auf die einwohnermäßig kleinsten Départements, wie z. B. das Département Alpes-de-Haute-Provence, fallen dementsprechend nur jeweils 1 Senatorensitz, während Paris mit 12 Senatoren die meisten Sitze beansprucht.

  167. 167.

    C.C., 24.7.2003, 2003-475 DC, Cons. 5-8 – Senatswahlen II. Vgl. bereits zuvor den Hinweis auf die Reformbedürftigkeit in C.C., 6.7.2000, 2000-431 DC, Cons. 11 – Senatswahlen I. Zusammenfassung der Rechtsprechung bei Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 620.

  168. 168.

    Dies war bereits vor den Reformen der letzten Jahre der Fall, vgl. Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 70 f. Für die Rechtslage heute vgl. im Einzelnen Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 41 f.

  169. 169.

    C.C., 6.7.2000, 2000-431 DC, Cons. 2-9 – Senatswahlen I. Dazu Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1023.

  170. 170.

    Stellt ein Département vier Senatoren oder mehr, gilt das Verhältniswahlrecht. Derzeit werden 180 Senatoren (52 %) über das Verhältniswahlrecht bestimmt, 168 Senatoren (48 %) über das Mehrheitswahlrecht.

  171. 171.

    Ruß, Der französische Senat: Die Schildkröte der Republik, in: Riescher et al. (Hrsg.), Zweite Kammern, 2. Aufl. 2010, S. 361 (368).

  172. 172.

    Hamon/Troper, Droit constitutionnel, 33. Aufl. 2012, Rn. 622.

  173. 173.

    Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 41 ff.

  174. 174.

    Vgl. bereits im Kontext der Assemblée nationale unter → Rn. 40.

  175. 175.

    Vgl. Korioth, in: v. Mangoldt et al. (Hrsg.), GG II, 6. Aufl. 2010, Art. 50, Rn. 19, der aber jedenfalls davon ausgeht, dass das Vorhandensein eines „föderativen Organs“ vom Schutzgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG umfasst ist.

  176. 176.

    Katalog der zustimmungsbedürftigen Bundesgesetze bei Gröpl, Staatsrecht I, 5. Aufl. 2013, Rn. 1257.

  177. 177.

    Eingehend zum Unterschied → Marsch § 5 Rn. 52 ff.

  178. 178.

    Vgl. Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 62.

  179. 179.

    Ruß, Der französische Senat: Die Schildkröte der Republik, in: Riescher et al. (Hrsg.), Zweite Kammern, 2. Aufl. 2010, S. 361.

  180. 180.

    Ebd., S. 380.

  181. 181.

    Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 809.

  182. 182.

    Treffend Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 810.

  183. 183.

    Dazu → Wendel § 8 Rn. 75.

  184. 184.

    Verpflichtend, Art. 88-4 Abs. 3 CF.

  185. 185.

    Optional, ihre Beschlüsse gelten als Beschlüsse des Bundesrates, Art. 52 Abs. 3a GG.

  186. 186.

    Dazu auch → Vilain § 3 Rn. 110 ff. Zum Ganzen Ruß, Die andere Kammer. Zur Repräsentationsleistung des Senats in der Fünften Republik, in: FS Adolf Kimmel, 2005, S. 105 ff.

  187. 187.

    C.C., 6.7.2000, 2000-431 DC, Cons. 5 – Senatswahlen I („que toutes les catégories de collectivités territoriales doivent y être représentées“).

  188. 188.

    C.C., 6.7.2000, 2000-431 DC, Cons. 5 – Senatswahlen I („ce corps électoral doit être essentiellement composé de membres des assemblées délibérantes des collectivités territoriales“).

  189. 189.

    Vgl. bereits Rn. 40 und 62.

  190. 190.

    Vgl. hierzu Lauvaux, Quand la deuxième chambre s’oppose, Pouvoirs 106 (2004), S. 81 (97).

  191. 191.

    Carcassonne, Pour un Bundesrat français, Pouvoirs locaux 67 (2005), S. 104–109.

  192. 192.

    Zum Verfassungsänderungsverfahren → Marsch § 5 Rn. 67 f.

  193. 193.

    Vgl. bereits → Rn. 41 ff.

  194. 194.

    BVerfGE 106, 310 (330 ff.) – Zuwanderungsgesetz. Die beiden abweichenden Meinungen gingen demgegenüber davon aus, dass lediglich die Stimmabgabe unwirksam sei.

  195. 195.

    Zur Möglichkeit der Stimmrechtsdelegation nach Art. 27 Abs. 3 CF vgl. bereits → oben Rn. 38 sowie → Marsch § 5 Rn. 49.

  196. 196.

    Folgende ständige Ausschüsse i. S. d. Art. 43 CF bestehen im Senat: Wirtschaft; Auswärtige Angelegenheiten und nationale Verteidigung; Soziales; Kultur, Erziehung und Kommunikation; Finanzen; Nachhaltige Entwicklung, Infrastruktur und Raumordnung; Verfassungsrecht und Gesetzgebung.

  197. 197.

    Derzeit: Agrarpolitik und Verbraucherschutz (AV); Arbeit und Sozialpolitik (AS); Auswärtige Angelegenheiten (AA); Fragen der Europäischen Union (EU); Familie und Senioren (FS); Finanzausschuss (Fz); Frauen und Jugend (FJ); Gesundheitsausschuss (G); Innere Angelegenheiten (In); Kulturfragen (K); Rechtsausschuss (R); Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (U); Verkehrsausschuss (Vk); Verteidigung (V); Wirtschaftsausschuss (Wi); Städtebau, Wohnungswesen und Raumordnung (Wo).

  198. 198.

    Für eine gute und aktuelle Typologie: Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012.

  199. 199.

    Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 843; Ipsen, Staatsrecht I, 25. Aufl. 2013, Rn. 478; Wiegand, Zum Begriff des Staatsoberhaupts, AöR 133 (2008), S. 475 ff.; Tomuschat, Präsidialsystem und Demokratie, in: FS für Karl Carstens, Bd. 2 (Staatsrecht), 1984, S. 911 ff.; Kimminich, Das Staatsoberhaupt in der parlamentarischen Demokratie, VVDStRL 25 (1967), S. 2 ff.; Loewenstein, Der Staatspräsident. Eine rechtsvergleichende Studie, AöR 75 (1949), S. 129 ff.

  200. 200.

