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Einleitung

  • Ferdinand Tönnies
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Zusammenfassung

Ferdinand Tönnies wurde 1855 auf der zum Herzogtum Schleswig gehörenden Halbinsel Eiderstedt geboren und starb 1936 verarmt und zurückgezogen in Kiel, nachdem ihm die neuen Machthaber seinen dortigen Lehrauftrag entzogen und die ihm gesetzlich zustehenden Versorgungsansprüche auf ein Lebensminimum zusammengestrichen hatten. Sein Bildungsweg ist ähnlich komplex wie der von Georg Simmel und Max Weber und hat ihn wie diese durch eine Reihe von Fächern und Disziplinen geführt, die zwar die Hinwendung zu sozialwissenschaftlichen Fragestellungen begünstigten, jedoch noch genug Spielraum für darüber hinausgehende Forschungs- und Erkenntnisinteressen boten. Als Student ist er zeitweilig dem Einfluß der Schriften von Schopenhauer und Nietzsche erlegen, dem er sich allerdings bald wieder zu entziehen vermochte. Nach seiner Tübinger Promotion im Jahre 1877 wandte sich Tönnies auf Anraten des Berliner Philosophen und Pädagogen Friedrich Paulsen dann dem Studium der Schriften von Thomas Hobbes zu, das er bis zu seinem Tode betrieb und mit dem er sich den Ruf eines international angesehenen Hobbes-Forschers erwarb.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

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  • Ferdinand Tönnies

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