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Zukunftswerkstätten

Über Chancen demokratischer Zukunftsgestaltung
  • Norbert R. Müllert
Part of the Zukunft und Forschung book series (ZUFORSCH)

Vieles kam Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zusammen, was das Entstehen des Problemlösungsverfahrens „Zukunftswerkstatt“ begünstigte. Zum einen war da der Bestsellerautor Robert Jungk – vor allem durch sein Buch „Die Zukunft hat schon begonnen“ bekannt geworden (Jungk 1957). Er erkannte, dass das Schreiben von Büchern und das Halten von Vorträgen nicht ausreichten, um die sich abzeichnenden Bedrohungen von Mensch und Natur zu bewältigen. Konsequenterweise sah er praktisches Handeln aus der Mitte der Gesellschaft heraus neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit als notwendig an. Zum anderen entwickelte sich in dieser Zeit eine Aufbruchsstimmung mit politischen Demonstrationen und dem Infragestellen der dominierenden Autoritäten durch die Studentenbewegung und die außerparlamentarische Opposition, durch Bürgerinitiativen und Parteineuorientierungen. Dieses Fragen und Drängen nach Neuerungen wurde schließlich vom damaligen SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzler Willy Brandt öffentlichkeitswirksam so ausgedrückt: „Mehr Demokratie wagen“.

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Literaturverzeichnis

  1. Jungk R (1957) Die Zukunft hat schon begonnen – Amerikas Allmacht und Ohnmacht. Bern/München/ WienGoogle Scholar
  2. Jungk R (1978) Statt auf den großen Tag zu warten … Über das Pläneschmieden von unten. Ein Bericht aus „Zukunftswerkstätten“. In: Kursbuch 53. BerlinGoogle Scholar
  3. Jungk R, Müllert N R (1981) Zukunftswerkstätten. Hamburg (Überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe ist erschienen als Jungk R, Müllert N R (1989) Zukunftswerkstätten. Mit Phantasie gegen Routine und Resignation. MünchenGoogle Scholar
  4. Jungk R et al (1990) Zukünfte „erfinden“ und ihre Verwirklichung in die eigene Hand nehmen. Was Bürgerinnen und Bürger in Zukunftswerkstätten entwickeln und vorschlagen. Werkstattbericht 78 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Eigenverlag, DüsseldorfGoogle Scholar
  5. Kuhnt B, Müllert N R (2006) Moderationsfibel Zukunftswerkstätten. Verstehen, Anleiten, Einsetzen. 3. überarbeitete Auflage. Neu-UlmGoogle Scholar

Weiterführende Literatur und Quellen

  1. Mauer H, Müller N R (2007) Soziale Kreativitätsmethoden von A-Z – Nachschlagen – Verstehen – Anwenden, Neu-UlmGoogle Scholar
  2. Zukunftswerkstätten – Verein zur demokratischen Zukunftsgestaltung e. V. Silesiusstr. 13, 51065 Köln, Deutschland; URL: http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2009

Authors and Affiliations

  • Norbert R. Müllert

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