    Kantorowicz, Die zwei Körper des Königs, 1957. In Anlehnung an die politische Theologie und an die Unterscheidung zwischen dem corpus naturale und dem corpus mysticum Christus wird ebenfalls zwischen dem natürlichen Körper und dem politischen Körper des Königs differenziert. Zur Parallelisierung des Gemeinwesens mit einem Körper: Wiegand, AÖR 133 (2008), S. 475 (484). Zu den theologischen Ursprüngen der modernen politischen Kategorien: Schmitt, Verfassungslehre, 1928 (Nachdr., 10. Aufl., 2010), S. 282 ff.; Haltern, Was bedeutet Souveränität?, S. 11 ff.

  201. 201.

    Hobbes, Leviathan, übersetzt von Mayer, 2012, Kap. XVIII.

  202. 202.

    Zu den unterschiedlichen Souveränitätsbegriffen in rechtsvergleichender Perspektive vgl. Wendel, Permeabilität im europäischen Verfassungsrecht, 2011, S. 77 ff. Zur Entstehungsgeschichte vgl. insbesondere Schliesky, Souveränität und Legitimität von Herrschaftsgewalt, 2004, S. 59 ff.

  203. 203.

    Grimm, Souveränität – Herkunft und Zukunft eines Schlüsselbegriffs, 2009, S. 32 f.

  204. 204.

    Jaume, Représentation, in: Alland/Rials (Hrsg.), Dictionnaire de la culture juridique, 2003, S. 1328.

  205. 205.

    Grimm, Souveränität – Herkunft und Zukunft eines Schlüsselbegriffs, 2009, S. 32 f.; Goyard-Fabre, La notion de souveraineté, in: Zarka (Hrsg.), Hobbes et son vocabulaire, 1992, S. 207 (217 ff.).

  206. 206.

    “A multitude of men are made One person when they are by one man, or one person, represented; so that it be done with the consent of every one of that multitude in particular. For it is the Unity of the representer, not the Unity of the represented, that maketh the person one. And it is the representer that beareth the person, and but one person: and Unity cannot otherwise be understood in multitude”: Hobbes, Leviathan, Cambrige University Press, 2003, S. 114. Wiegand, Zum Begriff des Staatsoberhaupts, AÖR 133 (2008), S. 475 (491) bemerkt dazu: Das Neue bei Hobbes ist „im Hinblick auf die Körpermetapher, dass Hobbes ihren metaphorischen Charakter reflektiert und übersteigt, indem er den Akt der Schöpfung dieses Körpers durch Verträge thematisiert“.

  207. 207.

    Dennoch wäre es falsch, dieses Modell allein auf Frankreich zu beschränken. Näher hierzu: Grimm, War das Deutsche Kaiserreich ein souveräner Staat?, in: Müller/Torp (Hrsg.), Das Deutsche Kaiserreich in der Kontroverse, 2009, S. 86 ff.

  208. 208.

    Vgl. Titel III, Art. 1 und 2 der Verfassung von 1791: „Die Souveränität ist einheitlich, unteilbar, unveräußerlich und unverjährbar. Sie gehört der Nation (…). Ihre Repräsentanten sind der gesetzgebende Körper und der König“. Im Unterschied zum Corps législatif war der König aber nicht gewählt und ersterem daher nachgeordnet, vgl. Grimm, Souveränität – Herkunft und Zukunft eines Schlüsselbegriffs, 2009, S. 44.

  209. 209.

    → Vilain § 3 Rn. 12 ff. u. 21 ff.

  210. 210.

    Kelsen, Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, Die Justiz 6 (1930/31), S. 576 (613), abgedruckt in: van Ooyen (Hrsg.), Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, 2008, S. 58 (92).

  211. 211.

    Zur Geschichte des Begriffs und zu ihrer Verwendung im Kontext des Grundgesetzes: Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 14; Pernice, in: Dreier (Hrsg.), GG II, 2. Aufl. 2006, Art. 54, Rn. 14 f.; Stern, Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 2, 1980, § 30 I 2, S. 190 f.

  212. 212.

    Zur Problematik Wendel, Permeabilität im europäischen Verfassungsrecht, 2011, S. 97 ff. m. w. N. sowie im Kontext der Integrationsschranken → Wendel § 8 Rn. 62.

  213. 213.

    Im Kontext des Präsidentenamtes statt vieler van Ooyen, Integration. Die antidemokratische Staatstheorie von Rudolf Smend im politischen System der Bundesrepublik, 2014.

  214. 214.

    Näher zu Schmitts Einfluss in Frankreich → Rn. 92

  215. 215.

    Eingehend hierzu Société française pour le droit international, Le Chef d’Etat et le droit international, 2002; vgl. auch Lagrange, La représentation institutionnelle dans l’ordre international, 2002.

  216. 216.

    → Wendel § 8 Rn. 24–26.

  217. 217.

    Kelsen, Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, Die Justiz 6 (1930/31), S. 576 (613), abgedruckt in: van Ooyen (Hrsg.), Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, 2008, S. 58 (92).

  218. 218.

    BVerfG, Urt. v. 10.6.2014, 2 BvE 2/09 u. 2 BvE 2/10, Rn. 91 ff.

  219. 219.

    BVerfG, Urt. v. 10.6.2014, 2 BvE 4/13, Rn. 21 (Hervorh. hinzugefügt).

  220. 220.

    Vgl. Ardant, L’article 5 et la fonction présidentielle, Pouvoirs 41 (1987), S. 37 ff.; Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 223 ff. Näher hierzu → Rn. 90.

  221. 221.

    Grundlegend: Kelsen, Vom Wesen und Wert der Demokratie, 2. Aufl. 1929, S. 14 ff., abgedruckt in: Jestaedt/Lepsius (Hrsg.), Verteidigung der Demokratie. Abhandlungen zur Demokratietheorie, 2006, S. 153 (162 ff.).

  222. 222.

    Schmitt, Verfassungslehre, 1928 (Nachdr., 10. Aufl. 2010), S. 209.

  223. 223.

    Ebd., S. 209.

  224. 224.

    Kritisch zu Schmitts Auffassung Kelsen, Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, Die Justiz 6 (1930/31), S. 576 (615 ff.), abgedruckt in: van Ooyen (Hrsg.), Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, 2008, S. 58 (94 ff.).

  225. 225.

