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Temperatur und Temperieren

  • Bruno P. Kremer
  • Horst Bannwarth
Chapter
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Der bürgerliche Sprachgebrauch unterscheidet nach meist subjektivem Befund zwischen Frost, Kälte, Wärme und Hitze. Physikalisch bzw. thermodynamisch lassen sich alle diese Eigenschaften von Festkörpern, Flüssigkeiten oder Gasen unter den Wärmebegriff fassen. Die makrophysikalisch wahrnehmbare Wärme eines Körpers ist mikrophysikalisch nichts anderes als die Bewegungsenergie seiner Atome und Moleküle. Je rascher sich diese Teilchen energetisch bedingt bewegen, umso wärmer fühlt sich der betreffende Körper an. Den aktuell vorliegenden und messbaren Wärmezustand der Materie bezeichnet man als Temperatur. Während die Wärme demnach den Charakter einer Energieform aufweist, drückt die Temperatur jeweils deren Zustandsgröße aus. Umgangssprachlich werden diese beiden Begriffe nicht selten verwechselt. Die Einheit der Wärmemenge ist das Joule (Einheitenzeichen J), früher auch die Kalorie (Einheitenzeichen cal). Beide Einheiten lassen sich direkt ineinander umrechnen:

1 J = 0,239 cal [Gl. 8-1]

1 cal = 4,187 J

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2011

Authors and Affiliations

  • Bruno P. Kremer
    • 1
  • Horst Bannwarth
    • 1
  1. 1.Zentrum für Mathematische und Naturwissenschaftliche Bildung, Institut für Biologie und ihre DidaktikUniversität zu KölnKölnDeutschland

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