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Finanzierung und Investition

Part of the Erfolgskonzepte Praxis- & Krankenhaus-Management book series (ERFOLGSPRAXIS)

Zusammenfassung

Die Notwendigkeit, sich im Gesundheitswesen mit den Themen Finanzierung und Investition ausführlich auseinanderzusetzen, ist erst in der jüngeren Vergangenheit erforderlich geworden. Grund hierfür ist die Tatsache, dass der Umfang an finanziellen Mitteln für Investitionen, die nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) von den jeweiligen Bundesländern zur Verfügung gestellt werden, in den letzten Jahren stark rückläufig ist. Der Bedarf an Investitionsmitteln, beispielsweise für medizinische Großgeräte und Baumaßnamen, verringert sich jedoch nicht in gleichem Umfang wie die öffentlichen Fördermittel. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die Einführung eines auf Fallpauschalen basierten Vergütungssystems, den Abbau von Betten und die Begrenzung der Budgets werden Krankenhäuser gezwungen, bessere Leistungen für mehr Patienten zu erbringen als in der Vergangenheit — und dies bei konstantem oder gar schrumpfendem Budget. Damit dies gelingt, sind in vielen Krankenhäusern Investitionen in die bauliche und technische Infrastruktur notwendig, was jedoch von den jeweiligen Bundesländern nicht im vollen Umfang gewährleistet wird. Aus diesem Grund müssen sich Krankenhäuser erstmals mit den klassischen Formen der Finanzierung auseinandersetzen, statt auf Vater Staat zu hoffen.

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© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2009

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