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Differentialdiagnostik und Therapie regionaler Schmerzsyndrome

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Zusammenfassung

Die Mehrzahl der Schmerzsyndrome der Wirbelsäule und des Beckens beruht auf Funktionsstörungen des Bewegungssystems. Diese sind meist sekundär zu einer Insuffizienz der Stabilisation oder Koordinationsstörungen. Zusätzlich führen dauerhafte psychische Belastungen über eine muskuläre Dauerspannung zu Schmerzen. Morphologische Veränderungen spielen häufig eine Rolle in der Unterhaltung von akuten und chronischen Schmerzsyndromen. Von Patienten und Behandlern wird ihre Bedeutung jedoch oft überschätzt. Wichtig ist, Schäden zu erkennen, die neuronale Strukturen gefährden (Radikulärsyndrome, Myelopathie) bzw. in ihrer Funktionalität beeinträchtigen (z. B. spinale Enge mit Claudikatio spinalis). Die nichttraumatische Instabilität der Wirbelsäule ist ein häufiger Grund für operative Interventionen. Diese sind bei ausgeprägten Befunden, insbesondere bei neurologischen Defiziten oder bei körperhaltungsabhängigen neurologischen Defiziten, indiziert.

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© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2009

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Manuelle TherapieHamm
  2. 2.Klinik für Manuelle MedizinSana Kliniken SommerfeldKremmen

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