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Zusammenfassung

Epidemiologische Angaben zu Inzidenz und Verlauf von Krebserkrankungen beruhten noch bis vor wenigen Jahren in Westdeutschland weitgehend auf Schätzwerten und Hochrechnungen, die sich aus den beiden einzigen Landes-Krebsregistern Hamburg (gegründet 1926) und Saarland (gegründet 1967) speisten. Dagegen bestand in der ehemaligen DDR bereits seit 1953 ein „Nationales Krebsregister “, dessen Aufgabe in der lückenlosen Darstellung der Krebsinzidenz in den dann fünf „neuen“ Bundesländern und Berlin bestand. Als letztes Werk entstand hieraus der „Atlas der Krebsinzidenz in der DDR 1961–1989“ (gemeinsames Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen 1994).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012

Authors and Affiliations

  • Klaus Schüle
    • 1
  1. 1.Institut für Bewegungstherapie, bewegungsorientierte Prävention und RehabilitationKölnDeutschland

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