    Zum Integrationskonzept als grundlegendem Lebensvorgang des Staates: Smend, Verfassung und Verfassungsrecht, 1928, in: ders. (Hrsg.), Staatsrechtliche Abhandlungen, 3. Aufl., 1994, S. 121 (136 ff.).

  226. 226.

    Ebd., S. 144 ff. Für eine Übernahme, vgl. Pernice, in: Dreier (Hrsg.), GG II, 2. Aufl. 2006, Art. 54, Rn. 29; Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 856. Kritisch van Ooyen, Integration. Die antidemokratische Staatstheorie von Rudolf Smend im politischen System der Bundesrepublik, 2014, S. 83 ff.

  227. 227.

    Kimminich, Das Staatsoberhaupt in der parlamentarischen Demokratie, VVDStRL 25 (1967), S. 2 (58).

  228. 228.

    So Isensee, Braucht die Republik einen Präsidenten?, NJW 1994, S. 1329.

  229. 229.

    BVerfG, Urt. v. 10.6.2014, 2 BvE 4/13, Rn. 22 (Hervorh. hinzugefügt).

  230. 230.

    Pernice, in: Dreier (Hrsg.), GG II, 2. Aufl. 2006, Art. 54, Rn. 16; Schmitt, Verfassungslehre, 1928 (Nachdr., 10. Aufl. 2010), S. 121.

  231. 231.

    Über Sarkozys umstrittenen „Style présidentiel“: Avril/Gicquel, Chroniques constitutionnelles françaises, Revue Pouvoirs 138 (2011), S. 151 (177).

  232. 232.

    Näher hierzu Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 213 f.; Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 14.

  233. 233.

    Kritisch schon: Kelsen, Allgemeine Staatslehre, 1925, S. 369; Merkl, Die monarchische Befangenheit der deutschen Staatsrechtslehre, Schweizerische Juristenzeitung 1920, S. 378 ff. Vgl. heute: van Ooyen, Integration. Die antidemokratische Staatstheorie von Rudolf Smend im politischen System der Bundesrepublik, 2014, S. 55 ff. Für einen kulturellen Vergleich mit den USA: Haltern, Obamas politischer Körper, 2009.

  234. 234.

    → Gaillet § 2 Rn. 7 ff.

  235. 235.

    Diese Auffassung thematisierte de Gaulle bereits 1958 in seiner Antrittsrede, in der er sich als „Führer Frankreichs und Chef des republikanischen Staates“ präsentierte. Vgl. dazu Peyrefitte, Le Mal français, 1978, S. 56. Der Ausdruck „Republikanischer Monarch“ geht anscheinend auf die Arbeit einer deutschen Forschergruppe zurück, vgl. Zürn, Die republikanische Monarchie: Zur Struktur der Verfassung der V. Republik in Frankreich, 1965. Sie wurde jedenfalls durch Duverger in Frankreich eingeführt, Duverger, Monarchie républicaine, 1974.

  236. 236.

    Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 225. Heseler, Der Präsident der französischen Republik zwischen Verfassungswortlaut und Wirklichkeit, DÖV 2007, S. 585 (586 f.). Siehe auch Beaud, Les mutations de la Ve République, Revue Pouvoirs 99 (2001), S. 19 (27 ff.).

  237. 237.

    Diese Kritik wurde schon 1964 in einem politischen Pamphlet geäußert, das aus der Feder von Mitterrand stammte: Mitterrand, Le coup d’Etat permanent, 1964. 1981 wurde ausgerechnet der schärfste Kritiker dieses Regimes selbst als Staatspräsident gewählt und bekleidete von nun an dieses Amt sicherlich wie keiner zuvor. Für eine radikale Kritik: François, Misères de la Ve République, 2007; François/Montebourg, La Constitution de la 6e République. Réconcilier les Français avec la démocratie, 2005.

  238. 238.

    Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 16.

  239. 239.

    Zum Vergleich zwischen der Stellung des Reichspräsidenten und des französischen Staatspräsidenten, vgl. Haungs, Überparteiliches Staatsoberhaupt und parlamentarische Parteiregierung, in: Festgabe für Dolf Sternberger zum sechzigsten Geburtstag, 1968, S. 340 ff.

  240. 240.

    Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 28. Dagegen: Brunet, Vouloir pour la Nation, 2005, S. 320 ff.; Le Divellec, Diskussionsbeitrag in: Grewe/Gusy (Hrsg.), Französisches Staatsdenken, 2002, S. 253 (260).

  241. 241.

    Grundlegend Schmitt, Der Hüter der Verfassung, 1931; ders., Verfassungslehre, 1928 (Nachdr., 10. Aufl. 2010), S. 291.

  242. 242.

    Vgl. zu Frankreich Ponthoreau, Le Président de la République, une fonction à la croisée des chemins, Revue Pouvoirs 99 (2001), S. 33 ff.; Avril, Un Président, pourquoi faire?, 1965. Für Deutschland Isensee, Braucht die Republik einen Präsidenten? NJW 1994, S. 1329 f.

  243. 243.

    Beispielhaft dafür: Kirch, Von einigen Merkwürdigkeiten des französischen Staatsverständnisses, in: Grewe/Gusy (Hrsg.), Französischen Staatsdenken, 2002, S. 25 (39 ff.); vgl. auch Langeron, Frankreich – eine verfassungsrechtliche Anomalie?, JZ 1996, S. 170 ff.

  244. 244.

    Grimm, Der Bundespräsident, FAZ vom 19.1.2012, S. 29.

  245. 245.

    Dazu näher → Rn. 132 ff.

  246. 246.

    Umbach, in: Clemens/Umbach (Hrsg.), GG Mitarbeiterkommentar, Band II, 2002, Art. 54, Rn. 62. Insgesamt besteht die Bundesversammlung aus etwa 1.200 Mitgliedern.

  247. 247.

    So Nettesheim, Die Bundesversammlung und die Wahl des Bundespräsidenten, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 63, Rn. 1.

  248. 248.

    Vgl. Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 847. Dies lässt sich ebenfalls in Anlehnung an die Unterscheidung zwischen Gesamtstaat, Bund und Länder – die sogenannte Dreigliedrigkeitstheorie des Bundesstaates – rechtfertigen. Grundlegend hierzu: Kelsen, Allgemeine Staatslehre, 1925, S. 199 f.

  249. 249.

