Zusammenfassung

Die im letzten Kapitel angesprochenen individuellen Kompetenzen und das unterliegende Know-How bilden eine kritische Grundlage für einen effektiven Wertschöpfungs- und Innovationsprozess. Dessen Effizienz allerdings hängt auch noch wesentlich von weiteren Einflussgrößen ab, die nicht auf individueller Ebene liegen, ähnliches gilt für das Change Management. Nur selten findet man Gründe für Ineffizienz und Misserfolg ursächlich in mangelnden Kompetenzen der Mitarbeiter. In Einzelfällen mag man dies beobachten, die Mehrzahl aller Probleme leitet sich aber aus einer mangelhaften Koordination von Mitarbeiterbeiträgen ab. Diese Aufgabe kommt der übergeordneten Organisation zu, die gemäß unseres Modells den wesentlichen Auftrag besitzt, auf Basis einer strategischen Richtung neue Kompetenzen aufzubauen oder bestehende zu erweitern und deren optimales, produktives Zusammenspiel zu ermöglichen. Diese Koordination baut auf zwei Gestaltungselementen des organisatorischen Aufbaus auf: Der Organisationsstruktur und den organisatorischen Prozessen. Während die Struktur Kompetenzen in einer geeigneten Form zu bündeln (aggregieren) hat, regeln die Prozesse das Zusammenspiel der unterschiedlichen Organisationsteile.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.KelkheimDeutschland

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