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Interpretation der Rechtslage in Deutschland vor dem Hintergrund fremder Rechtsordnungen

Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Auszug

In Deutschland gibt die Verfassung den Rahmen für einfachrechtliche Rege lungen vor. Daher ist zunächst darzulegen, welche Auslegung des Grundge setzes für die Probleme im Zusammenhang mit der Stammzellgewinnung und -verwendung zugrunde zu legen ist, bevor die Regelungen des einfachen Rechts näher beleuchtet werden können. Dabei sollen die bei der Darstel lung der Rechts in England, Frankreich und den USA gewonnenen Erkennt nisse berücksichtigt werden.

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Literatur

  1. 764.
    Benda, NJW 2001, S. 2148.Google Scholar
  2. 765.
    Benda, NJW 2001, S. 2147.Google Scholar
  3. 766.
    Benda, NJW 2001, S. 2148.Google Scholar
  4. 767.
    Wiedemann in: GG Mitarbeiterkommentar, Art. 2, Rn. 292.Google Scholar
  5. 768.
    Brockhaus, Bd. 13, Stichwort: „Leben“.Google Scholar
  6. 769.
    Dürig in Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 2, Rn. 9 (Stand 2003); differenzierender nun Di Fabio in der aktuellen Kommentierung.Google Scholar
  7. 770.
    Kunig, in v. Münch/Kunig, GG, Art. 2, Rn. 49 m. w. N.Google Scholar
  8. 771.
    BVerfGE 39, S. 1, 42; 88, S. 203, 251 f.Google Scholar
  9. 772.
    Steiger, Mensch und Umwelt, S. 33 ff.; ihm folgend Hermes, Schutz von Leben, S. 222.Google Scholar
  10. 773.
    Steiger, Mensch und Umwelt, S. 35, der die geistig-seelische Komponente über Art. 2 Abs. 1 GG schützen will.Google Scholar
  11. 774.
    Correll, in AK-GG, Art. 2 Abs. 2, Rn. 30.Google Scholar
  12. 775.
    Geiger/ v. Lampe, Jura 1994, S. 20, 22 f.Google Scholar
  13. 776.
    Günther in: Keller-GS, S. 42.Google Scholar
  14. 778.
    Murswiek, in: Sachs, GG-Kommentar, Art. 2, Rn. 148.Google Scholar
  15. 779.
    Ähnlich wohl auch Anderheiden, KritV 2001, S. 355, Fn. 12.Google Scholar
  16. 780.
    Lorenz, Handbuch des Staatsrechts Bd. VI, § 128, Rn. 3.Google Scholar
  17. 781.
    Anderheiden, KritV 2001, S. 353, 363.Google Scholar
  18. 782.
    Starck, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Kommentar zum GG, Art. 2 Abs. 2, Rn. 177.Google Scholar
  19. 783.
    Kunig, in: v. Münch/Kunig, GG, Art. 2, Rn. 63.Google Scholar
  20. 785.
    Anderheiden, KritV 2001, S. 353, 355 f.Google Scholar
  21. 786.
    Ruthmann, in: Mehldorn (Hg.), Grundriss der Zoologie, S. 2; Kummer, Lexikon der Bioethik, Stichwort: „Leben“, S. 526.Google Scholar
  22. 787.
    Kummer, Lexikon der Bioethik, Stichwort: „Leben“, S. 525.Google Scholar
  23. 788.
    Kummer, Lexikon der Bioethik, Stichwort: „Leben“, S. 525.Google Scholar
  24. 789.
    Engels, Teleologie, S. 247, wobei es allerdings bei Steinen anders als z. B. einem Ast schon an zellulären Strukturen fehlt.Google Scholar
  25. 790.
    Die Begriffe Präformationstheorie und Epigenesistheorie werden vor dem geschichtlichen Hintergrund der „Haller-Wolff-Debatte“ verständlich: ursprünglich nahm man an, der Keim enthalte schon alle Organanlagen in nuce und alle Generationen bis ans Ende der Welt seien ineinander geschachtelt. Dieser Ansatz wurde von Wolff widerlegt, der die These aufstellte, die Organe seien nicht schon von Anfang an vorhanden, sondern bildeten sich erst nach und nach in einem Verfestigungsprozess der Keimsubstanz aus ursprünglich unorganisierter Materie. Vgl. Kummer, Philosophie der organischen Entwicklung, S. 74.Google Scholar
  26. 791.
    Kummer, Philosophie der organischen Entwicklung, S. 184 ff., 223 ff. mit weiteren Angaben.Google Scholar
  27. 792.
    Kummer, Philosophie der organischen Entwicklung, S. 226 f.Google Scholar
  28. 793.
    Ruthmann, in: Mehldorn (Hg.), Grundriss der Zoologie, S. 2.Google Scholar
  29. 794.
    Ruthmann, in: Mehldorn (Hg.), Grundriss der Zoologie, S. 2.Google Scholar
  30. 795.
    Brockhaus, Bd. 13, Stichwort „Leben“.Google Scholar
  31. 796.
    Steiger, Mensch und Umwelt, S. 33 ff.Google Scholar
  32. 797.
    Kunig, in: v. Münch/Kunig, GG, Art. 2, Rn. 82: Gegenständlich enge Verwandtschaft von Leben und körperlicher Unversehrtheit.Google Scholar
  33. 798.
    Schweitzer, Ehrfurcht, S. 147.Google Scholar
  34. 799.
    Schweitzer, Ehrfurcht, S. 21 f., 32.Google Scholar
  35. 800.
    Singer, Praktische Ethik, S. 82 ff.; ähnlich: Hoerster, JuS 1989, S. 172, 174.Google Scholar
  36. 801.
    Singer, Praktische Ethik, S. 120.Google Scholar
  37. 802.
    Singer, Praktische Ethik, S. 29 ff.Google Scholar
  38. 803.
    Hoerster, Embryonenschutz, S. 88.Google Scholar
  39. 804.
    Hoerster, Embryonenschutz, S. 89, der aber die Konsequenzen nur partiell zieht und (nach seiner Grundposition ausnahmsweise) „schon“ ab der Geburt als einer leicht feststellbaren Zäsur Menschen umfassend vor Tötung schützen will, ebd., S. 92 f.Google Scholar
  40. 805.
    Hruschka, JZ 1991, 508; das Problem erkennt Singer, Praktische Ethik S. 109 f. im Grundsatz auch an, allerdings zieht er nicht die Konsequenz, weil dann sein Modell nicht konträrer zu unseren Intuitionen wäre, da er sonst entweder den „Speziezismus“ anerkennen müsste oder zumindest zu einem ähnlichen System, wie es Schweitzer entwickelt hat, gelangen würde.Google Scholar
  41. 806.
    Hoerster nimmt dagegen an, ein Eigenwert des Lebens sei immer ein Element einer ganz bestimmten transzendenten Weltsicht, wie sie insbesondere für das Christentum charakteristisch sei, JZ 1991, 504; ähnlich in JuS 1991, 191 f.: Gottesebenbildlichkeit sei hinreichende wie notwendige Bedingung für das Lebensrecht der Leibesfrucht.Google Scholar
  42. 807.
    So Picker, FS-Flume, S. 194 f.Google Scholar
  43. 808.
    Hruschka weist zu Recht darauf hin, dass einem Recht auch immer eine Pflicht entsprechen muss, JZ 1991, 508. Insoweit ist zwar denkbar auch Tieren Rechte einzuräumen und diese als Berechtigte anzusehen, allerdings entspricht dies nicht mehr der Gesellschaftsbegründung durch einen contrat social, weil an diesem Tiere nicht teilnehmen.Google Scholar
  44. 811.
    Singer, Praktische Ethik, S. 113 f.Google Scholar
  45. 812.
    Singer, Praktische Ethik, S. 114.Google Scholar
  46. 813.
    Singer, Praktische Ethik, S. 133 f.Google Scholar
  47. 815.
    Lanz-Zumstein, Rechtsstellung, S. 157 ff., 181 ff., 202 ff., 240 ff., 250, die grundsätzlich von einer sachenrechtlichen Einordnung der Keimzellen ausgeht, aber annimmt, die sachenrechtlichen Bestimmungen würden von den Persönlichkeitsrechten überlagert, wenn eine Zeugung das Ziel sei.Google Scholar
  48. 817.
    Geiger/ v.Lampe, Jura 1994, S. 20, 24.Google Scholar
  49. 819.
    Classen, DVBl 2002, 141.Google Scholar
  50. 820.
    Kummer, Philosophie der organischen Entwicklung, S. 226.Google Scholar
  51. 822.
    Günther, in: Keller-GS, S. 42; Starck, in: DJT, Gutachten, A 35, ders. JZ 2002, S. 1065, 1067, 1072 (allerdings zu Art. 1 GG); Morsey, in: Wagner, Rechtliche Rahmenbedingungen Bd. 1, S. 300 ff.; Müller-Terpitz, WissR 2001, S. 271, 283; für die Schweiz: Schweizer, Umgang mit Embryonen, S. 13, 67 f.; ähnlich wohl auch Graf Vitzthum, Dürig-FS, S. 185, 195: bei überzähligen Embryonen könne die Entscheidung nicht anhand von Art. 2 Abs. 2 GG gewonnen werden und die embryonenverbrauchende Forschung führe nicht zu einer Vertiefung des Erfolgsunrechts. Unklar ist allerdings, ob der überzählige Embryo kein „Leben“ mehr ist, oder ob die vorsichtige Formulierung „steht einem Leichnam gleich“ vielmehr eine Begründung für die Möglichkeit Eingriffe zu rechtfertigen eröffnen soll; näher dazu noch unten Seite 207 ff.Google Scholar
  52. 824.
    Deynet, Die Rechtsstellung des nasciturus, S. 40 f.Google Scholar
  53. 825.
    Braun, Menschenwürde, S. 105 f.Google Scholar
  54. 827.
    Rengier, Strafrecht BT II, § 3, Rn. 7; ähnlich Kutzer, MedR 2002, 24, 26.Google Scholar
  55. 828.
    Lenzen, Liebe, Leben, Tod, S. 282 f.Google Scholar
  56. 829.
    Höfling, Schiedermair-FS, S. 363, 372 f.Google Scholar
  57. 830.
    Höfling, MedR 1996, S. 8.Google Scholar
  58. 831.
    Höfling, MedR 1996, S. 8.Google Scholar
  59. 832.
    Höfling, Zeitschrift des Bernischen Juristenvereins 132 (1996), S. 787, 801.Google Scholar
  60. 833.
    Dieser Einwand wird anscheinend übersehen — zumindest erörtert Rixen, Lebensschutz, S. 381 f. unter der Überschrift „Behandlungsabbruch beim hirntoten Patienten“ nur den Fall der Organentnahme mit Einwilligung des hirntoten Patienten. Immerhin wäre es gerade wegen des eigenen dogmatischen Ansatzes eine besondere Frage des Behandlungsabbruches, die sich bei Ablehnung des Hirntodkonzeptes in anderer Weise stellt.Google Scholar
  61. 834.
    Rixen, Lebensschutz, S. 376 ff.Google Scholar
  62. 835.
    Rixen, Lebensschutz, S. 379.Google Scholar
  63. 836.
    Isensee, in: Roos-FS, S. 583, 588 f.Google Scholar
  64. 837.
    Als Beispiele: Einerseits Kunig, in v. Münch/Kunig, GG, Art. 2, Rn. 47, der meint, nur die Frage der Grundrechtsträgerschaft sei umstritten, die tatbestandliche Einschlägigkeit von Art. 2 Abs. 2 bei ungeborenem Leben sei unproblematisch; andererseits ordnet dagegen Murswiek, in: Sachs, GG, Art. 2, Rn. 141–145 die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Auslegung von „Leben“ zu.Google Scholar
  65. 838.
    Ausdrücklich auf Art. 2 Abs. 2 GG bezogen: Lanz-Zumstein, Embryonenschutz und Befruchtungstechnik, S. 93, 107; Edwards, FAZ v. 18. 9. 1985, zitiert bei Püttner/Brühl JA 1987, 294 Fn. 58; explizit nur zum Menschenwürdeschutz: Starck, Gutachten, A 17, A 54, der von Literaturstimmen als Vertreter dieser Auffassung angeführt wird: Dreier, in: Dreier GG-Kommentar, Art. 1 I, Rn. 71, Fn. 219.Google Scholar
  66. 839.
    So jetzt ausdrücklich: Starck, JZ 2002, 1068, Fn. 31.Google Scholar
  67. 840.
    Starck, Gutachten, A 33. Auch Starck selbst will ausweislich seiner Kommentierung in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 2, Rn. 187 auch erst den nasciturus als möglichen Träger des Rechts auf Leben ansehen.Google Scholar
  68. 841.
    Lanz-Zumstein, Embryonenschutz und Befruchtungstechnik, S. 93, 107, die es für möglich hält eine anhand des Entwicklungsstandes stufenweise zunehmende Rechtsfähigkeit anzunehmen.Google Scholar
  69. 842.
    Aus der nahezu unübersehbar großen Zahl von Stellungnahmen: Günther, ZStW 102 (1990), 269, 288 f.; ders., MedR 1990, 161, 162; ders. in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 137, 146; ders., aber in Richtung einer Anwartschaftskonstruktion deutend: GA 1987, 433, 436 f.; Keller in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 111, 116 f.; ders. in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 8, Rn. 7; Starck in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 1, Rn. 18; Brohm, JuS 1998, S. 197, 200; Belling, Rechtfertigungsthese, S. 66; Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 70; Graf Vitzthum in: Dürig-FS, 194 f.; Künzler, Macht der Technik, S. 128; Kohlhosser, JA 1985, 561; Fink, Jura 2000, 210, 214; Herdegen, JZ 2001, 773, 774; Classen, DVBl 2002, 141, 143 f.; Isensee, in: Hollerbach-FS S. 243, 252 f.; Tröndle in: Tröndle/Fischer, StGB, 48. Aufl., Rn. 18 c Vor § 218,; zum Weltgemeinschaftsrecht auf Basis eines universalen Verfassungsrechts: Lücke, MedR 2002, S. 432, 434 m. w. N.Google Scholar
  70. 843.
    BVerfGE 39, 1.Google Scholar
  71. 844.
    BVerfGE 88, 203.Google Scholar
  72. 845.
    Die entsprechende Wendung des BVerfG enthält also nur ein obiter dictum und ist zudem nicht mit einer Begründung versehen. Dies wird häufig in der Literatur nur verkürzend wiedergegeben: vgl. etwa Lübbe, KritV 1993, S. 313, 314 bei Fn.10.Google Scholar
  73. 846.
    BVerfGE 88,203, 251.Google Scholar
  74. 847.
    BVerfGE 88,203, 251.Google Scholar
  75. 848.
    Benda, NJW 2001, S. 2148.Google Scholar
  76. 849.
    Coester-Waltjen, FamRZ 1984, S. 230, 235; ähnlich: Neidert DÄBl 97 (2000), A3483, der von „werdendem Leben“ des ungeborenen Menschen spricht.Google Scholar
  77. 851.
    Heun, JZ 2002, S. 517, 519.Google Scholar
  78. 852.
    Heun, JZ 2002, S. 517, 522.Google Scholar
  79. 853.
    Anselm et al., FAZ vom 23. 01. 2003, S. 8; Ronellenfitsch, Jahrbuch des Umwelt-und Technikrechts 54 (2000), S. 91, 103 f.; Coester-Waltjen, FamRZ 1984, S. 230, 235, die alle annehmen, individuelle Persönlichkeit entstehe mit der Nidation.Google Scholar
  80. 854.
    Wiedemann in: GG Mitarbeiterkommentar, Art. 2, Rn. 300.Google Scholar
  81. 855.
    Hinrichsen, Theologisch-Praktische Quartalschrift 1972, S. 229 f., ihm folgend: Hassmann, Embryonenforschung, S. 101 ff.; Heun, JZ 2002, S. 517, 520 f.; Schroth, JZ 2002, S. 170, 177.Google Scholar
  82. 856.
    Wolfrum, Aus Politik und Zeitgeschichte, B 27/2001, S. 3 ff.Google Scholar
  83. 857.
    Sass in: Flöhl (Hg.) Genforschung — Fluch oder Segen? S. 30 (38 ff.); H. Hofmann, F-W Krause-FS (1990), S. 115, 119.Google Scholar
  84. 858.
    Sympathisierend im Sinne einer Abstufungslösung Sendler, NJW 2001, S. 2149 f.Google Scholar
  85. 859.
    Lübbe, ZfPol 1989, S. 141, 147 f.; sympathisierend: Zippelius in Bonner Kommentar Art 1 Abs. 1 u. 2, Rn. 52; diese Überlegung klingt auch bei Birnbacher in Hello Dolly?, Ach et al. (Hg) S. 53 an. Auf das Kriterium der „Erscheinung des Lebens in menschlicher Gestalt“ (ohne nähere Präzisierung) will auch Losch, NJW 1992, S. 2926, 2930 abstellen.Google Scholar
  86. 860.
    Lübbe, ZfPol 1989, S. 148; auch im preußischen ALR I 1 § 17 war vorgesehen, dass Geburten ohne menschliche Form und Bildung keinen Anspruch auf Familien-und bürgerliche Rechte haben sollten.Google Scholar
  87. 861.
    Lübbe, KritV 1993, S. 313, 315 f. in und bei Fn. 15.Google Scholar
  88. 862.
    Geilen, ZStW 1991, S. 829, 836, der sich auf den abgeänderten § 29 PStV bezieht, wo inzwischen allerdings die Grenze auf 500 g gesenkt wurde.Google Scholar
  89. 863.
    In der Erklärung der Bundesärztekammer zum Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik, DÄBl. 95 (1998), A-3013, 3015 wird dazu angegeben, eine Überlebenschance bestehe ab 500 g Geburtsgewicht entsprechend 22. bis 24. Woche post menstruationem.Google Scholar
  90. 864.
    410 U.S., S. 113; weitere Nachweise bei Pap, Extrakorporale Befruchtung, S. 207, Fn. 20; ablehnend BVerfG 39, S. 1, 37.Google Scholar
  91. 865.
    Krauss, Paul, Medizinischer Fortschritt und ärztliche Ethik (1974), S. 21 ff.; Hamann/Lenz, Art 1, S. 129; Art. 2, S. 144; Gerhardt, Der Mensch wird geboren, S. 41, der davor liegende Entwicklungsstadien nur im Rahmen von Pietätspflichten geschützt wissen will, S. 42 f.; Enders, ZRph 2003, S. 126, 133 ff.; i. Erg. auch Hörster, Abtreibung im säkularen Staat (1995), für den zwar der „Mensch“ erst mit Beginn von Personalität existiert, weshalb weder der nasciturus noch das Kleinstkind „Menschen“, sondern nur „potenzielle Personen“ sind (S. 85 f.), der aber aus pragmatischen Gründen allen geborenen Menschen ein Recht auf Leben zugestehen will (S. 142);.Google Scholar
  92. 866.
    Hoerster, Embryonenschutz, S. 92 f.Google Scholar
  93. 867.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 393 f.; 429 ff.Google Scholar
  94. 868.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 440 ff.Google Scholar
  95. 869.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 462 f.Google Scholar
  96. 870.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 505.Google Scholar
  97. 871.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 503 ff.Google Scholar
  98. 872.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 508 f.Google Scholar
  99. 873.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 505 f.Google Scholar
  100. 874.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 509, in Abgrenzung zu Sass und anderen dort in Fn. 239 nachgewiesenen Autoren.Google Scholar
  101. 875.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 112 f.; immerhin soll der Embryo über die objektiv-rechtliche Dimension einer (verfassungsrechtlich nicht klar eingeordneten) Solidaritätspflicht in Form der prima-facie-Schutzpflicht wegen seines Potenzials bzw. von Art. 1 Abs. 1 GG im Rahmen des „Normenschutzes“ geschützt werden, allerdings sei dieser Schutz abwägbar S. 142 ff.; 149.Google Scholar
  102. 876.
    Darauf weist auch Lübbe, ZfPol 36 (1989), 141 hin.Google Scholar
  103. 878.
    AK-Stein, GG, Einleitung II, Rn. 53.Google Scholar
  104. 879.
    BVerfGE 7, 198, 205 (Lüth); 19, 206, 220; 30, 1, 19; 39, 1, 36; 86, 390, 395; NJW 2006, 751, 757.Google Scholar
  105. 880.
    AK-Stein, GG, Einleitung II Rn. 48.Google Scholar
  106. 881.
    AK-Stein, GG, Einleitung II, Rn. 79.Google Scholar
  107. 882.
    Lübbe, ZfP 36 (1989), 141 f.; zustimmend Murswiek, in: Sachs GG-Kommentar Art. 2, Rn. 145 a.Google Scholar
  108. 883.
    BVerfGE 39, 1, 37.Google Scholar
  109. 884.
    BVerfGE 39, 1, 37 und 88, 203, 252.Google Scholar
  110. 885.
    Honnefelder, in Höffe et al. Gentechnik, S. 82 ff.Google Scholar
  111. 886.
    BVerfGE 39, 1, 38.Google Scholar
  112. 887.
    Heun, JZ 2002, S. 517, 520; Warnock, in: Leist, Um Leben und Tod, S. 215, 229; Morgan/Lee, HFEAct (1990), S. 72 ff.Google Scholar
  113. 888.
    Starck, JZ 2002, 1068.Google Scholar
  114. 889.
    Enders, ZRph 2003, S. 126, 134.Google Scholar
  115. 890.
    Clemens, in: GG Mitarbeiterkommentar Vor Art. 2 Rn. 53 ff.Google Scholar
  116. 891.
    Wiedemann in: GG Mitarbeiterkommentar, Art. 2, Rn. 287.Google Scholar
  117. 892.
    Wiedemann in: GG Mitarbeiterkommentar, Art. 2, Rn. 286.Google Scholar
  118. 893.
    BVerfGE 39, 1 38 ff.Google Scholar
  119. 894.
    Herzog, JR 1969, S. 442 (Fn. 6); Lübbe, S. 143 f.; Merkel, Müller-Dietz-FS, S. 495 (Fn. 7).Google Scholar
  120. 895.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 534 f. Dabei ist die von Greve verwendete Formulierung nicht präzise: ein Recht auf das keimende Leben könnte auch das Recht der Eltern meinen. Greve meinte aber wohl, das Recht auf Leben solle nicht dem keimenden Leben gebühren.Google Scholar
  121. 896.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 535 (rechts).Google Scholar
  122. 897.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 534 (links).Google Scholar
  123. 898.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 534 (rechts).Google Scholar
  124. 899.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 535 (links).Google Scholar
  125. 900.
