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Vernetzte Medienöffentlichkeiten

  • Peter Ludes
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Zusammenfassung

Das Fernsehen ist nicht mehr nur ein Fenster zur Welt, sondern auch ein Teil von ihr; Windows fungiert als erweitertes Zeichen- und Regelsystem, das zum selbstverständlichen Modus des Selbst-Ausdrucks und der parasozialen Interaktion wird. Eltern, Lehrer, Priester, Vorgesetzte – Kinder, Schüler, Gläubige und Mitarbeiter: Sie alle finden für sich und ihre realen Gegenüber medial vorgegebene Sozialtypen, so dass der Trend der siebziger und achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zur Fernsehgesellschaft mit parasozialen Interaktionen zu um-fassenden Medialisierungen (Livingstone 2008) führte. (1) Was bedeutet dies für JournalistInnen, die sich und ihre Mit-Argumentierenden auf bestimmte, strittige Themen konzentrieren wollen? (2) Inwieweit fördern neuere Informations- und Kommunikationstechnologien die Erfüllung dieser Aufgaben – oder implementieren sie fundamentale Kodierungen der Zerstreuung und Kommerzi-alisierung? (3) Wie kann die Vernachlässigung von Vergangenheit und Zukunft im tagesaktuellen Nachrichtengeschäft überwunden werden? Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden bevor ihre vernetzten Antworten (4) zu einer konstruktiven Kritik an Manuel Castells' (2007) Theorie der Massen-Selbst-Kommunikation führen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

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  • Peter Ludes

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