Das 20. Jahrhundert

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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassaug

Nachdem im vorhergehenden Kapitel die Verschiebungen am Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts geschildert worden sind, ist jetzt der Faden der Darstellung wieder aufzugreifen und die Entwicklung im 20. Jahrhundert zu schildern. Allerdings ist „20. Jahrhundert“ nicht im streng kalendarischen Sinne zu verstehen; vielmehr ist zunächst noch einmal zurückzugreifen und die Entwicklung seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert darzustellen. Wenn diese bis nahe an die Gegenwart heran in einem einzigen Kapitel behandelt und damit eine Einheitlichkeit dieses Zeitabschnitts zum Ausdruck gebracht wird, ist ein Einwand zu gewärtigen, auf den vorab kurz einzugehen ist. Er lautet, die zwölf Jahre der NS-Herrschaft mit ihrer Rechtsperversion und ihren staatlich geförderten Massenverbrechen bedeuteten eine Unterbrechung der einheitlichen Entwicklung und dürften daher nicht in einer Gesamtentwicklung untergehen. Dieser Einwand, der auch für das diesem Buch zugrunde liegende Epochenverständnis belangreich ist, betrifft die Frage nach Kontinuität oder Diskontinuität der Strafrechtsgeschichte im 20. Jahrhundert. Dass diese Geschichte in einem einzigen umfassenden Kapitel dargestellt wird, bringt zum Ausdruck, dass (mit der inzwischen wohl überwiegenden Auffassung) die Kontinuitätsauffassung zugrunde gelegt wird.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2011

Authors and Affiliations

  1. 1.Rechtswissenschaftliche Fakultät Institut für Juristische ZeitgeschichteFernUniversität in HagenHagenDeutschland

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