    Wernicke, Bonner Kommentar zum GG, (Erstbearbeitung) Art. 2 Abs. 2, II. 2. b).Google Scholar
  126. 901.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 535 (links).Google Scholar
  127. 903.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 535 (links).Google Scholar
  128. 905.
    Stenographischer Bericht 1948/49, Parlamentarischer Rat, S. 218.Google Scholar
  129. 906.
    Parlamentarischer Rat, Verhandlungen des Hauptausschusses, S. 535 (rechts) — die Äu ßerung Heuss’ bezieht sich wohl auf die bereits in der Weimarer Republik umstrittene Abtreibungsgesetzgebung, über die demnach der Gesetzgeber und nicht der Verfassungsgeber urteilen sollte.Google Scholar
  130. 907.
    Kriele, JZ 1975, S. 222, 225.Google Scholar
  131. 908.
    Vgl. etwa Parlamentarischer Rat, 9. Sitzung vom 6. Mai 1949, S. 175 rechts.Google Scholar
  132. 909.
    Parlamentarischer Rat, Schriftlicher Bericht zum Entwurf des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, Drs. 850, S. 7; der Bericht datiert vom 6. Mai 1949, Hervorhebung im Original.Google Scholar
  133. 910.
    Selbstverständlich gilt dies auch für Stellungnahmen aus dem Jahre 1975.Google Scholar
  134. 911.
    Esser, JZ 1975, S. 555, 556; ähnlich: Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 30: v. Mangoldt’s Interpretation sei erkennbar politisch motiviert.Google Scholar
  135. 912.
    Das akzeptiert anscheinend auch Esser, JZ 1975, S. 555, 556, der allerdings insoweit auch nur verlangt, ein solcher Coup dürfe nicht kritiklos in die Auslegung einfließen (Hervorhebung nicht im Original).Google Scholar
  136. 913.
    Parlamentarischer Rat, Stenographischer Bericht, S. 214 (rechts) Abg. Wessel; S. 218 (rechts) Abg. Dr. Seebohm (DP); S. 223 (rechts) Abg. Dr. Weber (CDU).Google Scholar
  137. 914.
    Lübbe, ZfP 1989, S. 144; Kriele JZ 1975, S. 224; Esser JZ 1975, S. 555.Google Scholar
  138. 915.
    Herzog, JR 1969, S. 442; Rupp-v. Brünneck/Simon, Sondervotum BVerfGE 39, 1, 75, die sich allerdings nur auf die Regelungen zur Abtreibung als einem Sonderfall und der dementsprechenden staatlichen Schutzpflicht beziehen, was ausweislich der Beratungen nicht im GG geregelt werden sollte — in dieser Richtung kann man in der Tat auch die Heuß’sche Äußerung interpretieren. Ein „non liquet“ nehmen an: Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 31; Belling, Rechtfertigungsthese, S. 62.Google Scholar
  139. 916.
    Lübbe, ZfP 1989, 144; Kriele JZ 1975, 224; Esser JZ 1975, 555.Google Scholar
  140. 917.
    Enders, ZRph 2003, S. 126, 134.Google Scholar
  141. 918.
    Kloepfer, Grundrechte als Entstehenssicherung, S. 55, Fn. 210.Google Scholar
  142. 919.
    BVerfGE 39,1, 40. Immerhin kann man auch konstatieren, dass das BVerfG nicht die Konsequenz gezogen hat, die Schutzpflicht auf den Bereich vor der Nidation auszudehnen, obwohl es sich hier auch um keimendes Leben handelt, was sich aber aus der durch den Normenkontrollantrag in beiden Abtreibungsentscheidungen (verfahrensrechtlich) beschränkten Fragestellung erklärt. Weitergehend wurde in BVerfGE 88, 203, 251 in einem obiter dictum das Fehlen von strafrechtlichen Regelungen für den Zeitraum bis zur Nidation für verfassungsrechtlich unbedenklich erklärt.Google Scholar
  143. 920.
    BVerfGE 88, 203 (251)Google Scholar
  144. 921.
    Di Fabio, in: Maunz/Dürig, GG, Art 2 Abs II, Rn. 28 m. w. N.; Starck, Das Bonner GG, Art 2 Abs. 2, Rn 187.Google Scholar
  145. 923.
    Henisch, Georg, Teütsche Sprach und Weißheit, Augsburg 1616, Nachdruck: Darmstadt 1973, Stichwort: „Empfangen“ S. 878: „von einem entfangen und schwanger werden“, womit also nicht erst die Nidation gemeint war.Google Scholar
  146. 924.
    So die Formulierung bei Dürig, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 21 (Stand: 2003); Belling, Rechtfertigungsthese, S. 63.Google Scholar
  147. 925.
    Jerouschek, JZ 1989, 279, 283.Google Scholar
  148. 926.
    Zur Einordnung dieser Regelungen in den entstehungsgeschichtlichen Kontext des Personenbegriffs: Hattenhauer, JuS 1982, 405, 406.Google Scholar
  149. 927.
    Quante, Personales Leben, S. 57.Google Scholar
  150. 928.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 151 f.; ders. Früheuthanasie, S. 497, m. N. in Fn. 217; aufgegriffen von Sacksofsky, Gutachten für die Enquete-Kommission, S. 27 f.Google Scholar
  151. 930.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 153, Fn. 202.Google Scholar
  152. 931.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 508.Google Scholar
  153. 932.
    Gordijn, EthikMed 11 (1999), S. 12, 22 f.CrossRefGoogle Scholar
  154. 933.
    Lockwood, in: Leist, Um Leben und Tod, S. 241 f.Google Scholar
  155. 934.
    Insbesondere die Bedeutung des dazu von Merkel (Früheuthanasie, S. 495 f.) angeführten Beispiels von Lockwood, wonach von den Embryonen A und B der Embryo B nach Zwillingsbildung abstirbt und der aus dem Embryo A hervorgegangene Mensch sich fragt, was sich ändern würde, wenn statt des A der B überlebt hätte, ist nicht nachvollziehbar. Hier ist offenbar nur nicht genau klar, welcher der beiden Zwillinge sich fortentwickelt. Sofern man nun auf die „symmetrische“ Betrachtung verzichtet, ist schnell klar, dass entweder der Zwilling A fortexistiert bis zum Erwachsenen und die von Merkel vermisste Kontinuität ab der Befruchtung vorliegt oder dass der Embryo A nach der Teilung untergeht, was aber auch dann wenn man auf die Individuation abstellen möchte, selbstverständlich schutzwürdiges Leben darstellt, woran der nachfolgende Tod nichts ändern kann. Offenbar wird hier versteckt die Prämisse eingeführt, das nachfolgende Absterben führe dazu, dass diese möglicherweise geringe Fortentwicklungspotenz nicht schützenswert sei.Google Scholar
  156. 935.
    Gröner in: Günther/Keller, S. 293, 306.Google Scholar
  157. 936.
    Dazu zählen z. B. „Pille danach“, Intrauterinpessare, — Spirale vgl. nur Tröndle/Fischer, § 218, Rn. 8.Google Scholar
  158. 937.
    Merkel, in: Müller-Dietz-FS, S. 494 f.Google Scholar
  159. 938.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S 64 ff.; ähnlich: Jakobs, JR 2000, S. 404, 407.Google Scholar
  160. 939.
    Günther, Strafrechtswidrigkeit und Strafunrechtsausschluss, S. 100 ff; 314 ff.Google Scholar
  161. 940.
    Günther, Strafrechtswidrigkeit und Strafunrechtsausschluss, S. 320.Google Scholar
  162. 941.
    Günther, Strafrechtswidrigkeit und Strafunrechtsausschluss, S. 319, 323.Google Scholar
  163. 942.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 59 f.Google Scholar
  164. 943.
    Mildenberger, MedR 2002, S. 293, 298.Google Scholar
  165. 944.
    Dies hält Mildenberger, MedR 2002, S. 293, 298 offenbar für relevant — wobei sie unter Vorsatz eine bewusste und gewollte Handlung versteht —, aber es zum einen fraglich ist, ob eine „Zwecksetzung“ oder eine finale Einstellung für den Status des Embryos im Rahmen von Art. 2 Abs. 2 GG eine Bedeutung haben können und zum anderen bei aufgeklärten Menschen der Zeugungsakt ebenso vorsätzlich vorgenommen wird, wie bei einer künstlichen Befruchtung.Google Scholar
  166. 945.
    Taupitz, ZRP 2002, S. 111, 113.Google Scholar
  167. 947.
    BT-Drs. 12/2605, S. 22 mit Bezugnahme auf BT-Drs. VI/3434, S. 15 f. und BT-Drs. 7/4696, S. 13, wo ausdrücklich anerkannt wurde, dass schon vor der Nidation menschliches Leben existiert, wobei aber die Schwangerschaft erst ab der Nidation beginne und danach die Schutzwürdigkeit erhöht sei. Zudem wollte man die Frage der ärztlichen Ethik beim Einsatz von Nidationshemmer nicht entscheiden, aber wollte auch die Möglichkeit eröffnen, an Projekten internationaler Entwicklungs-und Forschungszusammenarbeit teil zunehmen; ausführlich dazu auch Günther, in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin und Humangenetik, S. 137, 149 f.; Sch/Sch-Eser, Vorbem §§ 218 ff, Rn. 34 f. m. w. N.Google Scholar
  168. 948.
    Darauf weist Jakobs, JR 2000, S. 404 ff. zu Recht hin.Google Scholar
  169. 949.
    Püttner/ Brühl, JA 1987, 289, 293 f.Google Scholar
  170. 950.
    Ebenfalls kritisch zum Nidationszeitpunkt als qualitativem Sprung, Günther, GA 1987, S. 433, 437.Google Scholar
  171. 951.
    Darauf weist auch Heun, JZ 2002, 517, 522, Fn. 87, in Erwiderung auf den entsprechenden Einwand von Nüsslein-Vollhard, FAZ vom 2. 10. 2001, S. 55.Google Scholar
  172. 952.
    Diese Frage hält Murswiek, in: Sachs, GG-Kommentar, Art. 2 Rn. 145 für relevant.Google Scholar
  173. 953.
    Nüsslein-Vollhard, FAZ vom 2. 10. 2001, S. 55.Google Scholar
  174. 954.
    Heun, JZ 2002, 517, 519.Google Scholar
  175. 955.
    Sadler/ Langman, Medizinische Embryologie, S. 36.Google Scholar
  176. 956.
    Brockhaus, Bd. 11, Stichwort „Keim“.Google Scholar
  177. 957.
    Wohl deshalb für eine „gewisse Vorwirkung“ des Rechts bei unbefruchteten Keimzellen: Pap, Extrakorporale Befruchtung, S. 257; Fink, Jura 2000, S. 210, 215.Google Scholar
  178. 958.
    Warnock, in: Leist, Um Leben und Tod, S. 230; Merkel, Früheuthanasie, S. 477; Heun, JZ 2002, S. 517, 520; speziell zu Art. 1: Zippelius, BK-GG, Art. 1 Abs. 1 u. 2, Rn. 51.Google Scholar
  179. 959.
    Gegen eine Einbeziehung von Eizellen, bei denen die Befruchtung noch nicht abgeschlossen ist: Starck, JZ 2002, S. 1065, 1068.Google Scholar
  180. 960.
    Kummer, in: Eser, Biomedizin und Menschenrechte, S. 62 ff.Google Scholar
  181. 961.
    Nüsslein-Volhard, FAZ vom 2. 10. 2001, S. 55.Google Scholar
  182. 962.
    Kummer, in: Eser, Biomedizin und Menschenrechte, S. 72.Google Scholar
  183. 963.
    Enquete-Kommission, BT-Drs. 14/7546, S. 50.Google Scholar
  184. 964.
    Holm, in: Encyclopedia of Applied Ethics Bd. 2, Stichwort: Embryology, Ethics of, S. 43.Google Scholar
  185. 965.
    Auf diesen Aspekt will Quante, Personales Leben, S. 69 f. abstellen, weil die bloße Fähigkeit, einen Zustand der „Selbst-regulation“ zu erreichen, nicht ausreiche. Den Zeitpunkt des „Anschaltens“ der DNS nimmt er ab dem Vierzellstadium an (a. a. O. S. 70).Google Scholar
  186. 966.
    Bodden-Heidrich et al. in: Rager, Beginn, Personalität und Würde des Menschen, S. 20 f. betonen ebenfalls den Prozesscharakter der Befruchtung, halten aber die Fertilisation am Ende der zweiten Reifeteilung für den entscheidenden qualitativen Unterschied; Heun, JZ 2002, S. 517, 523 meint, die von ihm abgelehnte Totipotenztheorie führe dazu, dass die imprägnierten Eizellen geschützt werden müssten, was er als Argument in Form der deductio ad absurdum verwenden will. Ein solches Argument würde aber nur überzeugen, wenn zum einen dargelegt werden würde, dass der Umgang mit imprägnierten Eizellen völlig unbedenklich ist und zum anderen, ob es nicht sachliche Gründe für eine solche Regelung des Gesetzgebers gibt, nämlich eine Konzeption abgestuften Schutzes bei imprägnierten Eizellen bzw. Embryonen, dem Interesse von Paaren an der Sterilitätsbehandlung und der Notwendigkeit ein handhabbares Kriterium — pragmatisch — für Straftatbestände zu setzen.Google Scholar
  187. 967.
    Meyer-Abbich, ZRP 2002, S. 219, 220.Google Scholar
  188. 968.
    Siehe S. 23 ff.Google Scholar
  189. 969.
    Siehe S. 89 ff.Google Scholar
  190. 970.
    Siehe S. 48 ff.Google Scholar
  191. 971.
    Nagy et al. PNAS 90 (1993), 8424–8428.CrossRefGoogle Scholar
  192. 972.
    Schwieriger ist dies für Mischwesen aus Mensch und Tier (Chimären), was aber im vorliegenden Zusammenhang nicht weiter verfolgt wird. Man wird aber dann wohl konsequent sein müssen und solche Wesen nicht als Rechtssubjekte im Sinne von etwa Art. 2 Abs. 2 GG begreifen können, so Enders, in: Mellinghoff/ Trute, Leistungsfähigkeit, S. 201 f. Bei der im Zusammenhang mit dem Klonieren (mittels der Zellkerntransfermethode) erwogenen Substitution einer menschlichen durch eine entkernte tierische Eizelle, kann man aufgrund der menschlichen Erbinformation des eingebrachten Zellkerns einer Somazelle zumindest (noch) von einem Menschen ausgehen.Google Scholar
  193. 973.
    Lücke, MedR 2002, S. 432, 434.Google Scholar
  194. 974.
    Ausführlich: Unnerstall, Rechte zukünftiger Generationen, der zum Schluss kommt, auch Rechte zukünftiger Rechtssubjekte könnten schon aufgrund der anzunehmenden Fortgeltung der Bundesrepublik und des Grundgesetzes berücksichtigt werden (S. 422 ff., 451 f.).Google Scholar
  195. 975.
    So gibt es Staaten, die gerade den gegenteiligen Ansatz einer strengen Geburtenkontrolle favorisieren, wie etwa China, und (mittelbar) sogar die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen von entsprechenden Entwicklungsprojekten — vgl. etwa BT-Drs. VI/3434, S. 15 f.Google Scholar
  196. 976.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 476 ff.; Heun, JZ 2002, S. 517, 520.Google Scholar
  197. 977.
    Singer, Praktische Ethik, S. 199; Hoerster, JuS 1989, S. 172, 176.Google Scholar
  198. 978.
    Picker, Flume-FS, S. 155, 207; eine etwa besondere ästhetische Bedeutung der Eiche führt zu einer anderen Überlegung, nämlich der Anerkennung als ein „Kulturgut“, was aber offenkundig kein Wert der Eiche selbst, sondern ein von außen herangetragenes Element ist und deshalb im vorliegenden Kontext nicht weiterführt.Google Scholar
  199. 979.
    Der Einwand von Picker, Flume-FS, S. 155, 208, dass der Vergleich mit dem König ungeeignet sei, weil einem König nicht nur das Lebens-, sondern gerade Exklusivrechte zustünden, ist insofern zutreffend, als das Lebensrecht eine andere Qualität aufweist. Gleichwohl kann man durchaus in dem Beispiel gedankliche Parallelen feststellen, weil das Exklusivrecht nicht nur Bedeutung für den König hat, sondern auch für den Prinz, also nicht nur im Vergleich zu Dritten von Relevanz ist; so zutreffend Tröndle, GA 1995, S. 249, 255.Google Scholar
  200. 980.
    Tröndle, StGB, 48. Aufl., Rn. 18c Vor § 218 m. w. N.Google Scholar
  201. 981.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 73.Google Scholar
  202. 982.
    Eser, in: Eser/ Koch, Schwangerschaftsabbruch, Teil 3, S. 573 ff.; Sacksofsky, Gutachten für die Enquete-Kommission, S. 24 ff.; zurückhaltender: Keller, in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 111, 123, der davon ausgeht, das Leben in den verschiedenen Entwicklungsphasen sei an sich gleichrangig, dennoch könne der Schutzumfang unterschiedlich hoch ausfallen.Google Scholar
  203. 983.
    Heun, JZ 2002, S. 517, 520 ff.Google Scholar
  204. 984.
    Vgl. im Einzelnen die Ausführungen zur Rechtslage in Frankreich (S. 88 ff.) und England (S. 19 ff). In Frankreich wurde vom Conseil constitutionnel akzeptiert, dass der einfache Gesetzgeber eine Verfassungsinterpretation wählen und damit vorgeben kann, die zumindest mit den üblichen Auslegungsmethoden vereinbar ist. In England hat der Gesetzgeber traditionell sogar noch weitergehende Befugnisse, Rechte der Bürger mit einer gesetzlichen Regelung auszugestalten, was sich aus seiner Stellung als Souverän ergibt.Google Scholar
  205. 985.
    Näher zu den Regelungen im ESchG S. 298 ff.Google Scholar
  206. 986.
    Dazu nachfolgend ab S. 183 und 204.Google Scholar
  207. 987.
    Renzikowski, Notstand und Notwehr, S. 261 ff.; zum Sonderfall der Perforation: S. 267.Google Scholar
  208. 988.
    Holm, in: Encyclopedia of Applied Ethics, Stichwort: „Embryology, Ethics of“, S. 45.Google Scholar
  209. 989.
    Anerkannt in: BVerfGE 88, S. 203, 256.Google Scholar
  210. 990.
    In dieser Richtung kann man Urteile verstehen, die bei Spätabtreibungen einen ärztlichen Kunstfehler darin erblicken, dass ein Arzt den Fetus durch eine Geburt lebend zur Welt bringt, statt den Fetus noch zuvor im Mutterleib zu töten. Andererseits kann man der Erklärung der Bundesärztekammer zum Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik, DÄBl 95 (1998), A-3013, 3015 entnehmen, dass eine Abtreibung nach der 22. Woche post menstruationem (ca. 20. Woche p. c.) in der Regel nicht erfolgen soll, weil sich aus ärztlicher Sicht der Schutzanspruch des extrauterin lebensfähigen Kindes nicht von dem des Geborenen unterscheide. Konsequenterweise müsste es dann dem Arzt freigestellt sein, den Abschluss eines auf Tötung gerichteten Abtreibungsvertrages abzulehnen und stattdessen der Schwangeren allein die Möglichkeit der vorzeitigen Geburtseinleitung anzubieten, obwohl die Abtreibung an sich gemäß § 218 a Abs. 2 StGB rechtmäßig und damit zwingend vorzunehmen wäre.Google Scholar
  211. 991.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 612 f.; Belling, S. 117 f., der im Gegensatz zu Merkel, die „Rechtfertigungsthese“ ablehnt.Google Scholar
  212. 992.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 612 f.Google Scholar
  213. 993.
    Belling, Rechtfertigungsthese, S. 117 f.Google Scholar
  214. 994.
    Lugert, Gefahrtragungspflichten, S. 55.Google Scholar
  215. 995.
    BVerfGE 39, 1; 88, 203.Google Scholar
  216. 996.
    Sacksofsky, Gutachten für die Enquete-Kommission, S. 26 f.Google Scholar
  217. 998.
    BVerfGE 88,203.Google Scholar
  218. 999.
    Sch/ Sch-Eser, StGB, § 218 a, Rn. 3; als „Fristenlösung“ bezeichnet von Tröndle/Fischer, StGB, § 218 a, Rn. 1.Google Scholar
  219. 1000.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S 64 ff.Google Scholar
  220. 1001.
    Sch/ Sch-Eser, StGB, § 218 a, Rn. 13 ff.Google Scholar
  221. 1002.
    BVerfGE 88, 203, 312 ff.Google Scholar
  222. 1003.
    BVerfGE 98, 265, 266 f, 297 ff.Google Scholar
  223. 1004.
    BVerfGE 88, 203, 279.Google Scholar
  224. 1005.
    Tröndle/ Fischer, StGB, § 218 a, Rn. 4; Sch/Sch-Eser, StGB, § 218 a, Rn. 14; Sch/Sch-Lenckner/Perron, StGB, § 32, Rn. 19/20 m. w. N.Google Scholar
  225. 1006.
    Art. 1 SFHÄndG v. 21. 8. 1995, BGBl. I, 1050Google Scholar
  226. 1007.
    Sch/ Sch-Eser, StGB, § 218 a, Rn. 16.Google Scholar
  227. 1008.
    BGBl. I 1995, 1050.Google Scholar
  228. 1009.
    Näher Gerlach, in: Hauck/ Noftz, SGB, Bd. 5 K § 24 b, Rn. 85.Google Scholar
  229. 1010.
    Dabei kann man den Tatbestand nicht allein mit der Verletzung der Rechte der werdenden Mutter erklären, weil insoweit ohnehin die Verletzung ihrer körperlichen Integrität durch §§ 223 ff. bzw. der Willensbeugung von § 240 StGB erfasst wird und man sonst nie einen strafbaren Fall von Abtreibung mit Zustimmung der Schwangeren annehmen könnte; die §§ 218 ff. StGB schützen also (zumindest auch) das Leben des Ungeborenen, vgl. Sch/ Sch-Eser, StGB, Vorbem. §§ 218 ff., Rn. 9 ff.Google Scholar
  230. 1011.
    Vgl. S. 194 ff.Google Scholar
  231. 1013.
