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Einführung

Chapter
Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Auszug

Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion war die 1997 erstmals im Tiermo dell erfolgreiche Klonierung des dadurch berühmt gewordenen Schafes Dolly1. Menschliche embryonale Stammzellen, insbesondere auch das therapeutische Klonen, haben in der letzten Zeit eine besondere Beachtung in der öffentlichen Diskussion erfahren. Dies erklärt sich daraus, dass nach Ansicht einiger Wissenschaftler die Nutzung dieser Zellen enorme Potenzia le für die Behandlung von Menschen bietet. So könnte man möglicherweise mit diesen Zellen bislang unheilbare Krankheiten behandeln oder Ersatzge webe und -organe herstellen. Dabei geht es nicht nur darum, die Anzahl knapper Organe zu vergrößern, sondern auch darum Organe mit identischen Erbinformationen zu erzeugen, wie sie der Empfänger aufweist, damit Abstoßungsreaktionen vermindert werden. Teilweise wird aber auch ein etwas bescheideneres Forschungsziel angegeben: es solle mit Hilfe der Forschung an embryonalen Stammzellen nur die grundlegende Kenntnis gewonnen werden, wie die Embryonalentwicklung verläuft, um dann darauf aufbauend, aber ohne unmittelbare Verwendung embryonaler Stammzellen, zu Therapieansätzen zu gelangen.

Literatur

  1. 1.
    Wilmut et al., Nature 385 (1997), S. 810 ff.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2007

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