    Schmid in der 10. Sitzung des Hauptausschusses des Parlamentarischen Rates v. 30.11.1948, in: Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses 1948/49, S. 290.

  250. 250.

    Dazu Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 29.

  251. 251.

    BVerfG, Urt. v. 10.6.2014, 2 BvE 2/09 u. 2 BvE 2/10, Rn. 97.

  252. 252.

    Vgl. Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 34.

  253. 253.

    Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 204 ff.

  254. 254.

    Vgl. Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 32; Mengel, Die Verfassung der französischen Republik, JÖR 30 (1981), S. 21 ff.

  255. 255.

    → Marsch § 5 Rn 65 f.

  256. 256.

    Dazu Heseler, Der Präsident der französischen Republik zwischen Verfassungswortlaut und Wirklichkeit, DÖV 2007, S. 585 (588); Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 59 f.

  257. 257.

    Es ist strittig, ob diese Praxis, die vom Verfassungsrat nicht geprüft wurde, da er sich als unzuständig erklärte, seitdem als neuer Weg der Verfassungsrevision gelten kann. Zu dieser Problematik: Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1116 ff.; → Marsch § 5 Rn. 67.

  258. 258.

    → Gaillet § 9 Rn. 5 ff.

  259. 259.

    Vgl. Beaud, Les mutations de la Ve République, Revue Pouvoirs 99 (2001), S. 19 (24).

  260. 260.

    Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 109.

  261. 261.

    Ebd. Rn. 32.

  262. 262.

    Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 207 m. w. N.

  263. 263.

    So auch Beaud, Les mutations de la Ve République, Revue Pouvoirs 99 (2001), S. 19 (24).

  264. 264.

    Vgl. Bergounioux, Primaires or not primaires? Revue Pouvoirs 138 (2011), S. 47 ff.

  265. 265.

    Für einen Überblick seit 1949 vgl. Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 112 ff.

  266. 266.

    Ebd., S. 117.

  267. 267.

    So jedenfalls 1954, 1964, 1974, 1979, 1984, 1989. Für eine Übersicht zu den Wahlergebnissen vgl. Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 98.

  268. 268.

    BVerfG, Urt. v. 10.6.2014, 2 BvE 2/09 u. 2 BvE 2/10, Rn. 107.

  269. 269.

    Ebd., Rn. 109.

  270. 270.

    Vgl. etwa Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 31; Grimm, Der Bundespräsident, FAZ vom 19.1.2012, S. 29; Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 848.

  271. 271.

    Zitiert nach http://www.tagesschau.de/inland/bverfg-npd-102.html (letztmaliger Abruf am 17.12.2014). Vgl. auch → Vilain § 3 Rn. 15.

  272. 272.

    Eine solche Große Koalition gab es auf Bundesebene bereits in drei Fällen: 1966–1969, 2005–2009 und seit 2013.

  273. 273.

    Vgl. etwa Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 207; Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 256 ff.

  274. 274.

    Art. 3 Gesetz Nr. 62-1292 vom 6.11.1962 i. d. F. v. 28.2.2012.

  275. 275.

    Der Kreis der Vorschlagsberechtigten entspricht etwa der Zusammensetzung des Wahlgremiums für die Präsidentschaftswahl vor 1962 → Rn. 98.

  276. 276.

    C.C., 21.2.2012, 2012-233 QPC, Cons. 8 – Marine Le Pen.

  277. 277.

    Art. 3 Gesetz Nr. 62-1292 vom 6.11.1962 i. d. F. v. 28.2.2012 und den Dekret Nr. 2009-1730 v. 30.12.2009.

  278. 278.

    C.C., 4.7.2013, 2013-156 PDR, Cons. 24 – Nicolas Sarkozy.

  279. 279.

    Verfassungsgesetz Nr. 2000-964 vom 2.10.2000.

  280. 280.

    Vgl. → Gaillet § 2 Rn. 63.

  281. 281.

    Eingehend und zugleich kritisch zur Vorrangstellung des Staatspräsidenten Cohendet, Cohabitation et constitution, Revue Pouvoirs 91 (1999) S. 33 ff. A.A. Vedel, Variations et cohabitations, Revue Pouvoirs 83 (1997), S. 101 ff.

  282. 282.

    Heseler, Der Präsident der französischen Republik zwischen Verfassungswortlaut und Wirklichkeit, DÖV 2007, S. 585 (590 f.); Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 41 f.; Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 52.

  283. 283.

    So auch Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 35; A.A. Heseler. Der Präsident der französischen Republik, DÖV 2007, S. 585 ff.

  284. 284.

    Politisch wurde im Ausgang der Bundespräsidentschaftswahlen von 1969 und 2005 jedoch ein Menetekel für die den Kanzler stellende Partei gesehen.

  285. 285.

    Vgl. Pieper, BeckOK GG, Art. 54, Rn. 17.

  286. 286.

    Dies betrifft im Einzelnen die Ernennung des Premierministers (Art. 8 Abs. 1 CF) und dreier Mitglieder des Verfassungsrates (Art. 56 Abs. 1 und 3 CF), den Rückgriff auf das Legislativreferendum (Art. 11 Abs. 1 CF), die Auflösung der Nationalversammlung (Art. 12 Abs. 1 CF), die Ergreifung der Ausnahmebefugnisse (Art. 16 Abs. 1 CF), das Rede- und Mitteilungsrecht vor dem Parlament (Art. 18 Abs. 1 und 2 CF) und die Anrufung des Verfassungsrates (Art. 54 und 61 Abs. 2 CF).

  287. 287.

    Zustimmend: Pernice, in: Dreier (Hrsg.), GG II, 2. Aufl. 2006, Art. 58, Rn. 10 ff.; Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 843 ff. Für ein extensiveres bzw. aufwertendes Verständnis vgl. Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 36 ff. und ders., Die Aufgaben des Bundespräsidenten, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 62, Rn. 1 ff.

  288. 288.

    Vgl. auch → Wendel § 8 Rn. 24 ff.

  289. 289.

    → Wendel § 8 Rn. 25.

  290. 290.

    Zur außenpolitischen Kompetenz des Staatspräsidenten vgl. Kempf, Das politische Systems Frankreichs, 2007, S. 66 ff.

  291. 291.

    Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 963.

  292. 292.

    Vgl. Schlaich, Die Funktionen des Bundespräsidenten im Verfassungsgefüge in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts II, 2. Aufl. 1994, § 49, Rn. 49.