    Rechtspolitisch mag Tröndle JR 2002, 490, 492 mit seiner Ansicht Recht haben, der Schutz ungeborenen Lebens sei ineffektiv. Möglicherweise könnte der Schutz effektiver ausgestaltet werden, indem noch weitere Restriktionen für eine straffreie Abtreibung vorgesehen oder auch fahrlässige Schädigungen ungeborener Menschen erfasst werden — falsch wäre es aber, die bestehenden Regelungen insgesamt als nullum zu bezeichnen.Google Scholar
  232. 1016.
    BVerfGE 39,1, 36, 41; 88, 203, 252.Google Scholar
  233. 1017.
    Stern, Staatsrecht III/1 § 69 VI 3, S. 985; Rüfner, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts, Bd. V, § 116, Rn. 17; Hillgruber, JZ 1997, S. 975, 976.Google Scholar
  234. 1018.
    Sacksofsky, Gutachten für die Enquete-Kommission, S. 17 f. hält diesen Aspekt für allein relevant und meint, das BVerfG bejahe an sich ein subjektives Recht des Ungeborenen.Google Scholar
  235. 1019.
    Stern, Staatsrecht III/1 § 69 I 3 c) S. 899 ff. m. w. N.; krit. Pawlowski, Methodenlehre, Rn. 849 ff.; Sacksofsky, Gutachten für die Enquete-Kommission, S. 23.Google Scholar
  236. 1020.
    Ausgangspunkt bildet insoweit das „Lüth-Urteil“ BVerfGE 7, 198; vor diesem Hintergrund kann man die Formulierung im ersten Abtreibungsurteil BVerfGE 39, 1, 4, es könne dahingestellt bleiben, ob dem Embryo bzw. Fetus ein subjektives Recht auf Leben zustehe, weil sich zumindest ein Schutzanspruch über die objektiv-rechtliche Dimension von Art. 2 Abs. 2 GG ergeben würde, auch dahin verstehen, das objektiv-rechtliche Element reiche weiter als das subjektive Recht.Google Scholar
  237. 1021.
    BVerfGE 30, 173, 194; ähnlich wohl auch Kirchhof für den „überzähligen“ Embryo, in Höffe, et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 27.Google Scholar
  238. 1022.
    Alexy, in: Der Staat 1990, S. 49, 57 f.Google Scholar
  239. 1023.
    Smend, Staatsrechtliche Abhandlungen, S. 261, dessen Veröffentlichung aus der Weimarer Zeit von 1928 stammt.Google Scholar
  240. 1024.
    Hermes, Schutz von Leben, S. 107 m. w. N.Google Scholar
  241. 1025.
    Hermes, Schutz von Leben, S. 107 Fn. 158, unter Bezugnahme auf Rhinow; ebenfalls kritisch („dogmatisch kaum nachvollziehbar“) Heun, JZ 2002, S. 517, 519.Google Scholar
  242. 1026.
    Vgl. nur Stern, Staatsrecht III/1 § 69, S. 890 ff.Google Scholar
  243. 1027.
    Dieses Verständnis entwickelte sich erst unter der Geltung des Grundgesetzes, war keineswegs Grundlage bei dessen Entstehung. Anknüpfungspunkt bildeten aber Erwägungen, die bereits in Weimarer Zeit entstanden waren. Böckenförde, Der Staat 1990, S. 2; Stern, Staatsrecht III/1 S. 897.Google Scholar
  244. 1028.
    Böckenförde, Der Staat, 1990, S. 7 ff.Google Scholar
  245. 1029.
    Rauschning, VVDStR, Heft 38 (1979), S. 167, 183.Google Scholar
  246. 1030.
    Neumann, ARSP, Beiheft 33 (1988), S. 139, 145.Google Scholar
  247. 1031.
    Stern, Staatsrecht III/1 § 69 II 2, S. 909; Zippelius, in: BK, Art. 1 Abs. 1 u. 2, Rn. 29; zweifelnd: Engisch, Einführung, S. 21; ablehnend: Renzikowski, Notstand und Notwehr, S. 168 f.; Merkel, in: Die Zeit 11/1998, S. 37 f.Google Scholar
  248. 1032.
    Zippelius, in: BK, Art. 1 Abs. 1 u. 2, Rn. 69; Eser, Neuartige Bedrohungen, S. 42.Google Scholar
  249. 1033.
    Jakobs, JR 2000, S. 404, 405.Google Scholar
  250. 1034.
    Jakobs, JR 2000, S. 404, 406.Google Scholar
  251. 1035.
    Stern, Staatsrecht III/1 §s 69 VI 1, S. 978.Google Scholar
  252. 1036.
    Rauschning, VVDStR, Heft 38 (1979), S. 167, 183.Google Scholar
  253. 1037.
    Eindringlich hat Böckenförde, Der Staat, 1990, 1, 24 ff. belegt, welche Konsequenzen sich ergeben, wenn man die Grundrechte zu objektiven Normen des Gemeinwesens erhebt, mit der Folge, dass die Gewaltenteilung verändert wird, weil der Gesetzgeber nur noch die vorgefundene Ordnung umsetzen muss, das Verfassungsgericht dagegen Recht setzt durch seine Konkretisierung dieser „Meta-Ordnung“. Ob sich aber bei „Institutsgrundrechten“ wie Art. 6 oder Art. 14 GG auf eine objektive Komponente verzichten lässt, bleibt dahingestellt. Für Art. 1 GG ist allerdings unbestritten, dass es sich um eine objektiv-rechtliche Norm handelt.Google Scholar
  254. 1038.
    Alexy, Theorie der Grundrechte, S. 479, wofür er als Beispiel anführt, dass etwa aus der Meinungsfreiheit, wonach also ein Mensch das Recht gegenüber dem Staat auf Nichthinderung der Meinungsäußerung hat, durch Abstraktion das Prinzip des schlichten Gesolltseins von Meinungsfreiheit wird.Google Scholar
  255. 1039.
    So überzeugend Enders, Gentechnologie, S. 165.Google Scholar
  256. 1040.
    Alexy, Der Staat 1990, 49, 61.Google Scholar
  257. 1041.
    Hain, Die Grundsätze des Grundgesetzes, S. 261.Google Scholar
  258. 1042.
    Er gibt unterschiedliche Rahmenbedingungen an, um die dogmatischen Annahmen des BVerfG zu untermauern: Bei Prinzipien sollen gegenläufige Prinzipien durch Abwägungsprozesse für einen Einzelfall in Ausgleich gebracht werden. Alexy, Theorie, S. 78 ff., S. 100 ff. Daneben soll es „Regeln“ geben, die eine relative Festsetzung der (gegenläufigen) Prinzipien vornehmen und in der Terminologie Alexys stärkere Bindungswirkung entfalten als Prinzipien im Sinne von Optimierungsgeboten, wobei allerdings selbst „Regeln“ keine absolute Bindung entfalten, sondern selbst auch bei der Entscheidung abzuwägen sind (a. a. O. S. 121 f.)Google Scholar
  259. 1043.
    Alexy, Theorie der Grundrechte, S. 495 ff.Google Scholar
  260. 1044.
    BVerfGE 50, 290 (332 f.).Google Scholar
  261. 1045.
    Alexy, Theorie, S. 495 f.Google Scholar
  262. 1046.
    Alexy, Theorie, S. 496 ff.Google Scholar
  263. 1047.
    Alexy, Theorie, S. 500.Google Scholar
  264. 1048.
    Alexy, Theorie, S. 519 f.; in diesem Sinne ist wohl auch der Ansatz von Nettesheim, AöR 2005, 110 ff. zu sehen, der zwar gattungsschützende Gehalte an Art. 1 GG „anhängt“, zugleich aber betont, dass es schwierig sei, vor dem Hintergrund sich ändernder gesellschaftlicher Anschauungen eine Grenzziehung zu bestimmen.Google Scholar
  265. 1049.
    Hain, Die Grundsätze des Grundgesetzes, S. 265 f.; zweifelhaft, weil es eine eher rechtspolitisch und nicht von Verfassungs wegen zu entscheidende Frage ist. Insofern etwa die Forderung des BVerfG, NJW 1999, 3399, 3401, der Gesetzgeber habe bei der Ausfüllung seines Gestaltungsspielraumes zunehmend auch internationale Entwicklungen zu beachten.Google Scholar
  266. 1050.
    Kunig, in v. Münch/ Kunig, GG, Art. 2, Rn. 56; ähnlich auch der Vorschlag im Sondervotum Rupp-v. Brünneck/Simon BVerfGE 39, 1, 73: Wertentscheidung ganz außer Acht gelassen oder Art und Weise der Realisierung offensichtlich fehlsam.Google Scholar
  267. 1052.
    So Zippelius, Deutsches Staatsrecht, § 41 I 2, S. 367 ff.; zur Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers: Dreier, ZRP 2002, S. 382 m. w. N. in Fn. 24; Schmidt-Jortzig, DÖV 2001, 925, 930.Google Scholar
  268. 1053.
    Hermes, Schutz von Leben, S. 145 m.w.N.Google Scholar
  269. 1054.
    Robbers, Sicherheit, S. 148 ff. Den Wertansatz zu verteidigen versucht dagegen Starck, in: Geiger-FS (1989), S. 40, 51, der meint, man könne etwa den Wertcharakter der Freiheit von einer (abzulehnenden) Wertgerichtetheit der Freiheit trennen — sich aber dann fragen lassen muss, was überhaupt noch aus diesem Wert für „praktische“ Folgerungen gezogen werden können, ohne auf die „Wertgerichtetheit“ zu rekurrieren.Google Scholar
  270. 1055.
    v. Doemming, Füsslein, Matz (Bearbeiter) „Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes“, JÖR 51 n. F. (1951), S. 42 m. w. N.Google Scholar
  271. 1056.
    Eindrücklich zeigt der von Enders, Berliner Kommentar, C vor Art. 1 Rn. 88 geschilderte Fall, welche Konsequenzen zumindest nicht auszuschließen sind, wo das BVerfG (E 12, 1, 4 f.) unter Berufung auf die Schranken, welche die allgemeine Wertordnung des GG errichtet habe, eine Entscheidung des BGH bestätigt hat, wonach eine vorzeitige Haftentlassung versagt werden kann, weil der Gefangene einen Mithäftling mit Tabak zum Kirchenaustritt motivieren wollte und damit sein Recht missbraucht habe.Google Scholar
  272. 1057.
    Fink, Jura 2000, 210, 214.Google Scholar
  273. 1058.
    Picker, Flume-FS, S. 192.Google Scholar
  274. 1059.
    So aber Klinge, Todesbegriff, S. 216, 218 f.Google Scholar
  275. 1060.
    Hohner, Subjektlose Rechte, S. 79 f.; ähnlich insoweit auch das BVerfGE 88, 203, 252: die Schutzpflicht für das ungeborene Leben sei auf das einzelne Leben, nicht nur auf menschliches Leben allgemein bezogen; Lanz-Zumstein, Embryonenschutz, S. 105 f.Google Scholar
  276. 1061.
    Hohner, Subjektlose Rechte, S. 132 ff. m. w. N., der allerdings nur für den nondum conceptus den Zustand des subjektlosen Rechts für unvermeidlich erachtet (S. 145). So überzeugend für das postmortale Persönlichkeitsrecht, Schack, GRUR 1985, 352, 354 ff.; anders aber: BVerfGE 30, 173; krit. Küchenhoff, in: Geiger-FS, S. 49 f.Google Scholar
  277. 1062.
    Ob man dies nun objektiv-rechtlich herleitet oder als Ausfluss des subjektiven Rechts begreift, so Murswiek, Staatliche Verantwortung, S. 61 ff., der Drittverhalten dem Staat zurechnet, kann dahingestellt bleiben.Google Scholar
  278. 1063.
    Zu weiteren möglichen Begründungsansätzen für eine staatliche Schutzpflicht, Hermes, Schutz von Leben, S. 63 f. m. w. N.Google Scholar
  279. 1064.
    Herzog, JR 1969, S. 443 f.; Hofmann, Krause-FS, S. 116.Google Scholar
  280. 1065.
    DeShaney v. Winnebago County Dep. 489 U.S. 189 (1989); Neuman, American Journal of Comparative Law 43 (1995), S. 273, 301.CrossRefGoogle Scholar
  281. 1066.
    Günther, Strafrechtswidrigkeit, S. 154 stellt deshalb für das Strafrecht zu Recht fest, dass nicht das Strafrecht Rechtsgüter und Normen schaffe, sondern vorfindet; Murswiek, Staatliche Verantwortung, S. 94 ff.; dies kann man auch mit dem schon im Römischen Recht auffindbaren Gerechtigkeitsgrundsatz des neminem laedere beschreiben.Google Scholar
  282. 1067.
    Hermes, Schutz von Leben, S. 229 f., der zu Recht darauf hinweist dass die Frage nach dem Recht des Staates in Form von Schutz gegen den Rechtsinhaber kein Fall der Schutzpflicht, sondern ein Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht ist.Google Scholar
  283. 1068.
    In dieser Hinsicht ist auch die Begründung im ersten Abtreibungsurteiles in BVerfGE 39,1, 41 abzulehnen, insofern man hier meint, es komme nicht auf den Umfang des subjektiven Rechts an, weil allein die objektive Seite die Entscheidung trage. Ein gesellschaftliches Interesse an „Leben“ an sich kann in dieser abstrahierenden Form nicht mit der grundsätzlichen Funktion von Grundrechten in Einklang gebracht werden. Der bloße Umstand, dass der Embryo aufgrund seiner persönlichen Situation gehindert ist, dieses Recht wahrzunehmen, lässt nicht den Schluss zu, dass ihm deswegen kein subjektives Recht zusteht, Robbers, Sicherheit, S. 149, Fn. 20.Google Scholar
  284. 1069.
    Robbers, Sicherheit, S. 151.Google Scholar
  285. 1070.
    Zu Recht kritisch: Faßbender, NJW 2001, S. 2745, 2751 f., der aber zu begründen versucht, dass entweder die Zulassung der PID oder die Verschärfung des Abtreibungsrechts vom Gesetzgeber vorzunehmen wäre und will sogar an der PID interessierten Eltern zugestehen, wegen der darin liegenden Ungleichbehandlung zu klagen. Gleichwohl hält Faßbender das Verbot Stammzellen zu importieren wegen des Auslandsbezuges nicht für gleichheitswidrig, MedR 2003, 279, 283.Google Scholar
  286. 1071.
    Dietlein, Schutzpflichten, S. 45 ff.Google Scholar
  287. 1072.
    Stoll, FS-Nipperdey, S. 753; ders. Haftungsfolgen, S. 285 f.Google Scholar
  288. 1073.
    Selb, AcP 166, S. 94 f., 109 ff. je m. w. N.Google Scholar
  289. 1074.
    Stieglitz, Wrongful-birth, S. 172, 190.Google Scholar
  290. 1075.
    Als Leitentscheidung kann man BGHZ 8, 243 ansehen, deren Ergebnis in der Literatur akzeptiert wird: vgl. nur Picker, Schadensersatz für das unerwünschte Leben, S. 8, m. w. N. in Fn. 19.Google Scholar
  291. 1076.
    Selb, AcP 166, S. 107.Google Scholar
  292. 1077.
    Staudinger-Habermann/ Weick § 1, Rn. 12, 15, 23, 27 m. w. N..Google Scholar
  293. 1078.
    Dietlein, Schutzpflichten, S. 51.Google Scholar
  294. 1079.
    Dazu auch Neidert, DÄBl. 97 (2000), A 3483, 3485 f.Google Scholar
  295. 1081.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 139.Google Scholar
  296. 1082.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 112 ff., 142 ff., 149.Google Scholar
  297. 1083.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 489 ff., S. 505 ff.; ähnlich: ders., Forschungsobjekt Embryo, S. 143.Google Scholar
  298. 1084.
    Merkel, Früheuthanasie, S. 511.Google Scholar
  299. 1085.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 144.Google Scholar
  300. 1086.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 145.Google Scholar
  301. 1087.
    Enders, ZRph 2003 S. 133 f.Google Scholar
  302. 1088.
    Heun, JZ 2002, S. 517, 523.Google Scholar
  303. 1089.
    Kloepfer, Grundrechte als Entstehenssicherung, S. 24 ff.; speziell zu Art. 2 Abs. 2 GG, S. 54 f.Google Scholar
  304. 1090.
    BVerfGE 39, S. 1, 37; BVerfGE 88, S. 203 (1. Leitsatz), 252.Google Scholar
  305. 1091.
    Starck, Gutachten A 17.Google Scholar
  306. 1092.
    Höfling, Reprogenetik und Verfassungsrecht, S. 45; zustimmend: Dederer, AöR 127 (2002), 1, 15; kritisch zur Adoptionsfreigabe gegen den Elternwillen: Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 283.Google Scholar
  307. 1093.
    Fink, Jura 2000, 210, 215.Google Scholar
  308. 1095.
    Döhmen / Reis, DÄBl. 99 (2002) A-2680.Google Scholar
  309. 1096.
    Isensee, in: Höffe et al., Gentechnik und Menschenwürde, S. 73.Google Scholar
  310. 1097.
    Taupitz, PZ 2001, 2903, 2908.Google Scholar
  311. 1098.
    Günther, GA 1987, S. 433, 440.Google Scholar
  312. 1099.
    Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 283, m. w. N. in Fn. 27.Google Scholar
  313. 1100.
    BMFT (Hg.), In-vitro-Fertilisation, Genomanalyse und Gentherapie, S. 21, 2.2.3.1.2.Google Scholar
  314. 1101.
    Taupitz, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 e, S. 4.Google Scholar
  315. 1102.
    BMFT (Hg.), In-vitro-Fertilisation, Genomanalyse und Gentherapie), S. 21, 2.2.3.1.2.Google Scholar
  316. 1103.
    Keller, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 1 Abs. 1 Nr. 1, Rn. 9 f.; zust. Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 282; Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 11.Google Scholar
  317. 1105.
    Keller, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 1 Abs. 1 Nr. 1, Rn. 10, der darauf hinweist, dass eine solche Ausgestaltung mit differenzierenden Lösungen vorstellbar ist.Google Scholar
  318. 1106.
    Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2 Rn. 34.Google Scholar
  319. 1108.
    Vgl. zum prognostischen Element beim Lebensbegriff auch Di Fabio in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art 2 Abs. 2, Rn. 24 ff.Google Scholar
  320. 1109.
    Selbst Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Rn. 25 nimmt an, dass eine Mole nicht in der Menschenwürde und damit wohl auch dem Lebensrecht teilhaftig sei, obwohl er sonst (a. a. O. Rn 23) sehr weitgehend davon ausgeht, wer von Menschen gezeugt wurde und wer Mensch war, nehme an der Würde des Menschen teil.Google Scholar
  321. 1110.
    Günther, in Keller/Günther/Kaiser, ESchG, Vor § 1 II, Rn. 74.Google Scholar
  322. 1111.
    Deutlich in diesem Sinne: Eser, Schwangerschaftsabbruch und Recht, S. 283; ders. Sch/Sch-Eser, StGB, Rn. 9 Vor § 218 je m. w. N.; speziell für den Fall der kriminologischen Abtreibungsindikation will auch Kunig, in v. Münch/Kunig, GG, Art. 2, Rn. 58 b anerkennen, dass sich nach einer gewissen Zeit das Lebensrecht des Fetus’ durchsetze und danach nur noch zur Wahrung des Lebens oder der Gesundheit der Mutter genommen werden dürfe.Google Scholar
  323. 1112.
    Eser, Schwangerschaftsabbruch und Recht, S. 283 f., insb. Fn. 74; die Erklärung der Bundesärztekammer zum Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik, DÄBl 95 (1998), A-3013, 3015 sieht vor, dass eine Abtreibung nach der 22. Woche post menstruationem (ca. 20. Woche p. c.) in der Regel nicht erfolgen soll, weil sich aus ärztlicher Sicht der Schutzanspruch des extrauterin lebensfähigen Kindes nicht von dem des Geborenen unterscheide. Die Reform der §§ 218 ff. StGB ist mit Blick auf das Verhältnismäßigkeitsprinzip insoweit bedenklich, als die früher für die embryopathische Indikation vorgesehene Frist abgeschafft wurde.Google Scholar
  324. 1113.
    Pieroth/ Schlink, Grundrechte Staatsrecht II, Rn. 240 m. w. N.Google Scholar
  325. 1114.
    Schwabe, Grundrechtsdogmatik, S. 213 f; Murswiek, Die staatliche Verantwortung, S. 91 ff.Google Scholar
  326. 1115.
    Isensee, in: Höffe et al. Gentechnik und Menschenwürde, 37, 52; Faßbender, MedR 2003, 279, 280; ders. NJW 2001, 2745, 2750; Kloepfer, JZ 2002, 417, 421.Google Scholar
  327. 1117.
    Faßbender, MedR 2003, 279, 281 f. erweckt allerdings durch seine auf diesen Punkt fokussierte Darstellung den Eindruck, als ob sich die verfassungsrechtliche Prüfung in der Bestimmung des Untermaßverbotes bei der Schutzpflicht erschöpfen würde.Google Scholar
  328. 1118.
    Sacksofsky, Gutachten für die Enquete-Kommission, S. 19 f.; Gröner in: Günther/Keller, S. 293, 306.Google Scholar
  329. 1119.
    Lorenz, Handbuch des Staatsrechts, Bd. 6, § 128, Rn. 14; Selb, Künstliche Reproduktion, S. 124; Pap, Extrakorporale Befruchtung, S. 258; mehrheitlich: Benda-Kommission 2.4.2.1.1.Google Scholar
  330. 1120.
    Enders, in: Trute, Probleme der Gentechnologie, S. 153, 173; Hoffmann, Krause-FS, S. 115, 118.Google Scholar
  331. 1121.
    Krebs, in: Lexikon der Bioethik, Bd. 2, „Keimbahnintervention, 1. Medizinisch“, S. 347.Google Scholar
  332. 1122.
    Feinberg, The Moral Limits of the Criminal Law, S. 102 f.; Parfit, Reason and Persons, S. 358 ff.; Merkel, in: Die Zeit Nr. 11 /1998, S. 37 f.; Joerden, JRE 7 (1999), S. 79, 84 f.Google Scholar
  333. 1123.
    Heldrich, JZ 1965, 593, 598.Google Scholar
  334. 1124.
    Ronellenfitsch, Jahrbuch des Umwelt-und Technikrechts 54 (2000), S. 91, 101.Google Scholar
  335. 1125.
    Merkel, in: Die Zeit Nr. 11 /1998, S. 37 f.; Joerden, JRE 7 (1999), S. 79, 84, Fn. 11.Google Scholar
  336. 1126.
    Joerden, JRE 7 (1999), S. 79, 87.Google Scholar
  337. 1127.
