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Pragmatische Übertragung auf soziotechnische Systeme – Wer kann kooperieren und welches Vehikel wird benötigt?

  • Jens Krüger
Chapter

Zusammenfassung

Im Folgenden ist es unsere Aufgabe nach der abstrakten Definition, nun lebensweltlicher zu werden. Dazu werden wir die Abstraktionsebene dissipativer Strukturen und des Phänomens der Vernunft verlassen und konkreter auf unsere alltägliche Erfahrungswelt Bezug nehmen. Doch sobald wir uns dieser Konkretisierung zuwenden, kommen in die Not, Begriffe wie „Wahl, Verantwortung, Zielorientierung etc.“ fundiert erklären zu müssen. Also müssen wir das Feld von ganz vorn aufrollen und bauen uns behutsam eine wissenschaftliche Ausgangslage auf, die wir dann später auf unseren Untersuchungsgegenstand „Kooperation“ anwenden können. Fragen wir uns dazu noch einmal: Wer kann kooperieren und welches Vehikel wird zur Interaktion dafür benötigt? Auf der Suche nach dem „Wer“ finden wir drei Anforderungen:
  • Instrumentelle Ausrichtung, hohe lebensweltliche Dinglichkeit,

  • Möglichkeiten der Interdisziplinarität bei Erklärungen komplexer Wirkgefüge,

  • Verallgemeinerbarkeit auf materielle und nicht materielle Erscheinungen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.WillingenDeutschland

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