  293. 293.

    Vgl. Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 880. Gegen eine Reduzierung auf eine rein „dekorative Rolle“ Nettesheim, Die Aufgaben des Bundespräsidenten, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 62, Rn. 44.

  294. 294.

    Dafür: Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 864. A.A. Nettesheim, Die Aufgaben des Bundespräsidenten, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 62, Rn. 32.

  295. 295.

    Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 119. Siehe dennoch: Rede des Bundespräsidenten Gauck bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 31. Januar 2014: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/01/140131-Muenchner-Sicherheitskonferenz.html (letztmaliger Abruf 4.12.2014).

  296. 296.

    Vgl. Favoreu, et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 937.

  297. 297.

    Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 54.

  298. 298.

    Ebd., § 62, Rn. 34.

  299. 299.

    Vgl. statt viele Favoreu, et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 942.

  300. 300.

    Dergleichen ist bisher aber nur in drei Fällen vorgekommen.

  301. 301.

    Näher dazu → Marsch § 5 Rn. 53; Marsch § 6 Rn. 36.

  302. 302.

    Bislang wurden lediglich acht Gesetze nicht ausgefertigt. Zwar wäre es im Wege des Organstreits möglich, den Bundespräsidenten zur Unterschrift zu zwingen. In politischer Sicht wäre ein solches Vorgehen allerdings mit zahlreichen Unwägbarkeiten behaftet. Vgl. im Einzelnen Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 867 ff. m. w. N.; dazu → Marsch § 5 Rn. 59.

  303. 303.

    Art. 13 Abs. 1 CF lautet: „Der Präsident der Republik unterzeichnet die im Ministerrat beschlossenen gesetzesvertretenden Verordnungen und Dekrete“.

  304. 304.

    Dazu → Marsch § 5 Rn. 22.

  305. 305.

    Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 282 ff.; Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 943.

  306. 306.

    Dazu → Rn. 190.

  307. 307.

    Näher dazu → Rn. 147 ff.

  308. 308.

    Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 944.

  309. 309.

    → Marsch § 6 Rn. 21 ff.

  310. 310.

    Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 104.

  311. 311.

    Vgl. Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 103 mit weiteren Hinweisen auf Verweigerungsfälle, z. B. von Horst Köhler, einen Staatsekretär in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen.

  312. 312.

    Näher dazu → Rn. 192 ff.

  313. 313.

    BVerfGE 114, 121 (151, 159) – Bundestagsauflösung II (Schröder).

  314. 314.

    Zu dieser Wächterfunktion des Bundespräsidenten, die Funktionsfähigkeit des politischen Prozesses zu schützen Nettesheim, Die Aufgaben des Bundespräsidenten, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 62, Rn. 3, 20 ff.

  315. 315.

    C.E., 2.3.1962, GAJA Nr. 78 – Rubin de Servens.

  316. 316.

    Kritisch: Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 269; Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 255 f.

  317. 317.

    Zwischen dem 23. April und dem 29. September 1962, nach einem militärischen Putschversuch von mehreren französischen Generalen in Algier: Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 936.

  318. 318.

    → Vilain § 3 Rn. 62 f; → Marsch § 5 Rn. 63 ff.

  319. 319.

    Näher → Rn. 178.

  320. 320.

    Vgl. die Typologie bei Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 10 ff.; auch rechtsvergleichend, Pernice, in: Dreier (Hrsg.), GG II, 2. Aufl. 2006, Art. 54, Rn. 8 ff.

  321. 321.

    Näher → Rn. 147 ff., 156 ff.

  322. 322.

    Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 11.

  323. 323.

    Wie bereits näher unter → Rn. 111 ff. dargelegt, bedeutet Kohabitation eine politische Konstellation, in der Staatspräsident und Parlamentsmehrheit entgegengesetzten politischen Lagern angehören.

  324. 324.

    Statt vieler Carcassonne, Ce que fait Matignon, Pouvoirs 68 (1994), S. 31 ff.

  325. 325.

    Dazu → Rn. 112.

  326. 326.

    Vgl. Art. 23 CF sowie Loi und loi organique vom 11.10.2013, 2013-906 und 2013-907 über die Transparenz des öffentlichen Lebens; Art. 66 GG sowie Art. 4 und 5 BMinG.

  327. 327.

    Müller, Kein Ersatzkaiser, kein Unterschriftenautomat, FAZ vom 1.6.2010, S. 2.

  328. 328.

    Schröder, Bildung, Bestand und parlamentarische Verantwortung der Bundesregierung in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 65, Rn. 9.

  329. 329.

    Ebd., Rn. 20.

  330. 330.

    Vgl. Heseler, Der Präsident der französischen Republik zwischen Verfassungswortlaut und Wirklichkeit, DÖV 2007, S. 585 (589 f.); Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 298 f.

  331. 331.

    Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1088 ff.; näher hierzu → Rn. 177.

  332. 332.

    Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 57; → § 2 Rn. 59.

  333. 333.

    Überblick bei → Gaillet § 2 Rn. 63.

  334. 334.

    Im Einzelnen Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 778 ff.

  335. 335.

    Namentlich mit Konrad Adenauer (1963), Ludwig Erhard (1966) und Willy Brandt (1974): ebd., Rn. 780.

  336. 336.

    Dazu → Rn. 177.

  337. 337.

    So in dem Fall von Jacques Chirac (1978).

  338. 338.

    Überblick bei Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 968 f.

  339. 339.

    Vgl. Avril, Enchantement et désenchantement constitutionnels sous la Ve République, Pouvoirs 126 (2008), S. 5 (10 ff.); Carcassonne, Immuable Ve République, Pouvoirs 126 (2008), S. 27 (30 f.).

  340. 340.

    Vgl. Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 776 ff.; Schröder, Bildung, Bestand und parlamentarische Verantwortung der Bundesregierung, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 65, Rn. 33.

  341. 341.

    So Hermes, in: Dreier (Hrsg.) GG II, 2. Aufl. 2006, Art. 64, Rn. 26 ff.

  342. 342.

    Vgl. Schröder, Bildung, Bestand und parlamentarische Verantwortung der Bundesregierung, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 65, Rn. 34. Das betrifft auch Staatssekretäre, s. Hartmann/Kempf, Staatsoberhäupter in der Demokratie, 2012, S. 101 ff.

  343. 343.

