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Emotionsregulationstraining

  • S. K. D. Sulz

Auszug

Emotionen durch Veränderung dysfunktionaler Kognitionen zu verändern ist Gegenstand kognitiver Interventionen. Neben diesem Vorgehen etabliert sich zunehmend das verhaltenstherapeutische Emotionstraining (Sulz u. Lenz 2000). Innerhalb der kognitiven Verhaltenstherapie hat Linehan (1996a, b) das klarste Konzept eines Trainings der Emotionsregulation erarbeitet. Auf einer exakten Verhaltensanalyse von Reaktionsketten aufbauend werden folgende Ansatzpunkte der Modifikation von Gefühlen genannt:
  1. a)

    Gefühle identifizieren und benennen

     
  2. b)

    Hindernisse für das Verändern von Gefühlen identifizieren

     
  3. c)

    Die Verwundbarkeit gegenüber schmerzlichen Gefühlen verringern

     
  4. d)

    Positive Ereignisse häufiger werden lassen

     
  5. e)

    Die Achtsamkeit für gegenwärtige Gefühle steigern

     
  6. f)

    Den gegenwärtigen Gefühlen entgegen handeln

     
  7. g)

    Techniken der Stresstoleranz anwenden

     

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Literatur

  1. Linehan M (1996a) Dialektisch-Behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung. CIP-Medien, MünchenGoogle Scholar
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  3. Segal ZV, Williams JMG, Teasedale JD (2002) Mindfulnessbased Cognitive Therapy for Depression. Guilford, New YorkGoogle Scholar
  4. Sulz SKD, Lenz G (2000) Von der Kognition zur Emotion: Psychotherapie mit Gefühlen. CIP-Medien, MünchenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2008

Authors and Affiliations

  • S. K. D. Sulz
    • 1
  1. 1.München

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