Das Ende der D-Generation

Chapter

Zusammenfassung

„Nach dieser Operation habe ich fünf Beine. Ich kann ihren Sinn nicht erkennen. Ich will sofort meinen Biologen sprechen. Hallo! – Hallo!“ Stille.

„Es rührt sich nichts. So geht es schon seit Wochen. Ich habe praktisch nur noch Schmerzen. Alles tut weh. Besonders aber die Behandlung, die ich erfahre. Mein Körper ist ohnehin schon sehr weich, ich liege durch und werde immer fetter. Alles eine Wunde. Seit ich eine Plastikhaut als Bauchdecke habe, sehe ich sehr klar, was in mir passiert, wenn ich es einmal schaffe, meinen dicken Mistkopf so weit zu heben. Die Organe sind alle deformiert, auch die neu eingepflanzten. Sie geben sich seit einiger Zeit nicht mehr viel Mühe, meinen Korpus zu stabilisieren. Ich habe noch Glück, weil ich wenigstens einen Top-Arm habe, dem nichts fehlt, andere sehen da vorne wie ein Tyrannosaurus aus, mit so vertrockneten Fühlern statt Armen. Ich klage ja nicht, denn ich sehe ja, wie schlecht es andere haben. Aber sie sollen sich um mich kümmern. Ich habe wieder erstklassige Ideen, aber es heißt immer: Der Herr Extraktor hat so viel zu tun, er kann sich nicht beliebig für mich freischaufeln. Ich brauche inzwischen schon mehrere Tage, um ihm alle meine neuen Erkenntnisse zu übergeben. Ich wundere mich, warum sie nicht direkt gierig sind zu hören, was ich an Neuem habe. Ich weiß jetzt, wie die Schwierigkeiten beseitigt werden können. Sie werden mir dankbar sein! Sie werden sich so sehr freuen! Hallo!“

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.NeckargemündDeutschland

Personalised recommendations