Koordination der Finanzpolitik – Stabilitäts- und Wachstumspakt

Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Schauen wir uns die einzelnen Politikbereiche in der EU an, so stellen wir fest, dass einige wichtige Politikbereiche vergemeinschaftet worden sind. Die Mitgliedstaaten haben diese Bereiche in die Verfügungsgewalt der Union übertragen. Dies gilt u. a. für die einheitliche Geldpolitik im ESZB und für die europäische Agrarpolitik. In anderen Politikfeldern, wie die Beschäftigungs-, Steuer- und Finanzpolitik, sind die Mitgliedstaaten relativ autonom. Aber auch diese nicht vergemeinschafteten Politikbereiche haben eine europäische Dimension. Da zwischen unterschiedlichen Politikbereichen meist wechselseitige Interdependenzen existieren, entsteht beim Instrumenteneinsatz ein Koordinationsproblem. Dabei können wir zwischen einer vertikalen und einer horizontalen Koordination bei den Politikfeldern der EU differenzieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. • BMF (2009): Umsetzung des Stabilitäts- und Wachstumspakts, in: Monatsberichte des BMF, H. 12, S. 49–53.Google Scholar
  2. • Deutsche Bundesbank (2005): Defizitbegrenzende Haushaltsregeln und nationaler Stabilitätspakt, in: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, H. 4, 57. Jg., S. 23–38.Google Scholar
  3. • Deutsche Bundesbank (2005): Die Änderungen am Stabilitäts- und Wachstumspakt, in: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, H. 4, 57. Jg., S. 16–22.Google Scholar
  4. • Europäische Kommission (2010): Verstärkung der wirtschaftspolitischen Koordinierung, Brüssel.Google Scholar
  5. • Europäische Zentralbank (1999): Die Umsetzung des Stabilitäts- und Wachstumspakts, in: Monatsbericht der EZB, H. 5, S.49–68.Google Scholar
  6. • Europäische Zentralbank (2005): Die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts, in: Monatsbericht der EZB, H. 8, S. 63–80.Google Scholar
  7. • Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2009): Ein Konsolidierungspakt für Europa, in: Jahresgutachten 2009/10, S. 79–92.Google Scholar
  8. • Siebert, H. (2003): Weshalb die Europäische Währungsunion den Stabilitatspakt braucht, in W. Franz, K. G. Adam (Hrsg.), Instrumente der Finanzpolitik, Frankfurt a. Main, S. 170–181.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2011

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre insb. Wirtschafts- und SozialpolitikEuropa-Universität ViadrinaFrankfurt (Oder)Deutschland

Personalised recommendations