Besonderer Teil

Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Bei der heutigen Computerisierung der Gesellschaft und Digitalisierung unserer Lebenswelt kann nahezu jede Straftat über das Internet begangen werden. Denkbar sind also nicht nur klassische Erscheinungsformen der Computer- und Internetkriminalität wie die Verbreitung von Viren oder das Eindringen in Computersysteme (sog. Hacking). Vielmehr ist es ebenso ohne weiteres möglich, mittels eines Rechners als Tatwerkzeug höchstpersönliche Rechtsgüter zu verletzen, z.B. indem sich der Täter über eine Netzwerkverbindung der medizinischen Notfalleinrichtungen eines Krankenhauses oder der Kontrollsysteme im Luftverkehr bemächtigt.1 Aufgrund der primären Funktion des Internets als modernes Kommunikationsmittel nehmen unter den Internetstraftaten aber die sog. Äußerungsdelikte (oder auch Inhaltsdelikte) den größten Anteil ein. Darunter sind sämtliche Straftatbestände zu verstehen, welche die Verbreitung für sich rechtswidriger Äußerungen sanktionieren. Das Spektrum reicht von Beleidigungen in Internetforen über die Veröffentlichung extremistischen Gedankenguts auf Webseiten bis hin zum Austausch kinderpornographischer Bild- und Videodateien in Tauschbörsen oder geschlossenen Benutzersystemen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.LS für Strafrecht, Strafprozessrecht, Informationsrecht und RechtsinformatikUniversität WürzburgWürzburgDeutschland
  2. 2.LS für Strafrecht und Strafprozessrecht Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche FakultätUniversität BayreuthBayreuthDeutschland

Personalised recommendations