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Elektronische Märkte

Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Elektronische Märkte erweisen sich als vielschichtige Gebilde. Im Mittelpunkt unserer Betrachtung stehen ihre Merkmale Stabilität und Wertschöpfung. Zur Beschreibung elektronischer Märkte eignen sich Instrumente wie ein semantisches Netz und ein morphologischer Kasten. Die Ausrichtung elektronischer Märkte lässt sich anhand von Kriterien wie Zahl der Marktteilnehmer, Marktmacht, elektronische Vermittlungsquote und reale Transaktionsquote beschreiben. Wichtig für die Stabilität eines Marktplatzes sind die Zahl der Teilnehmer und seine erwartete Entwicklung. Zwar sind auch elektronische Märkte keine vollkommenen Märkte im strengen ökonomischen Sinne, ihr Mehrwert ist jedoch vielfältig. Elektronische Märkte übernehmen substituierend Aufgaben traditioneller Märkte (z. B. durch Online-Börsen), ergänzen traditionelle Märkte (z. B. für Reisen) durch komplementäre Funktionen und generieren völlig neue Anwendungsfelder (z. B. durch Online-Auktionen).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Hochschule Bonn-Rhein-SiegSankt AugustinDeutschland

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