    Der Grund hierfür scheint Dehlers scharfe und abfällige Kritik am Plenarbeschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Wiederbewaffnung gewesen zu sein. Näher hierzu Schönberger, Anmerkung zu Karlsruhe, in: Jestaedt et al (Hrsg.), Das entgrenzte Gericht, 2011, S. 22; vgl. auch Hermes, in: Dreier (Hrsg.), GG II, Art. 64, Rn. 26.

  344. 344.

    Vgl. Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 940.

  345. 345.

    Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 249.

  346. 346.

    Eingehend Carcasonne, Le Premier ministre et le domaine dit réservé, Pouvoirs 83 (1997), S. 65 ff.; Avril, Diriger le Gouvernement, Pouvoirs 83 (1997), S. 31 (37 ff.).

  347. 347.

    Art. 9 Abs. 2 S. 2 des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder der Bundesregierung lautet: „Die Bundesminister können jederzeit entlassen werden und ihre Entlassung jederzeit verlangen”.

  348. 348.

    Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 250.

  349. 349.

    Vgl. Kempf, Das politische Systems Frankreichs, 2007, S. 96 ff.

  350. 350.

    Zum Beispiel: Emmanuel Macron als Wirtschaftsminister (2014) unter François Hollande, Claude Guéant als Innenminister (2011–2012) unter Nicolas Sarkozy und Dominique De Villepin zunächst als Außenminister (2002–2004), später als Innenminister (2004–2005) und zuletzt als Premierminister (2005–2007) unter Jacques Chirac.

  351. 351.

    Dekret Nr. 59-178 vom 22.1.1959 über die Aufgaben der Ministerien.

  352. 352.

    Avril, Diriger le gouvernement, Pouvoirs (83) 1997, S. 31 (35 f.); vgl. zuletzt das Rundschreiben des Premierministers Valls vom 12. September 2014: http://circulaires.legifrance.gouv.fr/pdf/2014/09/cir_38729.pdf.

  353. 353.

    Detterbeck, Innere Ordnung der Bundesregierung in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 66, Rn. 15 ff.

  354. 354.

    Vgl. Schröder, Kritische Tendenzen im normativen Umriss von Regierung und Parlament, in: Brenner et al. (Hrsg.), Der Staat des Grundgesetzes - Festschrift für Peter Badura, S. 513 (520 ff.).

  355. 355.

    Avril, Diriger le gouvernement, Pouvoirs (83) 1997, S. 31 (33 ff.); Quermone, La mise en examen des cabinets ministériels, Revue Pouvoirs 68 (1994), S. 61 (62); Ziller, Administrations comparées, 1993, S. 325.

  356. 356.

    → Marsch § 5 Rn. 17.

  357. 357.

    Vgl. hierzu Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 948, 963 f.

  358. 358.

    Dazu bereits → Rn. 159.

  359. 359.

    Vgl. etwa den Organisationserlass der Bundeskanzlerin vom 17.12.2013 (BGBl. I S. 4310).

  360. 360.

    Vgl. exemplarisch das Dekret Nr. 2014-401 vom 16.4.2014 zu den Aufgaben der Umweltministerin.

  361. 361.

    In Deutschland wird diese Eigenverantwortlichkeit aus Art. 65 GG abgeleitet. In Frankreich wird sie paradoxerweise nicht aus Art. 21 Abs. 2 CF, sondern aus der Rechtsprechung des Conseil d’Etat abgeleitet: C.E., 7.2.1936, GAJA Nr. 47 – Jamart; C.E., 15.11.1965, AJDA 1972, S. 167 – Compagnie marchande de Tunisie. Dazu: Foyer, Les ministres entre eux, Revue Pouvoirs 1986 (36), S. 103 (108 ff.).

  362. 362.

    Vgl. Schroeder, Aufgaben der Bundesregierung, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 64, Rn. 23; Foyer, Les ministres entre eux, Pouvoirs 36 (1986), S. 103 (109 f.).

  363. 363.

    Rundschreiben des Premierministers vom 7.7.2011 über die Rechtsförmlichkeit (Legistik). Vgl. auch Lasvignes/Sauvé, Guide pour l’élaboration des textes législatifs et réglementaire, 2. Aufl., 2007.

  364. 364.

    Eingehend zum Ganzen → Marsch § 5 Rn. 9 ff., 29 ff.

  365. 365.

    Siehe dazu Detterbeck, Innere Ordnung der Bundesregierung, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 66, Rn. 49 ff.; Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 801 ff.

  366. 366.

    § 5 GOBReg: „Der Bundeskanzler unterrichtet den Bundespräsidenten laufend über seine Politik und die Geschäftsführung der einzelnen Bundesminister durch Übersendung der wesentlichen Unterlagen, durch schriftliche Berichte über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung sowie nach Bedarf durch persönlichen Vortrag.“

  367. 367.

    Vgl. etwa Carcassonne, Ce que fait Matignon, Pouvoirs 68 (1994), S. 31 ff.; Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 965 ff.; Grote, Das Regierungssystem der V. französischen Republik, 1995, S. 270 ff.

  368. 368.

    Jouanjan, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy et al. (Hrsg.), Ius Publicum Europaeum I, 2007, § 2 Frankreich, Rn. 35.

  369. 369.

    Freilich können die einem Organ zuerkannten Kompetenzen wiederum Ausdruck eines verfassungsrechtlich regulierten inter-institutionellen Verhältnisses sein, wie etwa die parlamentarischen Kontrollrechte gegenüber der Regierung.

  370. 370.

    Das inter-institutionelle Verhältnis beider französischer Parlamentskammern zueinander sowie zwischen Bundestag und Bundesrat wird, da es im Kern um die Machtbalance im Rahmen des Gesetzgebungsverfahren geht, im Kapitel zur Rechtsetzung erörtert → Marsch § 5 Rn. 51 ff.

  371. 371.

    Vgl. → Rn. 111 ff.

  372. 372.

    Dazu bereits → Rn. 147 ff.

  373. 373.

    Vgl. Epping, in: v. Mangoldt et al. (Hrsg.), GG II, 6. Aufl. 2010, Art. 68, Rn. 1.

  374. 374.

    Listung bei Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1090. Vgl. bereits → Rn. 150.

  375. 375.

    Dies hob insbesondere Pompidou hervor, vgl. dazu Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 173.

  376. 376.

    Eingehend dazu → Marsch § 5 Rn. 56.

  377. 377.

