Advertisement

Beatmung pp 342-347 | Cite as

Fiberoptische Bronchoskopie

Auszug

Die fiberoptische Bronchoskopie gehört zu den Standardverfahren der Intensivmedizin. Beim Intensivpatienten dient die flexible Bronchoskopie nicht nur diagnostischen, sondern v. a. therapeutischen Zwecken, insbesondere der therapeutischen Bronchiallavage. Im Gegensatz zur starren Bronchoskopie können mit den dünnen flexiblen Bronchoskopen auch Segmentbronchien der 4.–5. Ordnung eingesehen werden (⊡ Abb. 19.1). Die Technikist einfach, die Komplikationsrate und Belastung des Patienten in der Regel gering und daher auch bei den meisten kritisch kranken Intensivpatienten jederzeit durchführbar, zumal die Beatmung während der Bronchoskopie fortgeführt werden kann. Beim nicht intubierten Patienten wird das flexible Bronchoskop unter Lokalanästhesie direkt über den Nasopharynx in das Bronchialsystem vorgeschoben, beim intubierten Patienten hingegen durch den Endotrachealtubus eingeführt.
Abb. 19.1.

Verzweigung des Bronchialbaums unter bronchoskopischer Sicht

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Stadling P (1994) Fiberoptische Intubation, 2. Aufl. Thieme, Stuttgart New YorkGoogle Scholar
  2. Ovassapian A (1996) Fiberoptic endoscopy and the difficult airway. Lippincott-Raven, PhiladelphiaGoogle Scholar
  3. Stradling P (1994) Atlas der Bronchoskopie, 2. Aufl. Thieme, Stuttgart New YorkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2009

Personalised recommendations