    Harris, Clones, Genes and Immortality, S. 111: „The wrong will be the wrong of bringing avoidable suffering in the world, of choosing deliberately to increase unnecessarily the amount of harm...“; vgl auch obige Ausführungen zur objektiv-rechtlichen Begründung.Google Scholar
  338. 1128.
    Robertson, Procreative Liberty, in: Yale Legal Theory Workshop Nov. 2002, S. 96 f.Google Scholar
  339. 1129.
    So aber: Joerden, JRE 7 (1999), S. 79, 85.Google Scholar
  340. 1130.
    Harris, Clones, Genes and immortality, S. 108 f.; Feinberg, The Moral Limits of the Criminal Law, S. 105 ff.; Kumar, Philosophy and Public Affairs 31 (2003), S. 99 ff.Google Scholar
  341. 1131.
    Parfit, Reasons and Persons, S. 364, mit etwas anderem Beispiel, eines 14-jährigen Mädchens, welches schwanger wird, obwohl die „Startchance“ ihres Kindes schlechter ist, als bei einer volljährigen Mutter; m. E. ist bei diesem Beispiel insbesondere die tatsächliche Grundlage zweifelhaft, weil die vermeintliche Bedeutung des Alters der Mutter für eine „positive“(?) Entwicklung des Kindes überbewertet wird, weshalb es nur als theoretisches Exempel dienen kann.Google Scholar
  342. 1132.
    So der Vorschlag von Pattinson, Med.L.Rev.10 (2002), S. 295, 304 f.Google Scholar
  343. 1133.
    Kühl, StGB, § 173, 1.Google Scholar
  344. 1134.
    Günther, in: Keller-GS, S. 42; Starck, in: DJT, Gutachten, A 35, ders. JZ 2002, S. 1065, 1067; Morsey, in: Wagner, Rechtliche Rahmenbedingungen Bd. 1, S. 300 ff.; Müller-Terpitz, WissR 2001, S. 271, 283; für die Schweiz: Schweizer, Umgang mit Embryonen, S. 13, 67 f.Google Scholar
  345. 1135.
    Starck, JZ 2002, 1065, 1067.Google Scholar
  346. 1136.
    Vgl. nur Starck, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG-Kommentar, Art. 2 Abs. 2, Rn. 182, 184.Google Scholar
  347. 1137.
    Taupitz, ZRP 2002, 111, 113 f.; Classen, DVBl 2002, S. 141, 143; Püttner/Brühl JA 1987, S. 289, 294; ähnlich auch Eser, Neuartige Bedrohungen ungeborenen Lebens, S. 33 f.; Kohlhosser, JA 1985, S. 561 f.; Wahl, Freiburger Universitätsblätter 95 (1987), S. 19–35, 30; Scholz, Bitburger Gespräche 1986/1, S. 59, S. 80 f., der freilich auf die Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch abstellt; Lerche, in: Lukes/Scholz, Rechtsfragen, S. 108, der allerdings in erster Linie auf eine Abkoppelung von Art. 1 GG abstellt und nur allgemein andeutet, dass embryonenverbrauchende Forschung möglicherweise zu tolerieren sei; im Ergebnis auch Losch, Wissenschaftsfreiheit, S. 340 f.Google Scholar
  348. 1138.
    Dabei wird aber zumeist schon auf Art. 1 Abs. 1 GG und seine Wirkung als Schranken-Schranke abgestellt — vgl. nur Starck, in v. Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Kommentar zum GG, Art. 2 Abs. 2, Rn. 231 m. w. N..; ausdrücklich nicht nur auf Art. 1 abstellend: Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 110 f.Google Scholar
  349. 1139.
    BVerfGE 88, S. 203, 255.Google Scholar
  350. 1140.
    Zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen, S. 3 ff.Google Scholar
  351. 1141.
    In diesem Sinne wohl auch Starck, JZ 2002, 1065, 1072, der allerdings dafür das Einverständnis der Erzeuger des Embryos verlangen will. — Mit „Erzeuger“ sind wohl die „Eltern“ des Embryos und nicht die Ärzte gemeint.Google Scholar
  352. 1144.
    So dezidiert: Brazier, MedLRev 7 (1999), S. 166, 188, obwohl sie grundsätzlich gegen Forschung mit Embryonen eintritt.Google Scholar
  353. 1145.
    Zur ähnlichen Problematik bei der Entnahme fetalen Materials: Harks, NJW 2002, S. 716 ff.Google Scholar
  354. 1146.
    Die Garantenstellung des Arztes ergibt sich hier aus übernommener Gewähr bzw. Ingerenz, so zutreffend: Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, 74 Vor § 1 II.Google Scholar
  355. 1147.
    Isensee, in: Höffe et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 73; Holznagel, in: Siep/ Quante, Der Umgang, S. 75, 80.Google Scholar
  356. 1149.
    Vgl. nur Isensee, in: Höffe et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 73.Google Scholar
  357. 1150.
    Selb, Rechtsordnung, S. 35 ff.Google Scholar
  358. 1151.
    Selb, Rechtsordnung, S. 128, These 7.Google Scholar
  359. 1152.
    Zur Lösung des speziellen strafrechtlichen Problems der Notwehrprovokation wählt die Rechtsprechung den Begründungsansatz des Rechtsmissbrauchs, die Begründung ist allerdings umstritten, vgl. Sch/Sch-Lenckner/Perron, § 32, 54 f.; SK-Günther § 32, Rn. 121 ff.Google Scholar
  360. 1153.
    So kommt auch Classen zum Ergebnis, der Eingriff in das Lebensrecht von Embryonen zu Forschungszwecken sei an Art. 1 GG zu messen und daher nicht zu rechtfertigen. Für die Abtreibungsregelungen will er dagegen allein auf Art. 2 Abs. 2 GG abstellen und dort die Rücknahme der Schutzpflicht anerkennen. Classen, DVBl 2002, 141, 144 f.Google Scholar
  361. 1154.
    Stern, Staatsrecht III/2, 85 II 2, S. 865; Huber, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG-Kommentar, Art. 19 Abs. 2, Rn. 113.Google Scholar
  362. 1155.
    Dürig in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Rn. 8.Google Scholar
  363. 1156.
    Nachweise — insb. auch zur Rechtsprechung — bei: Stern, Staatsrecht III/2, 85 III 2, S. 848 f., 856, 860, 872.Google Scholar
  364. 1157.
    Pieroth/ Schlink, Staatsrecht II, Rn. 306; Stern, Staatsrecht III/2, 85 III 2, S. 874; Enders, Menschenwürde, S. 443 f.; Huber, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 19 Abs. 2, Rn. 124.Google Scholar
  365. 1158.
    BVerfGE 39, 1, 43; Huber, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG-Kommentar, Art. 19 Abs. 2, Rn. 133; ohne explizite Bezugnahme auf Art. 19 Abs. 2 dagegen: BVerfGE 88, 203, 255 f.Google Scholar
  366. 1159.
    Steiner, Schutz des Lebens, S. 11 ff.Google Scholar
  367. 1160.
    Immerhin wurde aber Art 19 Abs. 2 GG in BVerfGE 39, S. 1, 43 der „Grundgedanke des Art. 19 Abs. 2 GG“ herangezogen, um zu begründen, dass dem Lebensrecht des nasciturus der Vorzug gebühre.Google Scholar
  368. 1161.
    Pieroth/ Schlink, Staatsrecht II, Rn. 303 f.; Classen, WissR 1989, S. 238.Google Scholar
  369. 1162.
    BVerfGE 88, S. 203, 254.Google Scholar
  370. 1163.
    Huber, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 19 Abs. 2, Rn. 167 m. w. N. zu beiden Auffassungen; für eine Kombination und fallweise Verwendung beider Ansätze: Pieroth/ Schlink, Staatsrecht II, Rn. 303 ff.Google Scholar
  371. 1164.
    Huber, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 19 Abs. 2, Rn. 108.Google Scholar
  372. 1165.
    Huber, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 19 Abs. 2, Rn. 109 ff.Google Scholar
  373. 1166.
    Nettesheim, AöR 2005, 77.Google Scholar
  374. 1167.
    Keller in Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 6, Rn. 3 m. w. N.Google Scholar
  375. 1168.
    BT-Drs. 11/5460, S. 11.Google Scholar
  376. 1169.
    F.-C. Schroeder, in: H.-H. Kühne (Hg.), Festschrift für K. Miyazawa, S. 541.Google Scholar
  377. 1170.
    Wie bereits dargestellt, hat der Begriff in der juristischen Diskussion in den USA einen eher geringen Stellenwert, vgl. nur Neuman, in: Simitis-FS, S. 249 ff.; dagegen findet der Begriff durchaus bei ethischen Fragestellungen Beachtung, PCB, Human Cloning and Human Dignity: An Ethical Inquiry, was aber häufig als eine christlich fundierte Herangehensweise verstanden wird, Childress, Hastings Center Report 3/2003, S. 15.Google Scholar
  378. 1171.
    Horstmann, in: Ritter/Gründner, Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. V Stichwort „Menschenwürde“ Sp. 1124.Google Scholar
  379. 1172.
    Pico della Mirandola, zitiert nach Gröschner, Menschenwürde, S. 31.Google Scholar
  380. 1173.
    Cancik, in: Funke, Utopie und Tradition, S. 80 f.Google Scholar
  381. 1174.
    Horstmann, in: Ritter/Gründner, Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. V Stichwort „Menschenwürde“ Sp. 1125.Google Scholar
  382. 1175.
    Cancik, in: Funke, Utopie und Tradition, S. 89.Google Scholar
  383. 1176.
    Horstmann, in: Ritter/Gründner, Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. V Stichwort „Menschenwürde“ Sp. 1125.Google Scholar
  384. 1177.
    Enders, Menschenwürde, S. 189.Google Scholar
  385. 1178.
    Horstmann, in: Ritter/Gründner, Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. V Stichwort „Menschenwürde“ Sp. 1126.Google Scholar
  386. 1179.
    Dreier, GG Art. 1 I, Rn. 50.Google Scholar
  387. 1180.
    Luhmann, Grundrechte, S. 68, insb. Fn. 44.Google Scholar
  388. 1181.
    Luhmann, Grundrechte, S. 69; krit. Dreier, GG Art. 1 I, Rn. 56; Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 119 f.Google Scholar
  389. 1182.
    Luhmann, Grundrechte, S. 71 f.; dazu auch Häberle in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts Band I (1987), § 20, bei Fn. 202.Google Scholar
  390. 1183.
    Luhmann, Grundrechte, S. 69.Google Scholar
  391. 1184.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 119; Höfling, in: Sachs GG-Kommentar, Art. 1, 31; Neumann KritV 1993, 277, 284.Google Scholar
  392. 1185.
    Luhmann, Grundrechte, S. 72.Google Scholar
  393. 1186.
    Luhmann, Grundrechte, S. 75.Google Scholar
  394. 1187.
    Luhmann, Grundrechte, S. 77.Google Scholar
  395. 1188.
    Böckenförde, Wandel des Menschenbildes, S. 36. I Durch die Stammzellgewinnung betroffene Rechte des Embryos 221Google Scholar
  396. 1189.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 13.Google Scholar
  397. 1190.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 14.Google Scholar
  398. 1191.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 15.Google Scholar
  399. 1192.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 23 ff.Google Scholar
  400. 1193.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 29 ff.Google Scholar
  401. 1194.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 34 ff.Google Scholar
  402. 1195.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 40 ff.Google Scholar
  403. 1196.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 44 ff.Google Scholar
  404. 1197.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 53 a.Google Scholar
  405. 1198.
    Podlech, in: AK-GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 53 a.Google Scholar
  406. 1199.
    Häberle, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts Bd. 1, § 20, Rn. 70.Google Scholar
  407. 1200.
    Häberle, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts Bd. 1, § 20, Rn. 55.Google Scholar
  408. 1201.
    Häberle, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts Bd. 1, § 20, Rn. 53.Google Scholar
  409. 1202.
    Häberle, Rechtstheorie 11 (1980), S. 411.Google Scholar
  410. 1203.
    H.-C. Nipperdey, Die Würde des Menschen, in: A. Neumann u. a. (Hg.) Die Grundrechte II, S. 1.Google Scholar
  411. 1204.
    Heuß in den Beratungen des Parlament. Rates, JöR N.F. 1 (1951), S.49.Google Scholar
  412. 1205.
    Zweifelhaft ist allerdings, ob man bei Art. 1 GG sich darauf zurückziehen kann, dass die Menschenwürde nur dem Staat gegenüber gilt und der Drittbezug nur über die objektivrechtliche Dimension erfasst werden könne so offenbar Faßbender NJW 2001, 2745, 2750; ders. MedR 2003, 279, 281; zumindest im Parlamentarischen Rat blieb es unbestritten, dass die Menschenwürdeantastung gegenüber jedermann, Menschen wie Obrigkeiten, gilt — so Abg. Dr. Schmid, in: Parl. Rat V/1, S. 70; eine entsprechende Klarstellung hielt man für überflüssig: Parl. Rat V/2, S. 589; Abg. Dr. Süsterhenn, in: Parl. Rat V/2 S. 912, der darauf hinweist, dass der Private die Menschenwürde zwar achten muss, aber anders als der Staat nicht zu ihrem Schutz verpflichtet ist.Google Scholar
  413. 1206.
    Eser, Neuartige Bedrohung, S. 36; Frankenberg, KJ 33 (2000), S. 325, 329; Höfling, in: Sachs (Hg.) GG, Art. 1 I, Rn. 12; Graf Vitzthum, Dürig-FS. S. 195 f.; ebenso verzichtet Starck, Bonner Kommentar zum GG, Art 1 Abs. 1, Rn. 16 darauf, eine Formel anzugeben.Google Scholar
  414. 1207.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 27 f. m. w. N. in Fn. 53 ff.Google Scholar
  415. 1208.
    Thoma, in: Pikart/Werner (Hg.) Der Parl. Rat, Bd. 5/1, S. 361 f.Google Scholar
  416. 1209.
    Dreier, GG, Art. 1 I, Rn. 39 m. N.Google Scholar
  417. 1210.
    Beispiel bei Dürig, AöR 81 (1956), S. 127.Google Scholar
  418. 1211.
    Nachweise bei v. Münch, GG3, Art. 1, Rn. 14.Google Scholar
  419. 1212.
    So schon: BVerfGE 1, 97, 104 und jüngst: BVerfGE 102, 347, 366 f.; erneut bestätigt in: BVerfG, NJW 2003, 1303, 1304.Google Scholar
  420. 1213.
    Für eine gewisse Evidenz als Voraussetzung jeder Menschenwürdeverletzung: Herdegen, JZ 2001, S. 773, 775; Ipsen, Staatsrecht, Rn. 217.Google Scholar
  421. 1214.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 28.Google Scholar
  422. 1215.
    Herdegen, JZ 2001, 773, 775; aus pragmatischen Gründen für eine an internationaler Akzeptanz orientierte Verfassungsauslegung: Isensee, in: Hollerbach-FS, S. 243, 264 f.; für ein globales Verfassungsrecht, also in umgekehrter Fragestellung, hält die Menschenwürde dagegen für nicht relevant: Lücke, MedR 2002, S. 432, 434.Google Scholar
  423. 1216.
    Dürig, AöR 81 (1956), S. 127.Google Scholar
  424. 1217.
    BVerfGE 9, 89, 95; 27, 1, 6; 45, 187, 228; 50, 166, 175; 57, 250, 275; 63, 337; ebenfalls: BVerwG 43, 185, 186.Google Scholar
  425. 1218.
    Ein ausführlicher Vergleich der Menschenwürde in der Philosophie Kants und ihrer Deutung als Grundgesetznorm findet sich bei Lorz, Modernes Grund-und Menschrechtsverständnis, insb. S. 271 ff., 283 ff.Google Scholar
  426. 1219.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 31 ff.; Lorz, Modernes Grund-und Menschrechtsverständnis, S. 121 ff., 244 f., 285 ff. je m. w. N.; krit. Fechner, JZ 1986, S. 654 f.; Seelmann, recht 1996, S. 240, 246; Herdegen, JZ 2001, S. 773, 775.Google Scholar
  427. 1220.
    Fechner, JZ 1986, S. 654 f; Neumann, KritV 76 (1993), S. 276, 285; Seelmann, recht 1996, S. 240, 246; Herdegen, JZ 2001, S. 773, 775.Google Scholar
  428. 1221.
    Neumann, KritV 76 (1993), S. 276, 285 m. w. N. in Fn. 69.Google Scholar
  429. 1222.
    Dreier, GG, Art. 1 I, Rn. 13; Fechner JZ 1986, S. 653 f.Google Scholar
  430. 1223.
    Neumann, KritV 76 (1993), S. 276, 283 f.Google Scholar
  431. 1224.
    Dreier, GG Art. 1 I, Rn. 1 ff.; ausführlich: Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 38 ff.Google Scholar
  432. 1225.
    Graf Vitzthum, in: Dürig-FS, S. 196; Riedel, EuGRZ 1986, 469, 473, der Bezug nimmt auf: Kriele, Befreiung und politische Aufklärung, S. 91 ff., welcher die Menschenwürde als metaphysischer Begriff versteht, der keinem naturalistischen Verständnis zugänglich sei.Google Scholar
  433. 1226.
    Pagenkopf, in: BT-A-Drs. 14-574b; Nettesheim, AöR 2005, 84 ff.Google Scholar
  434. 1227.
    Fechner, JZ 1986, 653, 654, der damit auf den auf das persönliche Ansehen („dignitas“) bezogenen Würdestrang zu rekurrieren scheint.Google Scholar
  435. 1228.
    So Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung I, S. 412 (§ 62): „... dieser von allen Kantianern so unermüdlich nachgesprochene Satz, ‚man dürfe den Menschen immer nur als Zweck, nie als Mittel behandeln‘, ist zwar ein bedeutend klingender und daher für alle die, welche gern eine Formel haben mögen, die sie alles fernern Denkens überhebt, überaus geeigneter Satz; aber beim Lichte betrachtet ist es ein höchst vager, unbestimmter, seine Absicht ganz indirekt erreichender Ausspruch, der für jeden Fall seiner Anwendung erst besonderer Erklärung, Bestimmung und Modifikation bedarf, so allgemein genommen aber ungenügend, wenigsagend und noch dazu problematisch ist.“ Zustimmend Zippelius, in: BK Art. 1 Abs. 1 u. 2, Rn. 8; kritisch zur Objektformel auch Hoerster JuS 1983, 93 mit zahlreichen Bsp.Google Scholar
  436. 1229.
    BVerfGE 30, 1 (25 f.): „Der Mensch ist nicht selten bloßes Objekt... auch des Rechts, insofern er ohne Rücksicht auf seine Interessen sich fügen muss.“ Dazu auch: Dreier, GG Art. 1 I, Rn. 53 m. w. N.Google Scholar
  437. 1231.
    Fechner, JZ 1986, S. 653 f.Google Scholar
  438. 1232.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 37.Google Scholar
  439. 1233.
    Dürig, in Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. I, Rn. 18; Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 38.Google Scholar
  440. 1234.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. I, Rn. 18; Dreier, GG Art. 1 I, Rn. 55.Google Scholar
  441. 1235.
    Lorz, Modernes Grund-und Menschenrechtsverständnis, S. 274 ff., 277 Riedel, EuGRZ 1986, 469, 473; Kriele, Befreiung und politische Aufklärung, S. 91 ff.; Graf Vitzthum, in: Dürig-FS, S. 196; Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 44 f.Google Scholar
  442. 1236.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 31.Google Scholar
  443. 1237.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 33.Google Scholar
  444. 1238.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 39.Google Scholar
  445. 1239.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 43; insoweit nimmt dieser Aspekt den Ansatz Häberles, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts Bd. I, § 20, 46 ff. auf, der ebenfalls die Menschenwürde kulturbezogen deuten will, dabei aber einen wesentlich weiteren Kulturbegriff zugrunde legt, ohne dass dies aber zu einer klareren Konturierung und Anwendbarkeit der Menschenwürde führt.Google Scholar
  446. 1240.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 45.Google Scholar
  447. 1241.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 48 f — Hervorhebung nicht im Original, H. S.Google Scholar
  448. 1243.
    Dieser Ausdruck findet sich bei Dürig, AöR 1956, 124.Google Scholar
  449. 1244.
    Höfling, in: Sachs (Hg.) GG, Art. 1 I, Rn. 14.Google Scholar
  450. 1245.
    Höfling, in: Sachs (Hg.) GG, Art. 1 I, Rn. 16; Zippelius BK Art. 1 I Abs. 1 u. 2, Rn. 17.Google Scholar
  451. 1246.
    Zippelius in: BK Art. 1 I Abs. 1 u. 2, Rn. 17; Maunz/Zippelius, Deutsches Staatsrecht, § 23 I, S. 172.Google Scholar
  452. 1248.
    Grundlegend: Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 5, 10 ff.; Dreier, GG, Art. 1 I, 128; Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 164 ff.; Neumann, KritV 76 (1993), S. 276, 288.Google Scholar
  453. 1249.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 5, 10 ff.Google Scholar
  454. 1250.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 8 f.Google Scholar
  455. 1251.
    Isensee, in: Höffe, et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 67 f.; Neumann, KritV 73 (1993) 276, 288.Google Scholar
  456. 1252.
    Isensee, in: Höffe, et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 67 f.Google Scholar
  457. 1253.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 136 ff., 153.Google Scholar
  458. 1254.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 149 f.Google Scholar
  459. 1255.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 145.Google Scholar
  460. 1256.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 146.Google Scholar
  461. 1257.
    Brugger, Menschenwürde, Menschenrechte, Grundrechte, S. 26.Google Scholar
  462. 1258.
    Brugger, Menschenwürde, Menschenrechte, Grundrechte, S. 40 f.Google Scholar
  463. 1259.
    Brugger, Menschenwürde, Menschenrechte, Grundrechte, S. 41.Google Scholar
  464. 1261.
    Zustimmend: Brugger, Menschenwürde, S. 41, der die Menschenwürde nicht als absolutes oder allumfassendes, sondern nur als höchstes Verfassungsprinzip anerkennt, dies aber sogar als Pflicht für alle Staaten verstehen will.Google Scholar
  465. 1262.
    Alexy, Theorie der Grundrechte, S. 95.Google Scholar
  466. 1263.
    Alexy, Theorie der Grundrechte, S. 96 f.Google Scholar
  467. 1264.
    Dreier, in: Dreier, GG, Art. 1 I, Rn 128; Gröschner, Menschenwürde, S. 47; ablehnend dagegen v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn 14.Google Scholar
  468. 1265.
