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Psychologische und psychotherapeutische Verfahren in der Schmerztherapie

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Zusammenfassung

Berücksichtigt man die Komplexität psychosozialer Einflüsse bei Schmerzerkrankungen, ist die Bedeutung psychologischer und psychotherapeutischer Behandlungen zur Beeinflussung des Schmerzerlebens und der patientenbezogenen Lebensqualität evident. Insbesondere bei chronischen Schmerzstörungen sind die verschiedenen psychotherapeutischen Methoden keine ergänzenden Mittel, sondern stehen in einer Reihe mit den anderen jeweils komplementär anzuwendenden medizinischen Behandlungsmöglichkeiten. Das bedeutet nicht, dass jeder Schmerzpatient psychotherapeutisch behandelt werden muss. Wie bei allen medizinischen Behandlungen sind die Indikationsstellungen zu klären, müssen Aufwand und Nutzen abgewogen werden, sind Nebenwirkungen und personale Voraussetzungen zu beachten. Letztere werden mitbestimmt durch die Motivation und Bereitschaft des Patienten zur aktiven Mitarbeit, durch seine Ressourcenlage und dem psychosozialen Kontext, wie soziale Unterstützung und Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, insbesondere der Möglichkeiten trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen einer Arbeitstätigkeit nachgehen zu können.

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Literatur

  1. Egle, UT et al: (2003) Handbuch chronischer Schmerz, Schattauer Stuttgart New YorkGoogle Scholar
  2. Grawe, K (1998) Psychologische Therapie, Hogrefe GöttingenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2009

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Manuelle MedizinSana Kliniken SommerfeldKremmen

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