Interrupts

Chapter
Part of the Xpert.press book series (XPERT.PRESS)

Zusammenfassung

Oft stellt sich die Frage, wie man in einem Prozessorsystem mit vielen Threads oder Prozessen und einem darunter liegenden Betriebssystem Echtzeitanforderungen von außen aus der HW sicherstellt. Die Antwort ist normalerweise: mit Interrupts. Mit einem HW-Signal (IRQ) direkt am Prozessor wird ein höchstpriorer und schnellstmöglicher Kontextwechsel in einen eigenen Kontextmit eigenen Registersätzen und einer spezielle Routine ausgelöst. Das HW-Signal kann die Interrupt-Routine mit einer Flanke oder mit einem Pegel auslösen. Welchen Unterschied das macht, wird später erläutert. Das spezielle Unterprogramm, das aufgerufen wird, bezeichnet man als Interrupt-Service-Routine, ISR. Übliche Prozessoren besitzen ein Vektorfeld am unteren Ende des Adressbereichs, in dem Reset- und Interrupt-Vektoren hinterlegt sind. Bei Auftreten eines Reset- oder Interrupt-Signals wird der Inhalt der zugeordneten Adresse als Sprungziel der Bearbeitungsroutine verwendet. Entsprechend werden für die Implementierung dieser Vektortabellen Strukturen von Funktionszeigern verwendet.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.KarlsruheDeutschland

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