    Enders, Menschenwürde, S. 123 ff.Google Scholar
  469. 1266.
    Enders, Menschenwürde, S. 306 f.Google Scholar
  470. 1267.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 47; verdeutlicht wird die Bedeutung dieses „Optimierungsgebotes“ am Beispiel der Fundierung des „Kulturstaatsprinzips“ für das Bestattungswesen: der Staat habe Kultur verfügbar zu halten zur Erfüllung der kulturstaatlichen Achtungsverpflichtung und einem gesteigerten öffentlichen Schutz unterlägen dann die herrschenden Pietätsvorstellungen, die letztlich vorschreiben sollen, dass der gewinnorientierte Betrieb von Leichenverbrennung ausgeschlossen sein soll (a. a. O. S. 68 f.). Eine solche Erweiterung des Anwendungsbereichs der Menschenwürde — wenn auch nur als Prinzip und mittels Optimierungsgeboten — verdeutlicht, welche Gefahren diese abstrakte Konstruktion in sich birgt: die Menschenwürde wird auf herrschende Pietätsvorstellungen und damit verbundene wirtschaftliche Interessen heruntergebrochen.Google Scholar
  471. 1268.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 47.Google Scholar
  472. 1269.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 45 f.Google Scholar
  473. 1270.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 68 f.Google Scholar
  474. 1271.
    Blankennagel, KJ 1987, 379, 390.Google Scholar
  475. 1272.
    Blankennagel, KJ 1987, 379, 388.Google Scholar
  476. 1273.
    So geht beispielsweise auch Brugger, Menschenwürde, Menschenrechte, Grundrechte, S. 43 inhaltlich von der Objektformel und Fallgruppenbildung aus, meint allerdings durch die Einordnung der Menschenwürde als Prinzip unterscheiden zu können, zwischen dem für die Menschenwürde unabdingbaren Gehalt und einem Bereich in dem Differenzierungen erlaubt seien.Google Scholar
  477. 1274.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 45.Google Scholar
  478. 1275.
    Maunz/ Zippelius, Deutsches Staatsrecht, § 23I, S. 172; warnend auch: Nettesheim, AöR 2005, 110 f.Google Scholar
  479. 1276.
    BVerfGE 39,1, 41.Google Scholar
  480. 1277.
    BVerfGE 39,1, 42; bekräftigt in: BVerfG NJW 2006, 751, 757.Google Scholar
  481. 1278.
    BVerfGE 39,1, 43.Google Scholar
  482. 1279.
    BVerfGE 39,1, 45.Google Scholar
  483. 1280.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, 24; Lanz-Zumstein, Embryonenschutz, S. 108; Starck, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 84, 86; Art. 2 Abs. 2, Rn. 189; Geiger FamRZ 1986, S. 1, 4; Leisner, in: Leisner, Goerlich, Recht auf Leben, S. 22 ff.; Rauschning, VVDStR, Heft 38 (1979), S. 167, 179; anscheinend auch Böckenförde, Wandel des Menschenbildes, S. 35, der „Dasein um seiner selbst willen“ dem Kerngehalt von Art. 1 zuordnet; so auch im Ansatz, freilich mit konträrem Ergebnis durch Übertragung der Schranken des Art. 2 Abs. 2 S. 3 GG auf Art. 1 GG: Kloepfer, FS-BVerfG Bd. II (1976), S. 405, 412 f.; ders. FS-BVerfG (2001) Bd. 2, S. 77, 101 ff.; ders., JZ 2002, S. 417, 420.Google Scholar
  484. 1281.
    Leisner, in: Leisner, Goerlich, Recht auf Leben, S. 25.Google Scholar
  485. 1282.
    Hofmann, Krause-FS, S. 118.Google Scholar
  486. 1283.
    BVerfGE 88,203, 253 f.Google Scholar
  487. 1284.
    BVerfGE 88,203, 254.Google Scholar
  488. 1285.
    Dreier, GG-Kommentar, Art. 1 Abs. 1, Rn. 70; ders. DÖV 1995, 1036, 1040; ders. Dreier/Huber, Bioethik und Menschenwürde, S. 1, 40 f.; Hofmann, AöR 118 (1993), S. 353, 361, 376; Lerche, in: Lukes/Scholz, Rechtsfragen, S. 88, 104 ff.; Schmidt-Jortzig, DÖV 2001, S. 925, 929; Steiner, Der Schutz des Lebens, S. 13; Zippelius, in: Bonner Kommentar, Art. 1 Abs. 1 und 2, Rn. 76; Hofmann, AöR 118 (1993), 353, 361, 376.Google Scholar
  489. 1286.
    Blankennagel, KJ 1987, 379, 387.Google Scholar
  490. 1287.
    Höfling, Reprogenetik, S. 24; Fink Jura, 2000, S. 210, 211; Lorenz, Brohm-FS, S. 441, 446; Ipsen, JZ 2001, S. 989, 992, der allerdings jede physische Beseitigung außerhalb einer Notstandssituation als Menschenwürdeantastung versteht; Classen, DVBl 2002, 141, 144; ders. WissR 1989, S. 238, der allerdings die Menschenwürde als Schranken-Schranke bei Art. 2 Abs. 2 S. 3 GG anwenden will (a. a. O. S. 239 ff.).Google Scholar
  491. 1288.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 5 a, 8.Google Scholar
  492. 1289.
    Höfling, Offene Grundrechtsinterpretation, S. 117.Google Scholar
  493. 1290.
    Höfling, in: Menschenleben Menschenwürde, S. 167.Google Scholar
  494. 1291.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 7 f.Google Scholar
  495. 1292.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, 16 f.Google Scholar
  496. 1293.
    Höfling, JuS 1995, 857, 861.Google Scholar
  497. 1294.
    Höfling, in: FAZ vom 10. 07. 2001, S. 8, ders. Reprogenetik, S. 24; ebenfalls zu recht kritisch gegenüber dieser „Konkurrenzbestimmung“, Blankennagel, KJ 1987, 379, 387.Google Scholar
  498. 1295.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 11.Google Scholar
  499. 1296.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 60.Google Scholar
  500. 1297.
    Höfling, in: FAZ vom 10. 07. 2001, S. 8; ders. Reprogenetik, S. 24.Google Scholar
  501. 1298.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 21 nimmt etwas missverständlich an, beim therapeutischen Klonen werde der gezielt hergestellte Embryo zum Zwecke „forscherischen oder industriellen“ Verbrauchs vernichtet. Zumindest im theoretischen Modell soll das therapeutische Klonen der Behandlung von Patienten und damit nur mittelbar der Forschung und nicht der Industrie dienen. Zuzugeben ist Höfling aber, dass wegen des begrenzten Erkenntnisstandes derzeit allenfalls (vorbereitende) Grundlagenforschung stattfinden kann.Google Scholar
  502. 1299.
    Höfling, EthikMed 47 (2001), 277, 283; ders. Reprogenetik, S. 42 ff.Google Scholar
  503. 1300.
    Höfling, EthikMed 47 (2001), 277, 283; ders., Reprogenetik, S. 42 ff. unter Bezugnahme auf Ross, in: Die Zeit vom 24. 08. 2000, S. 1.Google Scholar
  504. 1302.
    Höfling, in: FAZ vom 10. 07. 2001, S. 8; ausführlicher ders., Reprogenetik, S. 44 f.Google Scholar
  505. 1303.
    Höfling, Reprogenetik, S. 45.Google Scholar
  506. 1304.
    Höfling, Reprogenetik, S. 45.Google Scholar
  507. 1305.
    Höfling, JuS 1995, 857, 861.Google Scholar
  508. 1306.
    Hassmann, Embryonenschutz, S. 85.Google Scholar
  509. 1307.
    Vgl. dazu nur: einerseits Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 136 f., 146 ff. und andererseits: Enders, Menschenwürde, S. 444 ff., 456 ff.Google Scholar
  510. 1308.
    Stern, Staatsrecht III/1 § 58 II 3 b), S. 24.Google Scholar
  511. 1309.
    Herzog, JR 1969, S. 441, 444; Schmidt-Jortzig, DÖV 2001, 925, 930.Google Scholar
  512. 1310.
    Teilweise wird — mit unterschiedlicher Konstruktion § 34 StGB oder analog § 228 BGB-eine Defensivnotstandsbefugnis akzeptiert, bei der ebenfalls Eingriffe in das Leben gerechtfertigt werden können; ausführlich: Renzikowski, Notstand und Notwehr, S. 238 ff.; ders. JR 2001, S. 470; SK-Günther § 34, Rn. 43.Google Scholar
  513. 1311.
    Stern, Staatsrecht III/1 § 58 II 3 b), S. 24.Google Scholar
  514. 1312.
    BVerfGE 30,1, 25.Google Scholar
  515. 1313.
    BVerfGE 30, 1.Google Scholar
  516. 1314.
    BVerfGE 30, 1, 25 f.; BVerfGE 47, 247 f.Google Scholar
  517. 1315.
    BVerfGE 30, 1 — Leitsatz 6.Google Scholar
  518. 1316.
    BVerfGE 30, S. 1, 25 f.; ähnlich auch BVerfGE 47, S. 247 f.; zust. Herdegen, JZ 2001, S. 773, 775.Google Scholar
  519. 1317.
    Sondervotum Geller, v. Schlabrendorff, Rupp, BVerfGE 30, S. 1, 39 f.; Dreier, GG Art. 1 I, Rn. 53, Fn. 91; Höfling, GG, Art. 1, Rn. 15.Google Scholar
  520. 1318.
    Höfling, GG, Art. 1, Rn. 15.Google Scholar
  521. 1319.
    Höfling, GG, Art. 1, Rn. 15.Google Scholar
  522. 1320.
    In weiteren Entscheidungen (BVerfGE 45,187, 228; 50, 166, 175 mit Bezugnahme auf E 30, 1, 26; 57, 250, 275; 69, 1, 34) wurde die Objektformel ohne weiteren Zusatz verwendet und schon damit eine Verletzung der Menschenwürde abgelehnt.Google Scholar
  523. 1321.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 46.Google Scholar
  524. 1322.
    Sondervotum Geller, v. Schlabrendorff, Rupp, BVerfGE 30, 39.Google Scholar
  525. 1323.
    Zu recht betont in: BVerfGE 39,1, 67; v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 16.Google Scholar
  526. 1324.
    Enders, Menschenwürde, S. 84 ff.Google Scholar
  527. 1325.
    Ähnlich: Herdegen, JZ 2001, S. 773, 775.Google Scholar
  528. 1326.
    Picker, Flume-FS, S. 242; ähnlich Classen, WissR 89, 235, 245: Menschenwürdeantastung durch zielgerechten Einsatz von Leben; Lorenz, Brohm-FS, S. 441, 446: Manipulation und Entfremdung zu anderen Zwecken als dem zu leben.Google Scholar
  529. 1327.
    Ähnlich Pap, Extrakorporale Befruchtung, S. 250: Tötung von Embryonen zu Forschungszwecken als „Mangel jeglichen Respekts vor menschlichem Leben in seinen frühesten Entwicklungsstadien“.Google Scholar
  530. 1328.
    Picker, Flume-FS, S. 252.Google Scholar
  531. 1329.
    Picker, Flume-FS, S. 260.Google Scholar
  532. 1330.
    Picker, Flume-FS, S. 192.Google Scholar
  533. 1332.
    Explizit zu diesem Fall: Picker, JZ 2001, S. 344, 345 f.Google Scholar
  534. 1333.
    Picker, JZ 2000, 693, 699 ff.Google Scholar
  535. 1334.
    Dieses Prinzip ist im angloamerikanischen Raum und auch in diversen Deklarationen ärztlicher Fachverbände unter dem Terminus „informed consent“ etabliert, ähnlich aber auch in Frankreich — vgl. etwa OPECST: Claeys/Huriet-Rapport 1999, S. 25 ff.Google Scholar
  536. 1335.
    Hoerster, Abtreibung, S. 101.Google Scholar
  537. 1336.
    Picker, Flume-FS, S. 206, Fn. 146.Google Scholar
  538. 1337.
    Picker, Flume-FS, S. 192: „... über Eingriffe von einer Bedeutung, wie sie der Genmanipulation an menschlichen Keimzellen zukommt, könnte dann bald eine Definition der „Würde“-Verletzung entscheiden, die von allen Vitalinteressen entkernt und damit von allen für das Individuum konstitutiven Elementen entleert die Beachtung des konkreten lebenden Menschen und damit die Belange des Betroffenen ausschließt.“ Sinnvollerweise muss man hier den „konkreten lebenden Menschen“ als einen Menschen begreifen, der Interessen haben kann, also gerade die Qualitäten im Sinne des engen Personbegriffs der von Picker bekämpften utilitaristischen Thesen aufweist.Google Scholar
  539. 1338.
    Enders, Menschenwürde, S. 501 ff.Google Scholar
  540. 1339.
    Enders, Menschenwürde, S. 501.Google Scholar
  541. 1340.
    Ausführlich dazu: Honnefelder, in: Höffe et al., Gentechnik, S. 83 ff.; Enders, Menschenwürde, S. 504 f; Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 61 f.; ähnlich Cancik, in: Funke, Utopie und Tradition, S. 89, der betont, dass die Menschenwürde prinzipiell mindestens die Begriffe Freiheit und Gleichheit in ihrer geschichtlichen Entwicklung enthalten habe.Google Scholar
  542. 1341.
    Enders, Menschenwürde, S. 503.Google Scholar
  543. 1342.
    Enders, Menschenwürde, S. 502 f.Google Scholar
  544. 1343.
    Enders, Menschenwürde, S. 504.Google Scholar
  545. 1344.
    Bezüglich der Stammzellgewinnung aus Embryonen und im Hinblick auf die risikoreiche Klonierungstechnik wurden diese Fragen — insbesondere inwieweit Art. 19 Abs. 2 GG eine Schranken-Schranke bildet — bereits bei der Erörterung von Art. 2 Abs. 2 ab S. 208 untersucht.Google Scholar
  546. 1345.
    Enders, Die Menschenwürde, S. 391, 448.Google Scholar
  547. 1346.
    Enders, Die Menschenwürde, S. 448.Google Scholar
  548. 1347.
    Enders, Die Menschenwürde, S. 459.Google Scholar
  549. 1348.
    Kloepfer, BVerfG-FS I (1976), 405 ff.; ders. BVerfG-FS II, Bd. 2, S. 103 f.; ders., JZ 2002, 422 f.Google Scholar
  550. 1349.
    v. Mangoldt/ Klein/ Starck, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 30; Höfling, in: Sachs: GG, Art. 1, Rn. 11.Google Scholar
  551. 1350.
    Dazu nachfolgend S. 262 ff.Google Scholar
  552. 1351.
    Nachweise der herrschenden Meinung und der Gegenauffassung bei Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 167, Fn. 596 und Enders, Menschenwürde, S. 93, Fn. 433.Google Scholar
  553. 1352.
    Maunz, Deutsches Staatsrecht, 23. Aufl., § 14 II, S. 124; im Ansatz wohl auch Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 167 f. die aber im Ergebnis annimmt, dass diese Wendung den Rechtscharakter zumindest offen lässt.Google Scholar
  554. 1353.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 4: Charakter eines obersten Konstitutionsprinzip allen objektiven Rechts.Google Scholar
  555. 1354.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 27; ähnlich Meyer-Abbich, ZRP 2002, S. 219, 222 f.Google Scholar
  556. 1355.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 23.Google Scholar
  557. 1356.
    Dürig, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 6 ff., 79 f.Google Scholar
  558. 1357.
    Dürig, AöR 81 (1956), 117, 127 f.; ähnlich auch Nettesheim, AöR 2005, 110 f.Google Scholar
  559. 1358.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 42; krit. Frankenberg, KJ 33 (2000), S. 325, 331 f.Google Scholar
  560. 1359.
    BVerfGE 87,209, 228; Cramer, Genom-und Genanalyse, S. 33 ff.; Graf Vitzthum, JZ 1985, 201, 207; Höfling, in: Schiedermair-FS, S. 363, 375; ders., in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 42; Pap, Extrakorporale Befruchtung, S. 249; Witteck/Erich, MedR 2003, 258, 262; Meyer-Abbich, ZRP 2002, 219, 221, der Art. 1 GG sogar auf eine allgemeine statt individueller Menschenwürde beschränkt.Google Scholar
  561. 1360.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 22, 42.Google Scholar
  562. 1361.
    Fechner, JZ 1986, 656; Graf Vitzthum, ZRP 1987, 33, 37.Google Scholar
  563. 1362.
    Isensee, in: Hollerbach-FS, S. 243, 253 f.; ähnlich auch Di Fabio in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art 2 Abs. 2, Rn. 28, 32.Google Scholar
  564. 1363.
    Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 113; einen ähnlichen Ansatz in noch allgemeinerer Form hat auch Birnbacher in ARSP 2000, S. 157, 163 ff. entwickelt.Google Scholar
  565. 1364.
    Hassmann, Embryonenforschung, S. 114 ff., der allerdings als Ansatzpunkt für die Herleitung verfassungsimmanenter Schranken der Forschungsfreiheit die Philosophie der Aufklärung sehen will, wonach mit einem Recht auch Pflichten korrespondieren, die sich dann im Topos „Menschenbild des Grundgesetzes“ zum staatlichen Interesse am Embryonenschutz und Grenzen der Forschungsfreiheit verdichten sollen.Google Scholar
  566. 1365.
    Heun, JZ 2002, S. 517, 519.Google Scholar
  567. 1366.
    Picker, FS-Flume, S. 194.Google Scholar
  568. 1367.
    Kritisch zur Verwendung eines freiheitslimitierenden Menschenbildes: Höfling, Offene Grundrechtsinterpretation, S. 113 ff., 125 f.; a. A. aber Meyer-Abbich, ZRP 2002, S. 219, 221, der so zu einer abwägbaren allgemeinen Menschenwürde kommt.Google Scholar
  569. 1368.
    Eser, Neuartige Bedrohungen, S. 37; Frankenberg, KJ 33 (2000), S. 325, 331 f.Google Scholar
  570. 1369.
    In diesem Sinne für die Menschenwürde wohl Graf Vitzthum ZRP 1987, 33, 36 = ARSP 33 N. F. (1988), S. 119, 137, der ein bestimmtes Rangverhältnis zwischen subjektiver und objektiver Komponente nicht anerkennt. Letztere soll allerdings nicht bei abstraktem Forschungsinteresse oder Prestigestreben, sondern nur bei Rückbeziehung auf konkrete oder konkretisierbare Individuen eingreifenGoogle Scholar
  571. 1370.
    Böckenförde, Der Staat, 1990, S. 17 ff.Google Scholar
  572. 1371.
    Gröner in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 293, 310 f.Google Scholar
  573. 1372.
    Pikart / Werner, Der Parlamentarische Rat, Bd. 5/1, S. 70 f.Google Scholar
  574. 1373.
    Geddert-Steinacher, Menschenwürde, S. 70 ff.Google Scholar
  575. 1374.
    Classen, WissR 89, 235, 242 f.; ders. DVBl 2002, S. 141, 145; Dreier, GG Art. 1 I, Rn. 55.Google Scholar
  576. 1375.
    Aus der Vielzahl von Stellungnahmen: Laufs, JZ 1986, S. 769, 774; Lorenz, Brohm-FS, S. 441, 454; Faßbender MedR 2003, 279, 281; Künkele, Die positiv-rechtlichen Auswirkungen, S. 58; Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 34 f., 66 f.; a.A. Schmidt-Jortzig, DÖV 2001, S. 925, 930, ohne allerdings eine konkrete Grenze anzugeben; vgl. dazu bereits die Nachweise zum Beginn des Lebensrechts mit der Befruchtung ab S. 141.Google Scholar
  577. 1376.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 33.Google Scholar
  578. 1377.
    Gröschner, Menschenwürde und Sepulkralkultur, S. 33.Google Scholar
  579. 1378.
    Dreier, in: Dreier, GG, Art. 1 I, Rn. 66 ff., ders. DÖV 1995, S. 1037; Hofmann, AöR 118 (1993), S. 376; Ipsen, Staatsrecht, Rn. 213; ders., JZ 2001, S. 989, 991 f.; Lübbe, ZfP (36) 1989, 138, 146; dies. KritV (76) 1993, 313, 315, bei und in Fn. 15; Enders, ZRph 2003, S. 126, 134.Google Scholar
  580. 1379.
    Widersprüchlich: Rosenauer, Schreiber-FS, S. 761, einerseits zumindest verbal auf den Zeitpunkt der Geburt abstellend: a. a. O. S. 766 „... bleibt ein Rest an Unabwägbarkeit und Unbestimmbarkeit, die den normal geborenen Menschen vom geklonten Menschen abhebt“ und a. a. O. S. 767 „... Handlung ante natum, die sich erst post natum würdeverletzend auswirkt, von Art. 1 I GG erfasst“ aber andererseits a. a. O., S. 776 auf die Nidation rekurrierend: „... prävitaler Würdeschutz für das mit der Nidation einsetzende Leben...“. Vermutlich ist statt „ante natum“ vor der Nidation gemeint, wobei sich allerdings die durch diese ungenaue Terminologie übergangene Frage stellt, wie man sich die Verletzung der Würde eines nidierten Embryos vorzustellen hat, ohne sich dessen Geburt und nachfolgende Entwicklung hinzuzudenken.Google Scholar
  581. 1380.
    H. Hofmann, AöR 118 (1993), 353, 370 f.Google Scholar
  582. 1381.
    H. Hofmann, AöR 118 (1993), 353, 365 ff.Google Scholar
  583. 1382.
    H. Hofmann, AöR 118 (1993), 353, 375.Google Scholar
  584. 1383.
    H. Hofmann, AöR 118 (1993), 353, 376.Google Scholar
  585. 1384.
    v. Doemming, Füsslein, Matz (Bearbeiter) „Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes“, JÖR 51 n. F. (1951), S. 48 ff.Google Scholar
  586. 1385.
    v. Doemming, Füsslein, Matz (Bearbeiter) „Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes“, JÖR 51 n. F. (1951), S. 53.Google Scholar
  587. 1386.
    Zippelius in: BK, Art. 1 Abs. 1 u. 2, Rn. 78; im Ansatz ähnlich: Lerche, in: Lukes/Scholz, Rechtsfragen, S. 88, 110, Eser, Neuartige Bedrohungen, S. 36.Google Scholar
  588. 1387.
    Jonas, Technik, Medizin und Ethik (1985) S. 191 f.Google Scholar
  589. 1388.
