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Überempfindlichkeitsreaktionen beim Umgang mit Drogen und bei der Anwendung pflanzlicher Arzneimittel

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Zusammenfassung

Das folgende Kapitel beginnt mit einer Klärung der Begriffe Überempfindlichkeit, Allergie und Idiosynkrasie. Unter dem Begriff der Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems wird eine Vielzahl von pathologischen Immunreaktionen zusammengefasst, die in unterschiedliche Krankheitsbilder münden. Eingeteilt werden sie nach Gell und Coombs in vier Typen. Klassischerweise versteht man unter einer Allergie nur den Typ I der Überempfindlichkeitsreaktionen, der dadurch charakterisiert ist, dass es zur Bildung von allergenspezifischen IgE-Antikörpern kommt. Pflanzliche Produkte können Typ-I-Reaktionen, aber auchTyp-IV-Reaktionen, insbesondere allergische Kontaktdermatitiden auslösen. Es werden die molekularen Sensibilisierungsmechanismen dieser beiden Reaktionstypen, der allergischen Sofort-(Typ-I)-Reaktion und der verzögerten (Typ-IV)-Überempfindlichkeitsreaktion, behandelt. Ein späterer Wiederholungskontakt mit den gleichen Allergenen löst die krankmachenden Reaktionen aus: Die molekularen Mechanismen der Auslösephase werden nicht zusammenhängend, sondern jeweils im Anschluss an die Symptombeschreibung allergischer Erkrankungen beschrieben.

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Copyright information

© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2010

Authors and Affiliations

  1. 1.München
  2. 2.Department of Pharmacy, Center for Drug ResearchPharmaceutical BiologyMünchen

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