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Schlussbetrachtung

  • Miriam Fritsche

Zusammenfassung

Die Förderprogramme „Stadtumbau West“ und „Stadtumbau Ost“ markieren einen Wendepunkt in der Geschichte der Stadterneuerung. Zielten tradierte Ansätze der Quartiersentwicklung und -planung auf eine Steuerung von Wachstumsprozessen und der Milderung ihrer negativen Begleiterscheinungen, so geht es in den Stadtumbauprogrammen in erster Linie um eine ersatzlose Wegnahme durch Abrisse, die Übernahme von Kosten und ein Managements des Rückzugs. Entsprechend stellen sich neue Fragen und Anforderungen an die Beteiligung von Bewohnern und somit auch an das dafür vorhandene Instrumentarium an Verfahren und Methoden, welches sich seit dem verstärkten Auftreten partizipativer Formen von Lokalpolitik im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen herausgebildet hat. Wie in der Praxis mit dieser Umbruchsituation umgegangen wird, war Gegenstand der Beobachtungen in den Stadtumbauquartieren Tenever in Bremen und Marzahn-Nord in Berlin. In den Fallstudien wurden die Vorgeschichte und Verlauf der lokalen Stadtumbauprozesse rekonstruiert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Rahmensetzung, insbesondere der Entstehung vermeintlich unabwendbarer Stadtumbau-Entscheidungen, sowie der Verfahrenssteuerung durch die Akteure und Gremien vor Ort.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Miriam Fritsche

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