    Jonas, Technik, Medizin und Ethik (1985) S. 192 f.Google Scholar
  590. 1389.
    Graf Vitzthum, Dürig-FS, S. 187 f.; Isensee, in: Hollerbach-FS, S. 243, 257. 1390 Ach in: Hello Dolly?, S. 139 f.Google Scholar
  591. 1391.
    Birnbacher in: Ach et al. (Hg.), Hello Dolly?, S. 57 f.Google Scholar
  592. 1392.
    Isensee, in: Hollerbach-FS, S. 243, 256 f.Google Scholar
  593. 1393.
    Gröner in: Günther/Keller (Hg.), Fortpflanzungsmedizin, S. 307 f. m. w. N.; Köbl, in: Hubmann-FS, S. 161, 187; Kunig, GG, Art. 1, Rn. 36, Stichwort: „Gentechnik“.Google Scholar
  594. 1394.
    BT-Drs. 13/7590, S. 4 = Eser et al., Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik Bd. 2 (1997), S. 364.Google Scholar
  595. 1395.
    Ach, in: Hello Dolly?, S. 133 f.; BT-Drs. 13/7590, S. 4 = Eser et al., Jahrbuch f. Wiss. und Ethik (1997), S. 364.Google Scholar
  596. 1396.
    Eser et al., Jahrbuch f. Wiss. und Ethik (1997), S. 365.Google Scholar
  597. 1397.
    Eser et al., Jahrbuch f. Wiss. und Ethik (1997), S. 364.Google Scholar
  598. 1398.
    BT-Drs. 13/7590, S. 4 f. = Eser et al., Jahrbuch f. Wiss. und Ethik 2 (1997), S. 364; Classen, DVBl 2002, 141, 144 f.; ähnlich Rosenauer, in: Schreiber-FS, 761, 766.Google Scholar
  599. 1399.
    Ach, in Hello Dolly?, S. 134 ff.; Birnbacher ebd. S. 63.Google Scholar
  600. 1400.
    So beispielsweise Classen, DVBl 2002, 141, 145 unter Bezugnahme auf v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 1, Rn. 17 ff.Google Scholar
  601. 1401.
    Graf Vitzthum ZRP 1987, 33, 36.Google Scholar
  602. 1402.
    Classen, DVBl 2002, 141, 145.Google Scholar
  603. 1403.
    Classen, WissR 1989, 235, 243.Google Scholar
  604. 1404.
    Günther in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 168.Google Scholar
  605. 1405.
    Habermas „Biologie kennt keine Moral“ in: Die Zeit Nr. 9/1998, S. 34; insoweit ausdrücklich nur auf das reproduktive Klonen Bezug nehmend: Trute, in: Krüger-GS, S. 385, 395.Google Scholar
  606. 1406.
    Habermas „Zwischen Dasein und Design“ in: Die Zeit Nr. 12 /1998, S. 41.Google Scholar
  607. 1407.
    Ach in: Hello Dolly?, S. 142.Google Scholar
  608. 1408.
    Picker, Flume-FS, S. 155, 260; ders. in: Schweidler/Neumann/Brysch (Hg.), Menschenleben Menschenwürde, S. 197, 216; Pap, Extrakorporale Befruchtung, S. 249 f.; Höfling, Reprogenetik, S. 42 ff.; ders. Gutachten für die BT-Enquete-Kommission (2001) S. 214 ff.; Sacksofsky, Gutachten für die BT-Enquete-Kommission (2001), S. 75 ff.; Classen, WissR 89, 235, 244; ders. DVBl 2002, 141, 144 f; Fink, Jura 2000, 210, 215; Günther, Fortpflanzungsmedizin, S. 168 f.; Kluth, ZfPol 1989, 115, 122; Kunig, GG, Art. 1, Rn. 36, Stichwort: „Künstliche Befruchtung“; Selb, Rechtsordnung, S. 36 f.; Graf Vitzthum, Dürig-FS, S. 185, 197; ders. ARSP 33 (1988), 119, 134 ff.; ders. ZRP 1987, 33 ff; Cramer, Genom-und Genanalyse, S. 52 ff.; Adam, Grundrechtliche Probleme, S. 31 f.; Böckenförde, Wandel des Menschenbildes, S. 35; Lorenz, Brohm-FS, 441, 452 ff.; Laufs, NJW 2000, 2716, 2717; zurückhaltender bezüglich eines völligen Verbotes mit Blick auf „überzählige“ Embryonen dagegen: ders., in: Laufs/Uhlenbruck, Arztrecht, § 6, 16 §129, 30 f.; ders. JZ 1986, S. 769, 775; Isensee, in: Höffe et al. Gentechnik, S. 37, 73; ders. Hollerbach-FS, S. 243, 252 f.; Graf Vitzthum, ZRP 1987, S. 33, 36; insgesamt ablehnendes Votum: Nationaler Ethikrat, Stellungnahme zum Import von ES-Zellen (2001), 5.2.1, 5.2.3; skeptisch: Bioethik-Kommission Bayern, Pressemitteilung v. 23. 01. 2003, (15); BT-Enquete-Kommission, 2. Zwischenbericht, BT-Drs 14/7546, 3.2.1 ( S. 55), 3.2.3 (S. 57).Google Scholar
  609. 1409.
    Pap, Extrakorporale Befruchtung, S. 249 f.; Cramer, Genom-und Genanalyse, S. 58 ff.; Adam, Grundrechtliche Probleme, S. 31 f., 44 ff.Google Scholar
  610. 1410.
    Classen, WissR 89, S. 235, 241.Google Scholar
  611. 1411.
    Anselm et al. FAZ v. 23.01.2002, S. 8; Dederer, AöR 127 (2002), S. 17, 22 ff. Dreier, in: Dreier, Huber, Bioethik, S. 38 f.; ders. ZRP 2002, 377, 383; ders., GG, Art. 1I Rn. 80, 94; Eser, Neuartige Bedrohungen des Lebens, S. 32 f., 35 ff., 45 f.; ders. in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 287 f.; ders. Symposium Gentechnologie und Recht, S. 117; Fechner, JZ 1986, S. 653, 659; Haßmann, Embryonenschutz, S. 117, 119 ff.; Herdegen, JZ 2001, 773, 776; Heun, JZ 2002, 517, 522 f.; Hilgendorf, in: Maurer-FS, S. 1157, 1164; ders. in: FAZ v. 13. 02. 2003, S. 42; Hofmann, JZ 1986, 253, 258; Holznagel, in: Siep/ Quante, Der Umgang, S. 75, 80; Hoyer, in: Rolinsky-FS, S. 81, 91 f.; Iliadou, Forschungsfreiheit, S. 134 ff., 178, 249 f.; Ipsen, JZ 2001, 989, 994 ff.; zust. Lüderssen, Meurer-GS, S. 219, Fn. 12; Kirchhof, in: Höffe et al., Gentechnik, S. 27 ff.; Kloepfer, JZ 2002, 417, 421 ff.; Kollhosser, JA 1985, 553, 562; Kutzer, MedR 2002, S. 24, 26; Lanz-Zumstein, Embryonenschutz, S. 108; Lerche, in: Lukes/Scholz, Rechtsfragen der Gentechnologie, S. 88, 108 f.; Losch, S. 347 ff., 374 ff.; Löwer, in: Deutscher Bundestag A-Drs. 14/574 l, S. 3 f.; Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 264 ff.; ders., in: Die Zeit Nr. 5/2001 und Nr. 25/2001, S. 42; ders. in: Müller-Dietz-FS S. 493, 520; ders., in: Schweidler/Neumann/ Brysch (Hg.), Menschenleben Menschenwürde, S. 151, 161; Morsey, in: Wagner (Hg.), Rechtliche Rahmenbedingungen, S. 78 ff.; Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 283; AK-GG-Podlech, Art. 1 Abs. 1, Rn. 52 b, 53 a, 57; Püttner/Brühl JA 1987, 289, 295 f.; Robbers, in: Umbach (Hg.), GG, Art. 1, Rn. 70; Ronellenfitsch, in: Wagner (Hg.), Rechtliche Regulierung, S. 83, 99; ders. Jahrbuch des Umwelt-und Technikrechts 54 (2000), S. 91, 104; ders. in: Eberbach/Lange/Ronellenfitsch, GenTR/BiomedizinR, Einl. StZG, S. 15; Rosenau, Schreiber-FS, S. 761, 777 ff.; Schlink, Pränataler Lebensschutz, S. 20; Schmidt-Jortzig, DÖV 2001, 925, 930 f.; Scholz, in: Bitburger Gespräche Jb. 1986/1, S. 59, 72, 79 ff.; Schroth, JZ 2002, 170, 177 ff.; Schwarz, KritV 2001, 182, 207 f.; Schreiber, Geilen-FS, S. 157, 167; Starck, JZ 2002, 1065, 1072, ders. Gutachten A 56. DJT, S. A-35, A-56; Taupitz, PZ 34 (2001) S. 2903, 2908; ders. NJW 2001, 3433, 3440; ders., ZRP 2002, 111, 114; ders. BT-A-Drs 14/574e; Trute, Krüger-GS, S. 385, 394 ff.; Voss, Keimbahntherapie, S. 266; Wahl, Freiburger Universitätsblätter 95 (1987), S. 19, 28 ff.; Wolfrum, BT-A-Drs. 14/574 f.; ders. Aus Politik und Zeitgeschichte, B27/2001, S. 3 ff.; vor dem Hintergrund des ESchG: Günther, Keller-GS, S. 42; mit grundsätzlichen Erwägungen: Enders, Menschenwürde, S. 495 f.; ders., ZRph 2003 S. 133 ff.; ders. EuGRZ 1986, 241, 252; zurückhaltend: Laufs, in: Laufs/Uhlenbruck, Arztrecht, § 6, 16, § 129, 31; Isensee, in: Höffe et al. Gentechnik, S. 37, 73; ders. Hollerbach-FS, S. 243, 252 f.; Sendler, NJW 2001, 2148, 2150; zur Rechtslage auch de lege ferenda in der Schweiz: Schweizer, Umgang mit Embryonen, S. 69 ff., 75, 87; Seelmann, recht 1996, S. 240, 246; befürwortend: Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz, Bericht „Stammzellen“ v. 23. 08. 2002, Thesen 13-15 (S. 43 ff.), Empfehlung, (S. 50 f.); DFG, Empfehlungen zur Forschung mit menschlichen Stammzellen vom 3. Mai 2001, 4., 9., 10.Google Scholar
  612. 1412.
    Benda-Kommission 2.4.1.2., S. 28.Google Scholar
  613. 1413.
    § 2 Abs. 2 Diskussionsentwurf ESchG (abgedruckt bei: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, Anh. I, S. 349) sah einen Genehmigungsvorbehalt für die Gesundheits-und Sozialministerien der Länder vor. Zur daran geübten Kritik: Günther, in: Keller/Günther/ Kaiser, ESchG, §2, 2 bei und in Fn. 2.Google Scholar
  614. 1414.
    Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, § 2, Rn. 52 m. w. N. in Fn. 71.Google Scholar
  615. 1415.
    Dickert, Forschungsfreiheit, S. 442; Eser, Neuartige Bedrohungen des Lebens, S. 32 f., 35 ff., 45 f.; ders. in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 287 f.; ders. Symposium Gentechnologie und Recht, S. 117; Günther, Keller-GS, S. 42; Haßmann, Embryonenschutz, S. 117, 119, 123; Herdegen, JZ 2001, 773, 776; Holznagel, in: Siep/Quante, Der Umgang, S. 75, 80; Hoyer, in: Rolinsky-FS, S. 81, 91 f.; Iliadou, Forschungsfreiheit, S. 134 ff., 178, 249 f.; Kirchhof, in: Höffe et al., Gentechnik, S. 23; Kollhosser, JA 1985, S. 553, 562; Kutzer, MedR 2002, S. 24, 26; Lerche, in: Lukes/Scholz, Rechtsfragen der Gentechnologie, S. 88, 108 f.; Morsey, in: Wagner (Hg.), Rechtliche Rahmenbedingungen, S. 78 ff.; Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 283 f.; Püttner/Brühl JA 1987, 289, 295 f.; Robbers, in: Umbach (Hg.), GG, Art. 1, Rn. 70; Schreiber, Geilen-FS, S. 157, 168; Starck, JZ 2002, 1065, 1072, ders. Gutachten A 56. DJT, S. A-35, A-56; Taupitz, ZRP 2002, 111, 114; ders. BT-A-Drs 14/574e; womöglich noch weitergehend das therapeutische Klonen für zulässig erachtend, allerdings nicht explizit zu diesem Problem Stellung beziehend: Schroth, JZ 2002, 170, 176 ff.; Wolfrum, Aus Politik und Zeitgeschichte, B27/2001, S. 3 ff.; insgesamt eher zurückhaltend gegenüber der Stammzellgewinnung: Laufs, in: Laufs/Uhlenbruck, Arztrecht, § 6, 16; § 129, 30; Isensee, in: Höffe et al. Gentechnik, S. 37, 73; DFG, Empfehlungen zur Forschung mit menschlichen Stammzellen vom 3. Mai 2001, 4., 9., 10.Google Scholar
  616. 1416.
    Differenzierend: Eser /Koch, DFG-Gutachten, S. 27.Google Scholar
  617. 1417.
    Dederer, AöR 127 (2202), S. 1, 17, 22 ff.; Dreier, in: Dreier, Huber, Bioethik, S. 38 f.; ders. ZRP 2002, 377, 383; ders., GG, Art. 1I Rn. 80, 94; Fechner, JZ 1986, S. 653, 659; Heun, JZ 2002, 517, 523 f.; Hofmann, JZ 1986, 253, 258; Hilgendorf, in: Maurer-FS, S. 1157, 1164; ders. in: FAZ v. 13.02.2003, S. 42; Ipsen, JZ 2001, 989, 994 ff.; zust. Lüderssen, Meurer-GS, S. 219, Fn. 12; Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14/574 l, S. 3 f.; Losch, S. 347 ff., 374 ff.; Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 264 ff.; ders., in: Die Zeit Nr. 5/2001 und Nr. 25/2001, S. 42; ders. in: Müller-Dietz-FS S. 493, 520; ders., in: Schweidler/Neumann/Brysch (Hg.), Menschenleben-Menschenwürde, S. 151, 161; AK-GG-Podlech, Art. 1 Abs. 1, Rn. 52 b, 53 a, 57; Ronellenfitsch, in: Wagner (Hg.), Rechtliche Regulierung, S. 83, 99; ders. Jahrbuch des Umwelt-und Technikrechts 54 (2000), S. 91, 104; ders. in: Eberbach/Lange/Ronellenfitsch, GenTR/BiomedizinR, Einl. StZG, S. 15; Rosenau, Schreiber-FS, S. 761, 777 ff.; Schmidt-Jortzig, DÖV 2001, 925, 930 f.; Schwarz, KritV 2001, 182, 207 ff.; Trute, Krüger-GS, S. 385, 396; Voss, Keim bahntherapie, S. 266; wohl auch: Scholz, in: Bitburger Gespräche Jb. 1986/1, S. 59, 72, 79 ff.; Enders, Menschenwürde, S. 495 f.; ders., ZRph 2003, S. 133 ff.; ders. EuGRZ 1986, 241, 252; Wahl, Freiburger Universitätsblätter 95 (1987), 19, 28 ff.; Wolfrum, BT-A-Drs. 14/574 f.; vermittelnd: Anselm et al., FAZ v. 23. 01. 2002, S. 8; Kloepfer, JZ 2002, S. 421, 426, die nur für den jetzigen Zeitpunkt Forschung auf überzählige Embryonen beschränken wollen; ähnlich: Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz, Bericht „Stammzellen“ v. 23. 08. 2002, These 16, S. 49, Empfehlung S. 50 f.; missverständlich, weil fälschlich therapeutisches Klonen als Forschung an überzähligen Embryonen einordnend: Schlink, Pränataler Schutz, S. 20.Google Scholar
  618. 1418.
    Fechner, JZ 1986, S. 653 f.; Anselm, et al., Pluralismus als Markenzeichen, FAZ v. 23. 01. 2001; Faßbender, NJW 2001, 2749; unklar: Schlink, Pränataler Schutz, S. 20.Google Scholar
  619. 1419.
    Anselm, et al., Pluralismus als Markenzeichen, FAZ v. 23. 01. 2001.Google Scholar
  620. 1420.
    Fechner, JZ 1986, 653, 654.Google Scholar
  621. 1421.
    Fechner, JZ 1986, 653, 659.Google Scholar
  622. 1422.
    Höfling, Offene Grundrechtsinterpretation, S. 114 f.Google Scholar
  623. 1423.
    Häberle, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts Bd. 1, § 20, 85; Faßbender, NJW 2001, 2749; Fechner, JZ 1986, 657; für einen auch nach Finalität des Zugriffs gestuften Menschenwürdeschutz vor der Nidation: Herdegen, JZ 2001, S. 773, 775 und in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 60 ff.; eine Differenzierung im Sinne besonderer Behandlung allerdings ausdrücklich nur der Menschenwürde bei Toten, Missgeburten oder Geisteskranken schlägt vor: Starck in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 21, 30.Google Scholar
  624. 1424.
    Faßbender, NJW 2001, 2745, 2749.Google Scholar
  625. 1425.
    BVerfGE 30, 173.Google Scholar
  626. 1426.
    Kirchhof, in: Höffe et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 27.Google Scholar
  627. 1427.
    Ähnlich geht auch Taupitz, ZRP 2002, 111, 113 davon aus, dass die Menschenwürdeverletzung nur im Rahmen einer Gesamtabwägung vom BVerfG festgestellt werde.Google Scholar
  628. 1428.
    In ähnlicher Weise nehmen einen schwächeren nachwirkenden Menschenwürdeschutz ohne Lebens-oder Persönlichkeitsschutz an: Holznagel, in: Siep/Quante, Der Umgang, S. 75, 80 und für abortierten Feten: Harks, NJW 2002, 716, 717 f.Google Scholar
  629. 1429.
    Kirchhof, in: Höffe et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 28.Google Scholar
  630. 1430.
    Ipsen, JZ 2001, S. 989, 993.Google Scholar
  631. 1431.
    Ipsen, JZ 2001, S. 989, 995 f.Google Scholar
  632. 1432.
    Isensee, in: Höffe et al. Gentechnik und Menschenwürde, S. 73 f.Google Scholar
  633. 1433.
    Morsey, in: Wagner, Rechtliche Rahmenbedingungen, Bd. 1, S. 300 ff.; Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 283.Google Scholar
  634. 1434.
    Zur geschichtlichen Entwicklung der Begriffe Person, Persönlichkeit und Persönlichkeitsrecht eingehend Hattenhauer, JuS 82, 405 ff., insbesondere zur Verbindung zu Art. 2 Abs. 1, S. 409.Google Scholar
  635. 1435.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 16.Google Scholar
  636. 1436.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn. 18.Google Scholar
  637. 1437.
    Höfling, in: Sachs, GG, Art. 1, Rn 17; ähnlich: Dürig JR 1952, S. 259, 261: „Würde haben heißt Persönlichkeit sein“, wobei er allerdings Art. 1 Abs. 1 GG im Gegensatz zu Art. 2 Abs. 1 GG auf den „statischen“ Teil bezogen wissen will.Google Scholar
  638. 1438.
    Kritisch auch: Trute, Krüger-GS, S. 385, 394.Google Scholar
  639. 1439.
    Dazu ausführlich bereits S. 239 ff.Google Scholar
  640. 1440.
    Schmidt-Jortzig, DÖV 2001, S. 925, 930; Heun, JZ 2002, S. 517, 518; a. A. wohl Enders, in: Mellinghof/Trute, Leistungsfähigkeit, S.157, 200, der aber nur aus der Menschenwürde ableitet, dass dort ein Differenzierungsverbot statuiert wird, wodurch andererseits eine Anwendung des Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG vor diesem Stadium nicht ausgeschlossen wird.Google Scholar
  641. 1441.
    Stern, Staatsrecht III/1 § 58 II 3 b), S. 24.Google Scholar
  642. 1442.
    Künkele, Die positiv-rechtlichen Auswirkungen, S. 8; Starck, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 1 Abs. 1, Rn. 1; v. Mangoldt, Parl. Rat V, S. 63, 71.Google Scholar
  643. 1443.
    v. Mangoldt, Parl. Rat V, S. 71.Google Scholar
  644. 1444.
    Dreier, in: Dreier/Huber, Bioethik und Menschenwürde, S. 1, 41.Google Scholar
  645. 1445.
    Zur Bezogenheit der Menschenwürde auf geborene Personen: Dreier, in: Dreier/Huber, Bioethik und Menschenwürde, S. 1, 41; Dederer AöR 127, (2002), S. 1, 11; Enders, ZRph 2003, S. 133 f.Google Scholar
  646. 1446.
    Pikart/ Werner (Hg.), Der Parl. Rat 5/2, S. 607.Google Scholar
  647. 1447.
    Pikart/ Werner (Hg.), Der Parl. Rat 5/2, S. 590.Google Scholar
  648. 1448.
    Art. 1 lautete: „Der Mensch ist berufen in der ihn umgebenden Gemeinschaft seine Gaben in Freiheit und in der Erfüllung des ewigen Sittengesetzes zu seinen und der anderen Wohl zu entfalten. Der Staat hat die Aufgabe, ihm hierbei zu dienen. Er fasst die auf seinem Gebiet lebenden Menschen zu einem geordneten Gemeinwesen zusammen. Er gewährt ihnen Schutz und Förderung und bewirkt durch Gesetz und Gebot einen Ausgleich der wechselseitigen Rechte und Pflichten.“ Zitiert nach Roemer (Hg.), Die Verfassungen, S. 11.Google Scholar
  649. 1449.
    Art. 2 lautete: „ Alle Menschen ohne Unterschied des Geschlechts und der Herkunft sind frei und gleich vor dem Gesetz. Darum ist dem Menschen zu tun gestattet, was nicht gegen Recht oder Ehre eines anderen oder gegen die Ordnung des Gemeinwesens verstößt. Diese Freiheit kann nur durch Gesetz eingeschränkt werden. Das Gesetz gewährt hierbei allen gleiche Rechte. Niemand kann zu Handlungen gezwungen werden, zu denen ihn nicht das Gesetz verpflichtet.“ Zitiert nach Roemer (Hg.), Die Verfassungen, S. 11.Google Scholar
  650. 1451.
    Vgl. dazu v. Doemming, Füsslein, Matz (Bearbeiter) „Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes“, JÖR 51 n. F. (1951), S. 48 ff.Google Scholar
  651. 1452.
