Der Vergleichsmaßstab: Die Modernisierung der Sozialstruktur

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Zusammenfassung

Wer vergleicht, braucht und verwendet stets einen Vergleichsmaßstab („tertium comparationis“). Bei einfachen Vergleichen wie etwa bei einem Vergleich der Körpergröße von zwei Menschen fällt dies in der Regel nicht auf. Der zugrunde gelegte Maßstab bleibt dort oft implizit und wird zumeist intuitiv angewendet. Wenn jedoch so komplexe Gegebenheiten wie die Sozialstrukturentwicklungen mehrerer Gesellschaften miteinander verglichen werden, ist es notwendig, den genauen Gegenstand des Vergleichs und einen Vergleichsmaßstab anzugeben. Ohne Vergleichsmaßstab würde ein Vergleich von Sozialstrukturen sich in unübersichtliche Gegenüberstellungen auflösen, die nur unzureichend über den Gegenstand aufklären.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Johannes Gutenberg-UniversitätMainzDeutschland

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