Advertisement

Reisen im freien Fall – Teil 2: Das Zwillingsparadoxon aus dem Blickwinkel der ART

Chapter
  • 4.1k Downloads

Zusammenfassung

Nachdem wir uns mit den Prinzipien der ART und einigen Beispielen vertraut gemacht haben, kommen wir nun zur Berechnung des Zwillingsparadoxons aus Sicht des reisenden Zwillings. Dabei spielt das Äquivalenzprinzip eine große Rolle. Deshalb wird die Bewegungssituation noch einmal erläutert, diesmal aus Sicht von Katrin. Sie befindet sich in ihrem System S′in Ruhe. In ihrem System läuft die Zeit t′ ab. Nach dem Start fühlt Katrin jedoch eine Kraft, die sie als Gravitationskraft interpretieren kann. Sie merkt es daran, dass sie in den Sitz gedrückt wird. Nach einiger Zeit werden die Triebwerke abgeschaltet, und das Raumschiff fliegt mit konstanter Geschwindigkeit weiter, Phase 2. Anschließend wird der Schub der Triebwerke solange umgekehrt, bis das Raumschiff irgendwo mit der Geschwindigkeit null am Umkehrpunkt U landet, Phase 3 (Abb. 15.1). Die Erde, auf der sich Michael befindet, bewegt sich mit x′(t′) aus Sicht von Katrin im freien Fall von ihr weg, s. das Experiment mit dem steigenden Fahrstuhl in Abschn. 13.2.1.

Literatur

  1. 1.
    Einstein A.: Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie. 16. Aufl. Vieweg, Braunschweig (1954)Google Scholar
  2. 2.
    Moritz H., Hofmann-Wellenhof B.: Geometry, Relativity, Geodesy. Wichmann, Karlsruhe (1993)Google Scholar
  3. 3.
    Iorio L.: An analytical treatment of the Clock Paradox in the framework of the Special and General Theories of Relativity. http://de.arxiv.org/abs/physics/0405038
  4. 4.
    Møller C.: The Theory of Relativity. Clarendon Press, Oxford (1972)Google Scholar
  5. 5.
    Rindler W.: Relativity. Oxford University Press, New York (2006)Google Scholar
  6. 6.
    d'Inverno R.: Einführung in die Relativitätstheorie. VCH, Weinheim (1995)zbMATHGoogle Scholar
  7. 7.
    Bailey J. et al.: Final report on the CERN muon storage ring including the anomalousmagnetic moment and the electric dipole moment of the muon, and a direct test of relativistic time dilation, Nuclear Physics B, Vol. 150, S. 1–75 (1979)ADSCrossRefGoogle Scholar
  8. 8.
    Embacher F.: Relativistische Korrekturen für GPS. http://homepage.univie.ac.at/franz.e
  9. 9.
    Campbell J.: GPS im Schatten des Uhrenparadoxons – Betrachtungen zu den Auswirkungen der Relativitätstheorie bei Satelliten-navigationssystemen. Festschrift 125 Jahre Geodäsie und Geoinformatik, Leibnitz-Universität Hannover, Heft Nr. 263, S. 129–146 (2006)Google Scholar
  10. 10.
    Drake S.P.: The Equivalence Principle as a Stepping Stone from Special to General Relativity: A Socratic Dialog. http://arxiv.org/abs/gr-qc/0501034
  11. 11.
  12. 12.
  13. 13.
  14. 14.
    Berry M.: Kosmologie und Gravitation. Teubner Studienbücher, Stuttgart (1990)CrossRefGoogle Scholar
  15. 15.
    Einstein A., Infeld L.: Die Evolution der Physik. Rowohlt, Reinbeck (1962)Google Scholar
  16. 16.
    Einstein A.: Grundzüge der Relativitätstheorie. 6. Aufl. Vieweg, Braunschweig (1990)zbMATHGoogle Scholar
  17. 17.
    Einstein A.:4 Die Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie. Annalen der Physik, 4. Folge, Band 49 (1916)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.HamburgDeutschland
  2. 2.GarrelDeutschland

Personalised recommendations