    Dazu sogleich im Kontext unter → Rn. 194.

  378. 378.

    Zum historischen Kontext vgl. Epping, in: v. Mangoldt et al. (Hrsg.), GG II, 6. Aufl. 2010, Art. 67, Rn. 2 ff.

  379. 379.

    Vgl. auch Hermes, in: Dreier (Hrsg.), GG II, 2. Aufl. 2006, Art. 67, Rn. 2.

  380. 380.

    Vgl. Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1095.

  381. 381.

    S. § 97 GOBT.

  382. 382.

    Grundlegend zu Deutschland Schneider, Die Parlamentarische Opposition im Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 1, 1974, S. 236 ff.

  383. 383.

    Dazu → Rn. 49.

  384. 384.

    Kritisch über die unreine Mischform: Robert, Une ténébreuse affaire, RDP, Sonderheft, März-April 1999, S. 382 ff.; Beaud, Le sang contaminé. Essai critique sur la criminalisation de la responsabilité des gouvernants, 1999, S. 83 ff.

  385. 385.

    Vgl. Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 714; Masing, Parlamentarische Untersuchungen privater Sachverhalte, 1998.

  386. 386.

    Art. 141 Abs. 2 und 3 der GO der Nationalversammlung. Vgl. zu den Untersuchungsausschüssen → Rn. 51.

  387. 387.

    Dazu BVerfGE 67, 100 (139) – Flick-Untersuchungsausschuss.

  388. 388.

    Dies kann hier nicht vertieft werden. Für einen Überblick vgl. respektive Jan, Les assemblées parlementaires, 2010, S. 163 ff. sowie Geis, Untersuchungsausschuss, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 55, Rn. 47 ff.

  389. 389.

    Dies ergibt sich aus der Ordonnance Nr. 58-1100 vom 17.11.1958.

  390. 390.

    §§ 100 GOBT ff., vgl. Morlok/Michael, Staatsorganisationsrecht, 2013, Rn. 638.

  391. 391.

    Favoreu et al., Droit constitutionnel, 15. Aufl. 2013, Rn. 1077.

  392. 392.

    Vgl. dazu → Wendel § 8 Rn. 74.

  393. 393.

    Eingehend hierzu → Marsch § 5 Rn. 46 ff.

  394. 394.

    Die Immunität des französischen Staatspräsidenten ist freilich noch umfangreicher als diejenige des Bundespräsidenten. Eine Vernehmung des Bundespräsidenten ist in seiner Wohnung gemäß § 49 Strafprozessordnung zulässig, während der Staatspräsident zu einer Zeugenaussage nicht aufgefordert werden darf. Außerdem kommt im französischen Kontext nur eine Amtsenthebung in Betracht, während die Immunität des Bundespräsidenten vom Bundestag aufgehoben werden kann, ohne dass es rechtlich zu einer Entfernung des Amtes für den Bundespräsident führt.

  395. 395.

    Art. 5 Abs. 1 CF. Zur Kontinuitätsidee, vgl. Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 31.

  396. 396.

    Rechtsvergleichend Le Divellec, La responsabilité politique dans le parlementarisme majoritaire: quelques remarques autour du cas allemand, in: Beaud/Blanquer (Hrsg.), La Responsabilité des gouvernants, 1999, S. 189 ff.

  397. 397.

    Vgl. Amson, La responsabilité politique et pénale des ministres de 1789 à 1958, Pouvoirs 92 (2000), S. 31 ff.

  398. 398.

    Nettesheim, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, § 61, Rn. 26.

  399. 399.

    Loi organique Nr. 2014-1392 vom 24.11.2014 zur Anwendung und Umsetzung von Art. 68 CF.

  400. 400.

    Rücktrittserklärung vom 17.2.2012, abrufbar unter: http://www.bundespraesident.de/.

  401. 401.

    Seine Entscheidung ist unanfechtbar: C.E., 20.2.1989, RFDA 1989, S. 868 ff. – Allain; C.C., 88-1040/1054, 13.7.88 ELEC – Charente-Maritime.

  402. 402.

    Dazu → Rn. 111 ff.

  403. 403.

    Näher BVerfGE 114, 121 (149 ff.) – Bundestagsauflösung II (Schröder).

  404. 404.

    BVerfGE 62, 1 (44) – Bundestagsauflösung I (Kohl).

  405. 405.

    Ebd., S. 50 f.

  406. 406.

    Ebd., S. 51.

  407. 407.

    BVerfGE 114, 121 (157) – Bundestagsauflösung II (Schröder). Kritisch zu diesem Konzept abw. Meinung Lübbe-Wolff, ebd., S. 187 sowie – mit unterschiedlichen Vorzeichen – abw. Meinung Jentsch, ebd., S. 175. Zur Problematik Ipsen, Die Auflösung des Deutschen Bundestages – eine Nachlese, NVwZ 2005, S. 1147 ff. sowie Pestalozza, Art. 68 GG light oder Die Wildhüter der Verfassung, NJW 2005, S. 2817 ff. Für eine Falllösung vgl. Wendel, Auflösungsgerichtete Vertrauensfrage, WHI-Didactic-Material 2/2006.

  408. 408.

    So van Ooyen, Integration. Die antidemokratische Staatstheorie von Rudolf Smend im politischen System der Bundesrepublik, 2014, S. 59 ff.

  409. 409.

    Pressekonferenz vom 31.1.1964: De Gaulle, Discours et messages, Bd. 4, 1970, S. 168; auch als Video: http://www.ina.fr/video/CAF90033365 (ab der 27. Minute).

  410. 410.

    Le Divellec, Die institutionelle Demokratie, in: Grewe/Gusy (Hrsg.), Französisches Staatsdenken, 2002, S. 85 (86).

  411. 411.

    Burdeau, La conception du Pouvoir selon la Constitution française du 4 octobre 1958, Revue française de science politique, 1959, S. 87 (90). Hierzu: Brunet, Vouloir pour la Nation, 2005, S. 312 ff.

  412. 412.

    → Gaillet § 9 Rn. 13.

Ausgewählte Literatur

  • v. Alemann, Ulrich/Morlok, Martin/Roßner, Sebastian (Hrsg.), Parteien in Frankreich und Deutschland. Späte Kinder des Verfassungsstaates, Baden-Baden 2015 (Nomos), i. E.

