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Zwischen Objekt und Subjekt: „Epistemologische Transformation“ zur AkteurInnen- und Handlungsanalyse unter Berücksichtigung von Migration

  • Maritza Le Breton

Zusammenfassung

Zunächst ist zu betonen, dass die Migrationsforschung analog zur Genderforschung nicht durch eine fachspezifische, sondern durch eine interdisziplinäre Perspektive charakterisiert wird. Allerdings gelten Männer im Mainstream der Migrationsforschung als „prototypische Migranten“, Frauenmigration wird hingegen als Ausnahme oder von Männern abhängige Migration gekennzeichnet. Vergleichbar spielen Migrantinnen im Kontext der feministischen Frauen- und Genderforschung eine untergeordnete Rolle, denn sie bleiben entweder unberücksichtigt oder werden als „Sonderphänomen“ (Gümen 2007) in die Analyse einheimischer Frauen hinzugefügt. „In beiden Fällen wird also mit einem bipolaren differenz-theoretischen Paradigma gearbeitet, das die Migrantin als die jeweils ,Andere‘, Abweichende, in der Hierarchie Untergeordnete betrachtet.“ (Lutz 2004: 476.)

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Maritza Le Breton

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