    A.A. Künkele, Die positiv-rechtlichen Auswirkungen, S. 26, der annimmt es sei zwischen der statischen und dynamischen Komponente zu differenzieren und nur die statische Dimension sei für Art. 1 GG relevant, was allerdings konsequent zu einer rein formalen Deutung von Art. 1 GG führen müsste.Google Scholar
  652. 1453.
    v. Doemming, Füsslein, Matz (Bearbeiter) „Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes“, JÖR 51 n. F. (1951), S. 53.Google Scholar
  653. 1454.
    Pikart/ Werner (Hg.), Der Parl. Rat 5/2, S. 596.Google Scholar
  654. 1455.
    Marotzke, Das Anwartschaftsrecht — ein Beispiel sinnvoller Rechtsfortbildung, S. 137 m. w. N. in Fn. 11; zurückhaltend auch: Flume, Bürg. Recht, AT 2. Bd., S. 709 ff.Google Scholar
  655. 1456.
    So: Larenz/Wolf BGB AT, § 15, Rn. 123 (S. 317); Anwartschaft und Anwartschaftsrecht als synonyme Begriffe verwendet: Enneccerus/Nipperdey Bürgerl. Recht AT, S. 475.Google Scholar
  656. 1457.
    BGHZ 49, 197 (201).Google Scholar
  657. 1458.
    Larenz/ Wolf BGB AT, § 15, Rn. 123 (S. 317).Google Scholar
  658. 1459.
    Flume, Bürg. Recht, AT 2. Bd., S. 709 ff.Google Scholar
  659. 1460.
    Z. B. § 1587 ff. BGB; § 1 ff. BetrAVG.Google Scholar
  660. 1461.
    Dieser Mangel haftet folgenden Ansätzen an: Dederer, AöR 127 (2002), S. 1, 18 f., der den Schutz des Lebens mit der Nidation beginnen lassen will, für die Menschenwürde vor der Geburt eine Vorwirkung annimmt und vor der Nidation die objektiv-rechtliche Dimension als abgeschwächte Schutzpflicht in Ansatz bringt; Ipsen, JZ 2001, S. 989, 993 f., 995 f., der bei Embryonen in vitro gegenüber Forschungsinteressen keinerlei Schutzmöglichkeit des Embryos anerkennen will und für Embryonen in utero eine objektiv-rechtliche Vorwirkung annimmt; Merkel, Forschungsobjekt Embryo, S. 112 f., 142 ff., 149 will vor der 20. Schwangerschaftswoche, ab der dem Embryo ein Anwartschaftsrecht auf Leben zustehen soll, die objektiv-rechtliche Dimension von Art. 1 GG als Solidaritätspflicht in abwägbarer Weise im Rahmen des „Normenschutzes“ berücksichtigen.Google Scholar
  661. 1462.
    Andeutungsweise bereits: Günther, GA1987, S. 433, 436; Schütze, Jb. WissEthik 5 (2000), S. 305, 322; ausdrücklich zustimmend: Kloepfer, JZ 2002 S. 417, 420, bei und in Fn. 37; explizit ablehnend: Schmidt-Jortzig, DÖV2001, S. 925, 931, Fn. 37; allgemein skeptisch gegenüber Vorwirkungskonstruktionen bei der Menschenwürde: Dreier, DÖV 1995, S. 1036, 1039; ebenfalls mit Anwartschaftskonstruktion: Hoyer, Rolinsky-FS, S. 81, 91f.; AK-GG-Podlech, Art. 1, Rn. 53 a; Rosenau, Schreiber-FS, S. 761, 767, 776; Geiger/v.Lampe Jura 1994, S. 20, 24, die aufgrund dieser Vorwirkung aber ein Grundrecht sui generis neben Art. 1 Abs. 1 und 2 Abs. 2 GG annehmen; im Ansatz ähnlich auch: Enders, ZRph 2003, S. 133 ff., insb. Fn. 96, der allerdings nur eine „Vorwirkung“ im Sinne eines aliud zum Vollrecht akzeptiert und die Anwartschaft als (bloßes) minus ablehnt; Pawlowski ZRph 2002, 71, 85 in Fn. 138, dessen Argumentation auf § 1 BGB ausgerichtet ist; eine Vorwirkung der Menschenwürde vor der Geburt, allerdings nicht vor der Nidation schlägt vor: Dederer, AöR 127, 1, 14; eine Anwartschaftskonstruktion allerdings erst für den Zeitraum ab dem für das Ich-Bewusstsein wichtige Gehirnregionen (20. Schwangerschaftswoche) ausgebildet werden bis zu dem Zeitpunkt, wo der geborene Mensch tatsächlich Ich-Bewusstsein besitzt, favorisiert: Merkel, Früh euthanasie, S. 489 ff., 509 f.; eine Vorwirkung von Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG vor der Nidation zur Alternative der Vorbehaltsextension umreißt: Dreier, in: Dreier/Huber, Bioethik und Menschenwürde, S. 1, 26, Fn. 59; im Erg. auch: AK-Podlech, Art. 1, Rn. 53 a: Menschenwürdeverletzung bei Klonierung erst mit Auswachsen des Lebewesens. Allgemein eine Vorwirkung von Grundrechten hält für möglich: Haeberle, in: Gumin, H./ Meier, H. (Hg.) Die Zeit, S. 338, 340 f.; zu einer anwartschaftsähnlichen Konstruktion bei Grundrechten: Kloepfer, Grundrechte als Entstehenssicherung, S. 24 ff, 54 f.Google Scholar
  662. 1463.
    Enders, ZRph 2003, S. 133 f.Google Scholar
  663. 1464.
    Enders, ZRph 2003, S. 135, Fn. 96.Google Scholar
  664. 1465.
    Enders, ZRph 2003, S. 133 f.Google Scholar
  665. 1466.
    Pawlowski, ZRph 2002, S. 71, 85, Fn. 138.Google Scholar
  666. 1467.
    Rechtspolitisch mag Tröndle mit seiner Ansicht recht haben, der Schutz ungeborenen Lebens sei ineffektiv, JR 2002, 490, 492. Möglicherweise könnte der Schutz effektiver ausgestaltet werden, indem noch weitere Restriktionen für eine straffreie Abtreibung vorgesehen oder auch fahrlässige Schädigungen ungeborener Menschen erfasst werden — falsch wäre es aber, die bestehenden Regelungen insgesamt als nullum zu bezeichnen.Google Scholar
  667. 1468.
    Vgl. S. 177 ff.Google Scholar
  668. 1469.
    ähnlich Harks, NJW 2002, S. 716, 721 f.Google Scholar
  669. 1471.
    Auch in Deutschland plante man 1986 in § 1 DE-ESchG eine ähnliche Regelung einzuführen, was aber bislang nicht realisiert wurde — näher dazu: Neidert, ZRP 2002, 467.Google Scholar
  670. 1473.
    Seelmann, recht 1996, S. 240, 247.Google Scholar
  671. 1474.
    Ausführlich: Ronellenfitsch, in: Dolde, Umweltrecht im Wandel, S. 701 ff.Google Scholar
  672. 1475.
    Herzog, in: Seesing, Technologischer Fortschritt, S. 23, 30; Isensee, in: Höffe et al., Gentechnik, S. 37, 70; Kluth, ZfPol 1989, 115, 135.Google Scholar
  673. 1476.
    Isensee, in: Höffe et al., Gentechnik, S. 37, 70.Google Scholar
  674. 1478.
    Kluth, ZfPol 1989, 115, 135.Google Scholar
  675. 1479.
    Wittek/ Erich, MedR 2003, 258, 261 f., die annehmen, die Individualität des Klonierten werde negiert, indem ihm seine genetische Einzigartigkeit genommen werde, welche ein prägender Faktor für das gesamte Leben sei. Unter welchen Umständen dies gilt (nur bei lebenden/geborenen Menschen oder „Personen“), bleibt allerdings unklar. Dies ist es umso erstaunlicher, da sie für den Klon selbst gerade annehmen, er sei nicht in der Menschenwürde getroffen, weil seine Entwicklung nicht allein von der genetischen Ausstattung abhänge und dem Klon die gleiche Würde wie jedem Menschen zukomme. Dies ist widersprüchlich; konsequenterweise müsste das Argument für den Zellkernspender und den Klon in gleicher Weise gelten.Google Scholar
  676. 1480.
    Gröner in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 310; Wittek/Erich, MedR 2003, 258, 261.Google Scholar
  677. 1481.
    BVerwGE 64, 274.Google Scholar
  678. 1482.
    VG Neustadt, NVwZ 1993, 98.Google Scholar
  679. 1483.
    Nachweise bei Rädler, in DÖV 1997, 109 Fn. 5.Google Scholar
  680. 1484.
    Hermes, Schutz von Leben, S. 228 ff.; Frankenberg, KJ 2000, S. 325, 329 f.Google Scholar
  681. 1485.
    Gröner in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 310Google Scholar
  682. 1486.
    Joerden, JRE 7 (1999), S. 79, 84.Google Scholar
  683. 1487.
    Joerden, JRE 7 (1999), S. 79, 85.Google Scholar
  684. 1488.
    In BVerfGE 65, S. 1, 41 ff. wurde dieses Recht Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG zugeordnet.Google Scholar
  685. 1489.
    Zum Recht auf informationelle Selbstbestimmung bezüglich genetischer Daten: Isensee in: Hollerbach-FS, S. 243, 255 m. w. N.Google Scholar
  686. 1490.
    Harks, NJW 2002, S. 716, 719 m. w. N. in Fn 43.Google Scholar
  687. 1491.
    Zur Anwendung der Personensorgevorschriften des BGB auf den nasciturus Hillgruber, JZ 1997, S. 975, 976 m. w. N. in Fn. 14.Google Scholar
  688. 1492.
    BVerfGE 65, S. 1, 43 ff.Google Scholar
  689. 1493.
    Hilgendorf, FAZ v. 13. 02. 2003, S. 42.Google Scholar
  690. 1494.
    Enquete-Kommission, BT-Drs. 14/7546, S. 39.Google Scholar
  691. 1495.
    Enquete-Kommission, BT-Drs. 14/7546, S. 39.Google Scholar
  692. 1496.
    Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz, „Stammzellen“, S. 36.Google Scholar
  693. 1497.
    BVerfG NJW 1999, 3399, 3400; Murswiek, in: Sachs, GG, Art. 2, Rn. 159 a.Google Scholar
  694. 1498.
    Enquete-Kommission, BT-Drs. 14/7546, S. 40.Google Scholar
  695. 1499.
    Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz, „Stammzellen“, S. 36.Google Scholar
  696. 1500.
    Oppermann, in: Handbuch des Staatsrechts, Band VI, § 145, Rn. 2 ff.Google Scholar
  697. 1501.
    Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III (Wissenschaft), Rn. 1 m. w. N. zur Entstehungsgeschichte.Google Scholar
  698. 1502.
    Smend, VVDStRL 4 (1928), 67.Google Scholar
  699. 1503.
    Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III, Rn. 1, 24.Google Scholar
  700. 1504.
    Scholz, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 5 III, Rn. 85.Google Scholar
  701. 1505.
    Nachweise bei: Scholz, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 5 III, Rn. 88, Fn. 6.Google Scholar
  702. 1506.
    Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III Rn. 25.Google Scholar
  703. 1507.
    Kleindiek, Wissenschaft und Freiheit, S. 181 m. w. N.; Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz, „Stammzellen“, S. 34; Schwarz, MedR 2003, 158, 161.Google Scholar
  704. 1508.
    BVerfGE 35, 79, 112.Google Scholar
  705. 1509.
    BVerfGE 35, 79, 112.Google Scholar
  706. 1510.
    Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III, Rn. 25; Losch, Wissenschaftsfreiheit, S. 107.Google Scholar
  707. 1511.
    Losch, Wissenschaftsfreiheit, S. 109 f.Google Scholar
  708. 1512.
    BVerfGE 90, 1, 13.Google Scholar
  709. 1513.
    Starck, in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 5 Abs. 3, Rn. 331.Google Scholar
  710. 1514.
    Starck, in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 5 Abs. 3, Rn. 367.Google Scholar
  711. 1515.
    Kleindiek, Wissenschaft und Freiheit, S. 353 f.Google Scholar
  712. 1516.
    Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 2.Google Scholar
  713. 1517.
    Oppermann, in: Handbuch des Staatsrechts, Band VI, § 145, Rn. 17.Google Scholar
  714. 1518.
    Enders, ZRph 2003, S. 126, 136.Google Scholar
  715. 1519.
    Pieroth/ Schlink, Grundrechte, Rn. 626, Wendt, in: v. Münch/Kunig, GG, Art 5, Rn. 101a; Püttner, in: Günther/Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 81.Google Scholar
  716. 1520.
    Lerche, in: Rechtsfragen der Gentechnologie, S. 91 ff.Google Scholar
  717. 1521.
    Pieroth/ Schlink, Grundrechte, Rn. 626; ähnlich Enders, ZRph 2003, S. 126, 136.Google Scholar
  718. 1522.
    NJW 1984, 1293, 1294.Google Scholar
  719. 1523.
    Pieroth/ Schlink, Grundrechte, Rn. 616.Google Scholar
  720. 1524.
    Auf diese Gefahr weist Lerche, in Rechtsfragen der Gentechnologie, S. 95 sogar explizit hin. Zu recht kritisch dazu: Classen, WissR 1989, S. 235, 237.Google Scholar
  721. 1525.
    Trute, Die Forschung, S. 148 f.Google Scholar
  722. 1526.
    VGH Kassel, NJW 1990, 336.Google Scholar
  723. 1527.
    Ossenbühl, in: Wagner (Hg.) Rechtliche Regulierung, S. 8 f. m. w. N. in Fn. 8.Google Scholar
  724. 1528.
    Günther, GA1987, S. 433, 438; Ronellenfitsch, in: Wagner, Rechtliche Regulierung, S. 94.Google Scholar
  725. 1529.
    Wahl, Freiburger Universitätsblätter 95 (1987), S. 19, 33 f.Google Scholar
  726. 1530.
    Wahl, Freiburger Universitätsblätter 95 (1987), S. 19, 34.Google Scholar
  727. 1531.
    Kleindiek, Wissenschaft und Freiheit, S. 197.Google Scholar
  728. 1532.
    Wahl, Freiburger Universitätsblätter 95 (1987), S. 19, 34.Google Scholar
  729. 1533.
    Dickert, Naturwissenschaften, S. 404 f.Google Scholar
  730. 1534.
    Dickert, Naturwissenschaften, S. 406.Google Scholar
  731. 1535.
    Dickert, Naturwissenschaften, S. 408 f.Google Scholar
  732. 1536.
    Dickert, Naturwissenschaften, S. 479 f.Google Scholar
  733. 1537.
    Ausdrücklich verwirft Dickert, Naturwissenschaften, S. 257, die Auffassung, wonach man die bloßen Vorbereitungshandlungen aus dem Schutzbereich herausnehmen solle und erkennt insoweit nur einen differenzierenden Abwägungsmaßstab an (S. 492 f.).Google Scholar
  734. 1538.
    Wendt, in v. Münch/Kunig, Art. 5, Rn. 101a.Google Scholar
  735. 1539.
    Nachweise bei Wendt, in: v. Münch/Kunig, GG, Art. 5, Rn 95.Google Scholar
  736. 1540.
    BVerfGE 30, 172, 191 f.; weitere Nachweise bei Zöbeley, in: Umbach, Mitarbeiterkommentar zum GG, Art. 5, Rn. 255.Google Scholar
  737. 1541.
    Scholz, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 5 III, Rn. 186.Google Scholar
  738. 1542.
    Scholz, in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 5 III, Rn. 187; Starck, in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 5 Abs. 3, Rn. 3.Google Scholar
  739. 1543.
    Starck, in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 5 Abs. 3, Rn. 376 ff., 306.Google Scholar
  740. 1544.
    Starck, in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 5 Abs. 3, Rn. 375.Google Scholar
  741. 1545.
    Kritisch zu dieser Unterscheidung auch Trute, Die Forschung, S. 145 f.Google Scholar
  742. 1546.
    Die Bedeutung des wissenschaftlichen Dialogs als Bestandteil der Wissenschaftsfreiheit betont: Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III, Rn. 20.Google Scholar
  743. 1547.
    Zöbeley, in: Umbach, Mitarbeiterkommentar zum GG, Art. 5, Rn. 256; Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz, „Stammzellen“, S. 37.Google Scholar
  744. 1548.
    BVerfGE 47, 327, 369; Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III, Rn. 40; Bethge, in: Sachs, GG, Rn. 206, 223; Classen, WissR 1989, 235, 237; Enders, in: Mellinghoff/Trute, Die Leistungsfähigkeit des Rechts, S. 157, 192 ff.; Ronellenfitsch, Jahrbuch des Umwelt-und Technikrechts 54 (2000), S. 91, 99 ff.; Püttner/Brüh JA 1987, 289, 295.Google Scholar
  745. 1549.
    Starck, in: Geiger-FS (1989), S. 40, 55.Google Scholar
  746. 1550.
    Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III, Rn. 40.Google Scholar
  747. 1551.
    Ronellenfitsch, Jahrbuch des Umwelt-und Technikrechts 54 (2000), S. 91, 101.Google Scholar
  748. 1552.
    Ossenbühl, in: Wagner, Rechtliche Regulierung, S. 20; Flämig, Die genetische Manipulation, S. 63 ff.Google Scholar
  749. 1553.
    Pernice, in: Dreier, GG, Art. 5 III, Rn. 46, 48.Google Scholar
  750. 1554.
    BVerfGE 28, 243, 261.Google Scholar
  751. 1555.
    Heun JZ 2002, 517, 523, bezeichnet dies sogar als nach herrschender Meinung zulässig.Google Scholar
  752. 1556.
    Ossenbühl, in: Wagner, Rechtliche Regulierung, S. 20.Google Scholar
  753. 1557.
    Hassmann, Embryonenschutz, S. 115 ff.Google Scholar
  754. 1558.
    Ausführlich: Borowski, Grundrechte als Prinzipien, S. 29 ff.Google Scholar
  755. 1559.
    Günther, GA 1987, S. 433, 438; Lerche, in: Lukes/Scholz, Rechtsfragen der Gentechnologie, S. 88, 92.Google Scholar
  756. 1560.
    Oppermann, in: Handbuch des Staatsrechts Bd. VI, § 145, Rn. 16, 22.Google Scholar
  757. 1561.
    Starck, in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Art. 5 Abs. 3, Rn. 378.Google Scholar
  758. 1562.
    So kommt auch Ronellenfitsch, in: Eberbach/Lange/Ronellenfitsch, GenTR/BioMedR, Einf. I. Biomedizinrecht, Rn. 19, auf der Basis eines weiten Tatbestandsbegriffes zu der Aussage, es verstünde sich von selbst, dass im Namen der Forschungsfreiheit menschliches Leben nicht vernichtet werden dürfe.Google Scholar
  759. 1563.
    Dickert, Naturwissenschaften, S. 479 f. m. w. N.Google Scholar
  760. 1564.
    v. Bülow, in: Winter/Fenger/Schreiber, Genmedizin, S. 129.Google Scholar
  761. 1565.
    Keller, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, B III, Rn 1 f., S. 65 mit Hinweisen auf verschiedene Deutsche Ärztetage.Google Scholar
  762. 1566.
    BMFT (Hg.), In-vitro-Fertilisation, Genomanalyse und Gentherapie).Google Scholar
  763. 1567.
    BMFT (Hg.), In-vitro-Fertilisation, Genomanalyse und Gentherapie), S. 4, 1.3.Google Scholar
  764. 1568.
    BMFT (Hg.), In-vitro-Fertilisation, Genomanalyse und Gentherapie), S. 28 f., 2.4.1.2.Google Scholar
  765. 1569.
    BMFT (Hg.), In-vitro-Fertilisation, Genomanalyse und Gentherapie), S. 32 f., 2.6.1.2.Google Scholar
  766. 1570.
    BT-Drs. 10/6775, S. 188.Google Scholar
  767. 1571.
    v. Bülow, in: Winter/Fenger/Schreiber, Genmedizin, S. 134.Google Scholar
  768. 1572.
    Abgedruckt bei: Eser/Koch/Wiesenbart, Regelungen der Fortpflanzungsmedizin 1, S. 102 ff.Google Scholar
  769. 1573.
    Abgedruckt bei: Eser/Koch/Wiesenbart, Regelungen der Fortpflanzungsmedizin 1, S. 106 ff.Google Scholar
  770. 1574.
    Abgedruckt in: Günther /Keller, Fortpflanzungsmedizin, S. 349 ff.Google Scholar
  771. 1575.
    v. Bülow, in: Winter/Fenger/Schreiber, Genmedizin, S. 135.Google Scholar
  772. 1576.
    v. Bülow, in: Winter/Fenger/Schreiber, Genmedizin, S. 136 f.Google Scholar
  773. 1577.
    Abgedruckt bei: Eser/Koch/Wiesenbart, Regelungen der Fortpflanzungsmedizin 1, S. 122 ff.Google Scholar
  774. 1578.
    BT-Drs. 11/1856, S. 8.Google Scholar
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    Keller, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, B II, Rn 2, S. 61.Google Scholar
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    Überblick zu weit reichender Ausgestaltung als Versuchs-bzw. sogar Unternehmensdelikte, Günther, in: Keller/Günther /Kaiser, ESchG, Vor 1 II, Rn. 50 ff.Google Scholar
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    v. Bülow, DÄBl. 1997, C-538 f.Google Scholar
  797. 1607.
    BT-Drs. 13/11263, S. 16 unter Bezugnahme auf v. Bülow, DÄBl. 1997, C-538 f.Google Scholar
  798. 1608.
    Günther in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG § 5, 12.Google Scholar
  799. 1609.
    Beier, Lexikon der Bioethik, „Klonieren“ S. 402; ebenso Eser et al., Stellungnahme, in: Jahrbuch 1997 S.369.Google Scholar
  800. 1610.
    v. Bülow, DÄBl. 1997, C-538 f.Google Scholar
  801. 1611.
    Beier, Lexikon der Bioethik, „Klonieren“ S. 402.Google Scholar
  802. 1612.
    Eser et al., Stellungnahme in: Jahrbuch 1997 S. 369 f.Google Scholar
  803. 1613.
    Keller/ Günther/ Kaiser, ESchG, Anhang 6 „Befruchtung“.Google Scholar
  804. 1615.