    Google Scholar 

  • Avril, Pierre, Enchantement et désenchantement constitutionnels sous la Ve République, Pouvoirs 126 (2008), S. 5 ff.

    Google Scholar 

  • ders./Gicquel, Jean, Droit parlementaire, 4. Aufl., Paris 2010 (Montchrestien).

    Google Scholar 

  • Beaud, Olivier, Les mutations de la Ve République, Pouvoirs 99 (2001), S. 19 ff.

    Google Scholar 

  • Carcassonne, Guy, Ce que fait Matignon, Pouvoirs 68 (1994), S. 31 ff.

    Google Scholar 

  • ders., Le Premier ministre et le domaine dit réservé, Pouvoirs 83 (1997), S. 65 ff.

    Google Scholar 

  • Classen, Claus Dieter, Parlamentarismus in der V. Republik Frankreichs, DÖV 2004, S. 269 ff.

    Google Scholar 

  • Cohendet, Marie-Anne, Cohabitation et constitution, Pouvoirs 91 (1999) S. 33 ff.

    Google Scholar 

  • Divellec, Armel Le, Die dualistische Variante des Parlamentarismus. Eine französische Ansicht zur wissenschaftlichen Fata Morgana des semipräsidentiellen Systems, in: ZParl 1996, S. 145 ff.

    Google Scholar 

  • ders., Die institutionelle Demokratie, in: Grewe/Gusy (Hrsg.), Französisches Staatsdenken, Baden-Baden 2002 (Nomos), S. 85 ff.

    Google Scholar 

  • Dreier, Horst, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy/Cruz Villalón/Huber (Hrsg.), Handbuch Ius Publicum Europaeum, Band I, Heidelberg 2007 (C. F. Müller), § 1 Deutschland.

    Google Scholar 

  • Franzke, Hans-Georg, Die Kompetenzen des französischen Staatspräsidenten, Der Staat 38 (1999), S. 86 ff.

    Google Scholar 

  • Grote, Rainer, Das Regierungssystem der V. französischen Republik: Verfassungstheorie und -praxis, Baden-Baden 1995 (Nomos).

    Google Scholar 

  • Herzog, Roman, Stellung des Bundesrates im demokratischen Bundesstaat, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl., Heidelberg 2005 (C. F. Müller), § 57.

    Google Scholar 

  • Heseler, Frank, Der Präsident der französischen Republik zwischen Verfassungswortlaut und Wirklichkeit, DÖV 2007, S. 585 ff.

    Google Scholar 

  • Jan, Pascal, Les assemblées parlementaires françaises, Paris 2010 (documentation française).

    Google Scholar 

  • Jouanjan, Olivier, Grundlagen und Grundzüge staatlichen Verfassungsrechts, in: v. Bogdandy/Cruz Villalón/Huber (Hrsg.), Handbuch Ius Publicum Europaeum, Band I, Heidelberg 2007 (C. F. Müller), § 2 Frankreich.

    Google Scholar 

  • Kempf, Udo, Das politische System Frankreichs, 4. Aufl., Wiesbaden 2007 (VS Verlag).

    Google Scholar 

  • ders./Hartmann, Jürgen, Staatsoberhäupter in der Demokratie, Wiesbaden 2011 (VS Verlag).

    Google Scholar 

  • Klein, Hans Hugo, Stellung und Aufgaben des Bundestages, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl., Heidelberg 2005 (C. F. Müller), § 50.

    Google Scholar 

  • Nettesheim, Martin, Amt und Stellung des Bundespräsidenten in der grundgesetzlichen Demokratie, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, Heidelberg 2005 (C. F. Müller), § 61.

    Google Scholar 

  • van Ooyen, Christian, Integration. Die antidemokratische Staatstheorie von Rudolf Smend im politischen System der Bundesrepublik, Wiesbaden 2014 (VS Verlag).

    Google Scholar 

  • Roche, Jean, Die Stellung des Senats innerhalb der politischen Institutionen Frankreichs, BayVBl. 1983, S. 452 ff.

    Google Scholar 

  • Ruß, Sabine, Die andere Kammer. Zur Repräsentationsleistung des Senats in der Fünften Republik, in: Schild/Uterwedde (Hrsg.), Frankreichs V. Republik: Ein Regierungssystem im Wandel – Festschrift für Adolf Kimmel, 1. Aufl., Wiesbaden 2005 (Springer), S. 105 ff.

    Google Scholar 

  • dies., Der französische Senat: Die Schildkröte der Republik, in: Riescher/Ruß/Haas (Hrsg.), Zweite Kammern, 2. Aufl., München 2010 (Oldenbourg).

    Google Scholar 

  • Schönberger, Christoph, Das Parlament. Geschichte einer europäischen Erfindung, in: Morlok/Schliesky/Wiefelspütz (Hrsg.), Parlamentsrecht, Baden-Baden 2015 (Nomos), i. E.

    Google Scholar 

  • Schroeder, Meinhard, Aufgaben der Bundesregierung, in: Isensee/Kirchhof (Hrsg.), Handbuch des Staatsrechts III, 3. Aufl. 2005, Heidelberg 2005 (C. F. Müller), § 64.

    Google Scholar 

  • Steffani, Winfried, Semi-Präsidentialismus: ein eigenständiger Systemtyp? Zur Unterscheidung von Legislative und Parlament, in: ZParl 1995, S. 621 ff.

    Google Scholar 

  • Wiegand, Marc Andre, Zum Begriff des Staatsoberhaupts, AöR 133 (2008), S. 475 ff.

    Google Scholar 

Download references

Author information

Authors and Affiliations

Authors

Corresponding author

Correspondence to Yoan Vilain .

Editor information

Editors and Affiliations

Rights and permissions

Reprints and Permissions

Copyright information

© 2015 Springer-Verlag Berlin Heidelberg

About this chapter

Cite this chapter

Vilain, Y., Wendel, M. (2015). § 4 Parlament – Präsident – Regierung. In: Marsch, N., Vilain, Y., Wendel, M. (eds) Französisches und Deutsches Verfassungsrecht. Springer-Lehrbuch. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-642-45053-2_4

Download citation

  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-642-45053-2_4

  • Published:

  • Publisher Name: Springer, Berlin, Heidelberg

  • Print ISBN: 978-3-642-45052-5

  • Online ISBN: 978-3-642-45053-2

  • eBook Packages: Humanities, Social Science (German Language)