    In naturwissenschaftlicher Hinsicht wären laut Kollek in Hello Dolly?, S. 25 sogar nur zusätzliche Erbinformationen aus der Eizelle enthalten, da nicht nur der Kern der somatischen Zelle übertragen wird, sondern die Zelle insgesamt verschmolzen wird mit der Eizelle, folglich auch die Mitochondrien der somatischen Zelle samt DNS enthalten sind. Es ist aber davon auszugehen, dass zumindest theoretisch auch ein Transfer allein des Zellkerns ohne das dazu gehörige Mitochondrium stattfinden könnte.Google Scholar
  805. 1616.
    Günther in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG § 6, 6, der allerdings nicht explizit zu dem neuartigen Problem Stellung nimmt; ausdrücklich dagegen aber: Gutmann, in: Roxin/Schroth, Medizinstrafrecht, S. 325, 326 f.; Schroth, JZ 2002, 170, 172.Google Scholar
  806. 1617.
    Schmidt-Jortzig, Recht 1997, S. 21; zustimmend Trute, in: GS-Krüger, S. 385, 390 f.; Hilgendorf, in: Maurer-FS, S. 1147, 1160.Google Scholar
  807. 1618 v.
    Bülow, DÄBl. 1997, C–537.Google Scholar
  808. 1619.
    Zahlenangabe der Enquete-Kommission, BT-Drs. 14/7546, S. 24.Google Scholar
  809. 1620.
    So explizit Schmidt-Jortzig „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ in: Recht 1997, S. 21.Google Scholar
  810. 1621.
    v. Bülow, DÄBl. 1997, C–537.Google Scholar
  811. 1622.
    Gutmann, in Roxin/Schroth, Medizinstrafrecht, S. 326 f.Google Scholar
  812. 1623.
    BT-Drs. 11/5460, S. 6.Google Scholar
  813. 1624.
    Vgl. Begründung des Gesetzentwurfes der Regierung in BT-Drs. 11/5460, S. 11 f.Google Scholar
  814. 1625.
    v. Bülow, DÄBl. 1997, C–537.Google Scholar
  815. 1626.
    Keller, Lenckner-FS, S. 487 f.Google Scholar
  816. 1627.
    Keller, Lenckner-FS, S. 488.; Renzikowski, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14/574 b, S. 3; Schroth, JZ 2002, 170, 172.Google Scholar
  817. 1628.
    v. Bülow, DÄBl. 1997, C–538.Google Scholar
  818. 1629.
    Günther in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG § 6, 7Google Scholar
  819. 1630.
    Unterrichtung durch die Bundesregierung, BT-Drs. 13/11263, S. 20, Zusammenfassung S. 26, mit missverständlicher Bezugnahme auf Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2 Rn. 11, der zwar einräumt, dass sich die strafbewehrte „Tötungspflicht“ des § 6 Abs. 2 ESchG nicht im Hinblick auf Art. 2 Abs. 2 GG rechtfertigen lasse, indem man dem Embryo das Lebensrecht abspricht, sondern weil der Schutz der Würde des Embryos als höherrangiges Rechtsgut das Lebensrecht dominiert; kritisch im Hinblick auf § 6 Abs. 2 ESchG auch Hilgendorf, in: Maurer-FS, 1147, 1161.Google Scholar
  820. 1631.
    Neidert, ZRP 2002, S. 467, 470 f.Google Scholar
  821. 1632.
    Ebenso: Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2 Rn. 11 am Ende; Hoyer, in: Rolinsky-FS, S.81, 85.Google Scholar
  822. 1634.
    Günther in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 7, Rn. 22 i. V. m. § 1 I Nr. 2, Rn. 9.Google Scholar
  823. 1635.
    Eser et al., Stellungnahme in: Jahrbuch 1997, S. 370.Google Scholar
  824. 1636.
    Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2 Rn 30; Schroth, JZ 2002, 171; Taupitz, ZRP 2002, 111; Dahs /Müssig, DFG-Gutachten, S. 5.Google Scholar
  825. 1637.
    Günther, in: Keller/Günther /Kaiser, ESchG, § 2 Rn 57.Google Scholar
  826. 1638.
    Günther, in: Keller/Günther /Kaiser, ESchG, § 2 Rn 60; zu weiteren Beispielen und Teilnahmeformen: Dahs/Müssig, MedR 2003, 617 f.Google Scholar
  827. 1639.
    Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2 Rn 30.Google Scholar
  828. 1640.
    Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2 Rn 31.Google Scholar
  829. 1641.
    So aber anscheinend Ronellenfitsch, in: Eberbach/Lange/Ronellenfitsch, GenTR/Bio MedR, Einf. I. Biomedizinrecht, Rn. 7.Google Scholar
  830. 1642.
    Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, Vor § 1 II, Rn 11 m. w. N.Google Scholar
  831. 1644.
    Dahs/ Müssig, DFG-Gutachten, S. 19 f.; dies. MedR 2003, 519; ausführlich Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 97 ff.Google Scholar
  832. 1645.
    Empfehlungen der DFG zur Forschung mit menschlichen Stammzellen vom 3. Mai 2001, 7.Google Scholar
  833. 1646.
    Günther, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2 Rn 29; zust. Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 30.Google Scholar
  834. 1647.
    Lilie/ Albrecht, NJW 2001, 2774, 2776; Dahs/Müssig, DFG-Gutachten, S. 6.Google Scholar
  835. 1648.
    Im Ergebnis auch: Lilie/Albrecht, NJW 2001, S. 2774, 2776; Lücke, MedR 2002, S. 432.Google Scholar
  836. 1649.
    v. Bülow, DÄBl. 1997, C-538 f.: — In § 8 Abs. 1 ESchG könne klargestellt werden, ab wann ein Embryo i. S. v. § 6 Abs. 1 ESchG vorliegt, was sich auch auf § 8 Abs. 2 ESchG erstrecken müsste. — Falls sich auf lange Sicht abzeichne, dass eine Klonierung durch Kerntransfer zumindest eine menschliche Eizelle voraussetzt, könnte man auch ein Verbot der Zellkerntransfermethode in Betracht zu ziehen.Google Scholar
  837. 1650.
    Keller, Lenckner-FS, S. 489: Spezielles Verbot einen menschlichen Embryos ohne Befruchtung herzustellen; also eine engere Fassung des Tatbestandsausschlusses von § 5 Abs. 4 Nr. 1 ESchG.Google Scholar
  838. 1651.
    BT-Drs. 13/11263, Zusammenfassung S. 26 mit folgenden Vorschlägen: — Neuregelung von § 6 ESchG: Generelles Verbot der ungeschlechtlichen Vermehrung menschlicher Lebewesen mittels einer Klonierungstechnik verbunden werden mit einer Strafrahmenerhöhung und der Aufnahme von Strafzumessungsgründen für besonders schwere Fälle, insbesondere den Fall der gleichzeitigen Veränderung der Erbinformation. Streichung von des Verbotes einen geklonten Embryo auszutragen in § 6 Abs. 2. — § 5 ESchG: Hilfsweise zum Vorschlag § 6 Abs. 1 neu zu fassen, wird eine Ergänzung des Begriffes der Keimzelle erwogen neben einer Anpassung von § 5 im Hinblick auf künftig mögliche Manipulation der Erbinformationen. — Aufnahme von § 6 ESchG in den Katalog des § 5 StGB (Auslandstaten von Deutschen). — § 8 ESchG: Abs. 1, 1. Hs.: Ergänzende Klarstellung, dass als Embryo bereits die Eizelle vom Zeitpunkt der Fähigkeit zur ersten Zellteilung (Furchungsteilung) gilt; Einbeziehung von selbstständig sich bei in Kultur genommenen Zellen ablösenden totipotenten Zellen sowie des totipotenten Gewebeverbandes. Abs. 1, 2. Hs.: Prüfung einer Änderung in Hinblick auf den ungeklärten Zeitpunkt des Verlustes von Totipotenz einzelner Zellen ab dem 4-Zell-Stadium. Anpassung der widerleglichen Vermutungsregelung in § 8 Abs. 2 und § 7 Abs. 1, Nr. 3 ESchG an die Methode des Zellkerntransfers: Als Zeitpunkt, ab dem eine zu bestimmende Frist zu laufen beginnt, komme die Aufnahme des Zellkerns in das Zytoplasma der entkernten Eizelle in BetrachGoogle Scholar
  839. 1652.
    Symposium „Fortpflanzungsmedizin in Deutschland“, Berlin, 24. — 26. Mai 2000.Google Scholar
  840. 1653.
    BGBl. I 2002, 2277.Google Scholar
  841. 1654.
    Zur Problematik von Mischformen zwischen tierischen und menschlichen Zellen, vgl. Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 34 f.Google Scholar
  842. 1655.
    Günther in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, § 2, Rn. 30: Das Merkmal „verwendet“ fungiert als umfassender Auffangtatbestand, als lex generalis der missbräuchlichen Verwendung.Google Scholar
  843. 1656.
    Dahs/ Müssig, MedR 2003, S. 618.Google Scholar
  844. 1657.
    Das Bundesgesundheitsministeriums hat aufgrund von § 8 Abs. 4 StZG die „Verordnung über die Zentrale Ethikkommission und über die zuständige Behörde nach dem Stammzellgesetz“, BGBl I 2002, 2663 erlassen.Google Scholar
  845. 1658.
    Fraglich ist, ob damit die Regelungen im Land der Stammzellgewinnung gemeint sind, auch wenn die Stammzellen über ein Drittland importiert werden, vgl. Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 39, die auf das Ursprungsland abstellen wollen.Google Scholar
  846. 1659.
    Diese Definition im StZG hat gegenüber der Definition in § 8 ESchG den Vorteil größerer Klarheit, wenngleich auch hier fraglich ist, ob diese Definition überhaupt notwendig und damit sinnvoll ist bzw. weshalb nicht das ESchG bei dieser Gelegenheit auch angepasst wurde; vgl. Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 23.Google Scholar
  847. 1662.
    Taupitz geht dagegen wohl davon aus, dass die Keimzellgewinnung an lebenden Feten erfolgt, ZRP 2002, 111, 115.Google Scholar
  848. 1663.
    Dahs/ Müssig, DFG-Gutachten, S. 27.Google Scholar
  849. 1664.
    So auch Dahs/Müssig, DFG-Gutachten, S. 35; Eser /Koch, DFG-Gutachten, S. 43.Google Scholar
  850. 1665.
    Völlig zu Recht weist Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 6 darauf hin, dass der Gesetzgeber nur das Gesetz, nicht aber die gesetzliche Fixierung der Motive schulde.Google Scholar
  851. 1666.
    Dahs/ Müssig, DFG-Gutachten, S. 35.Google Scholar
  852. 1667.
    Benda, in: Deutscher Bundestag A-Drs. 14-574 c, S. 2.Google Scholar
  853. 1668.
    Benda, in: Deutscher Bundestag A-Drs. 14-574 c, S. 3.Google Scholar
  854. 1669.
    Renzikowski, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574, S. 2, der auch noch auf das Problem des Besitzes von Kinderpornografie (§ 184 StGB) abstellt.Google Scholar
  855. 1670.
    BT Drs. 14/8394, S. 2.Google Scholar
  856. 1671.
    Ronellenfitsch, in: Eberbach/Lange/Ronellenfitsch, GenTR/BioMedR, Einleitung StZG, Rn. 19.Google Scholar
  857. 1672.
    Ronellenfitsch, in: Eberbach/Lange/Ronellenfitsch, GenTR/BioMedR, Einleitung StZG, Rn. 25.Google Scholar
  858. 1673.
    Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 281.Google Scholar
  859. 1674.
    So ausdrücklich Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 5; Nickel, Die Entnahme von Organen, S. 40 f., der sich allerdings nur auf Feten — ausweislich seinen Angaben S. 131, Fn. 594 ab der neunten Woche — bezieht.Google Scholar
  860. 1675.
    § 1 Abs. 2 TPG. Näher dazu Nickel, Die Entnahme von Organen, S. 131 f., 134 f.Google Scholar
  861. 1676.
    Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 280; speziell zu den strafprozessualen Problemen: Beulke, Strafprozeßrecht, Rn. 482.Google Scholar
  862. 1677.
    Verwendung ist von der Definition wie in § 2 ESchG zu verstehen; vgl. zu weiteren denkbaren Konstellationen: Dahs/Müssig, DFG-Gutachten, S. 9 ff mit dem zutreffenden Hinweis auf die insofern weite Teilnehmerhaftung.Google Scholar
  863. 1678.
    Ausweislich des klaren Wortlautes und auch des Umstandes, dass dem Gesetzgeber die Problematik der Anwendbarkeit von § 9 StGB auf das StZG bekannt war (vgl. BT-Drs. 14-8394; 14-8846; 14-8876), kann § 9 StGB auch nicht unangewendet bleiben, selbst wenn einzelne Abgeordnete die Konsequenzen als absurd bezeichneten, BT-Plenarprot. 14-233, S. 23210 D, S. 23212 A; 23225 D; vgl. auch Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 16 f.; dagegen für eine restriktive Auslegung: Dahs/Müssig, MedR 2003, 620 ff.Google Scholar
  864. 1679.
    Taupitz, in: Hausheer-FS, S. 746.Google Scholar
  865. 1680.
    Schwarz, MedR 2003, 158, 163; für die Abschaffung de lege ferenda auch: Mertin, ZRP 2006, 60.Google Scholar
  866. 1681.
    Dahs/ Müssig, DFG-Gutachten, S. 29, 36, welche dies zutreffend als „nicht zweifelsfrei“ bezeichnen, weil keinesfalls in jeder ausländischen Rechtsordnung überhaupt eine Genehmigungspflicht statuiert ist und auch sehr heterogene Genehmigungsverfahren existieren. Diese Problematik ist nun aber gerade § 9 StGB geregelt, der an die Tatbeteiligung im Inland anknüpft, wobei über dessen rechtspolitischen Sinn freilich gestritten werden kann. Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 77, 86 f., 90 ff., sehen die Stammzellverwendung immer als eine dem Import folgende Tathandlung.Google Scholar
  867. 1682.
    Dies nehmen Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 43, 76, dagegen als das richtige Ergebnis an.Google Scholar
  868. 1683.
    Konsequent deuten dagegen Eser/Koch, DFG-Gutachten, S. 75 f., § 13 StZG als rein ordnungsrechtliche Norm; ähnlich auch: Dahs/Müssig, MedR 2003, 622.Google Scholar
  869. 1684.
    Pagenkopf, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 b, S. 2.Google Scholar
  870. 1685.
    Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 12.Google Scholar
  871. 1686.
    Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 12 schlägt vor, die Prüfung der „ethischen Vertretbarkeit“ ganz zu streichen, weil sonst eine subjektive Präferenzent scheidung in Form des Ethik-Vorbehaltes aus dem erstrebten präventiven Verbot mit Erlaubnisvorbehalt ein repressives Verbot mit Dispensvorbehalt machen würde.Google Scholar
  872. 1687.
    Pagenkopf, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 b, S. 3.Google Scholar
  873. 1688.
    Dies übersieht anscheinend Classen, DVBl 2002, 141, der zwar anerkennt, dass eine Einschränkung der Stammzellforschung auf die verfassungsimmanenten Schranken von Art. 5 Abs. 3 GG, etwa dem Schutz von Leben oder Würde, zurückführbar sein muss (S. 141), gleichwohl aber nach ausdrücklicher Ablehnung der Anwendbarkeit von Art. 2 bzw. Art. 1 GG bei der Verwendung bereits gewonnener embryonaler Stammzellen (S. 147), dem Gesetzgeber die freie Entscheidung darüber zubilligt, ob er ein Verbot dieser Forschung in Gesetzesform beschließt (S. 148). Damit hätte man im Ergebnis Forschungsfreiheit unter einen einfachen Gesetzesvorbehalt gestellt.Google Scholar
  874. 1689.
    Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 11.Google Scholar
  875. 1691.
    Ein striktes Importverbot befürwortet im Ansatz Benda, in: Deutscher Bundestag A-Drs. 14-574 c, S. 2.Google Scholar
  876. 1693.
    Ausführlich bereits S. 142, 199 ff.Google Scholar
  877. 1694.
    Heinemann, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 h, S. 6.Google Scholar
  878. 1695.
    Taupitz, ZRP 2002, 111, 114 f.; Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 6 ff.Google Scholar
  879. 1696.
    Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 6 ff.Google Scholar
  880. 1697.
    Taupitz ZRP 2002, 111, 115.Google Scholar
  881. 1698.
    Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 6 ff.Google Scholar
  882. 1700.
    Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 10.Google Scholar
  883. 1701.
    Wolfrum, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 f, S. 4; Müller-Terpitz, WissR 34 (2001), S. 271, 280.Google Scholar
  884. 1702.
    Schwarz, MedR 2003, 158, 162 nimmt im Ansatz zutreffend an, der deutsche Gesetzgeber habe nicht Vorgänge im Ausland zu sanktionieren, wobei er aber zu übersehen scheint, dass § 9 StGB in Verbindung mit § 13 StZG selbstverständlich nur für Teilnahmehandlungen gilt, die auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden und deswegen eine Teilnahmehandlung ebenso wie eine täterschaftliche Handlung, die ein (deutscher) Forscher im Ausland vornimmt,-zumindest für das deutsche Recht — straflos bleibt.Google Scholar
  885. 1703.
    Taupitz, PZ 2001, 2903, 2910; in diese Richtung auch Dahs/Müssig, DFG-Gutachten, S. 33, die nur die einer Einfuhr vergleichbare Handlungsweise durch § 13 StZG erfassen wollen.Google Scholar
  886. 1704.
    Eser/ Koch, DFG-Gutachten, S. 89. Bei der Diskussion bezüglich des Rechtsguts wurde bereits gezeigt, dass es selbstverständlich zweifelhaft ist, ob man überhaupt annehmen kann, dass die Verwendung von embryonalen Stammzellen überhaupt auf die durch die Gewinnung betroffenen Rechtsgüter zu beziehen ist, was dann insgesamt für die Frei gabe spräche.Google Scholar
  887. 1705.
    Heinemann, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 h, S. 1; den Vorwurf der Inkonsequenz erhebt: Raasch, KJ 2002, 285, 295.Google Scholar
  888. 1706.
    Heinemann, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 h, S. 1.Google Scholar
  889. 1707.
    Faßbender, MedR 2003, 279, 280.Google Scholar
  890. 1708.
    Faßbender, MedR 2003, 279, 282 f.Google Scholar
  891. 1709.
    Ausdrücklich dafür: Faßbender, MedR 2003, 279, 283, der allerdings bei seiner Würdigung des StZG geflissentlich sonstige die Handlungsfreiheit beschränkende Anforderungen, insbesondere das Erfordernis der Gewinnung der Stammzellen aus überzähligen Embryonen, übergeht und deshalb die Regelung trotz der Inkonsistenzen für verfassungsgemäß hält.Google Scholar
  892. 1710.
    Heinemann, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 h, S. 5; anders Benda, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 4-574 c, S. 3, der annimmt, für den 1. Januar sprächen „vertretbare Erwägungen“, ohne diese näher darzulegen.Google Scholar
  893. 1711.
    Raasch, KJ 2002, 285, 294, nimmt deshalb auch an, die Stichtagsregelung lasse sich in dieser Form nicht verfassungsrechtlich rechtfertigen.Google Scholar
  894. 1712.
    Wolfrum, in: Deutscher Bundestag A-Drs. 14-574 f, S. 3.Google Scholar
  895. 1713.
    Wolfrum, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 f, S. 3.Google Scholar
  896. 1714.
    Taupitz, ZRP 2002, S. 111, 114.Google Scholar
  897. 1715.
    Taupitz, in: Deutscher Bundestag, Drs. 14-574 e, S. 7 f.Google Scholar
  898. 1716.
    Heinemann, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 h, S. 6, der vorschlug einen geschriebenen „informed consent“ zu verlangen; Taupitz ZRP 2002, S. 111, 114; Löwer, in: Deutscher Bundestag, A-Drs. 14-574 l, S. 9.Google Scholar
  899. 1717.
    BT-Drs. 14/8394, vgl. § 4 Abs. 2 Nr. 2 des beantragten Gesetzentwurfs.Google Scholar
  900. 1718.
    Eser/ Koch, DFG-Gutachten, S. 40 f., 59.Google Scholar
  901. 1719.
    Abweichend: Gropp, GA 2000, 1, 16 will auch lebensfähige Feten in diesen Schutzbereich einbeziehen, allerdings nicht den Embryo in vitro. Kritisch zu diesem Ansatz: Küper, GA 2000, 515.Google Scholar
  902. 1720.
    Sch/ Sch-Lenckner, StGB § 168, 3.Google Scholar
  903. 1721.
    Sch/ Sch-Lenckner, § 168, 6.Google Scholar
  904. 1722.
    Catenhusen in: Südwestpresse v. 18. 03. 1999 (Das aktuelle Thema: „Kein Grund für eine Änderung“) ders. in: Die Zeit 2/99 v. 7. 1. 99 „Zeitgespräch mit Wolf-Michael Catenhusen“.Google Scholar
  905. 1723.
    LK-Russ § 257, 9 m. w. N.Google Scholar
  906. 1724.
    Sch/ Sch-Stree, StGB § 257, 23.Google Scholar
  907. 1725.
    TransplantationsG v. 5. 11. 1997, BGBl. I, S. 2631.Google Scholar
  908. 1726.
    BT-Drs. 13/4355 S. 16.Google Scholar
  909. 1727.
    Zentrale Kommission der Bundesärztekammer, Richtlinien zur Verwendung fetaler Zellen und fetaler Gewebe, DÄBl. 88 (1991), B-2788 ff.Google Scholar
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    Gassner, MedR 2001, S. 553, 557.Google Scholar
  911. 1729.
    Gassner, MedR 2001, S. 553, 556.Google Scholar
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    Hirsch/ Schmidt-Didczuhn, GenTG § 2, 4; Keller, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, B I, Rn 10, S. 60 f.Google Scholar
  913. 1732.
    Ronellenfitsch, in: Dolde (Hg.), Umweltrecht im Wandel, S. 705 f. mit Hinweisen zur Entstehung.Google Scholar
  914. 1733.
    Keller, in: Keller/Günther/Kaiser, ESchG, B I, Rn 10, S. 60 f.; Ronellenfitsch, in: Dolde (Hg.), Umweltrecht im Wandel, S. 711.Google Scholar
  915. 1734.
    Zwar genießt auch die Leibesfrucht nicht nur Schutz, was Körper und Gesundheit betrifft, sondern auch hinsichtlich des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes, aber diese Verletzungen führen erst mit der Geburt zu Schadensersatzansprüchen — vgl. Palandt-Sprau, BGB § 823, Rn. 88.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2007

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