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Einleitung

  • Miriam Fritsche

Zusammenfassung

Partizipation umfasst laut aktueller Nachschlagewerke und Lehrbücher generell all jene Handlungen und Verhaltensweisen, die Bürger freiwillig mit dem Ziel verfolgen, Entscheidungen auf den verschiedenen Ebenen des politisch-administrativen Systems zu beeinflussen (vgl. Nohlen/Schultze 2002, Schultze 2002, Kaase 2003, Hoecker 2006). Betrachtet man insbesondere die Ebene lokaler Politik, dann ist dort seit einigen Jahren eine beachtliche Ausdifferenzierung von Partizipationsformen zu beobachten, die es in dieser Form auf anderen Systemebenen nicht gibt (vgl. Vetter 2008b). Davon zeugen Reformen der Wahlsysteme in Richtung „mehr Mitbestimmung“ (so z.B. Bürgerbegehren und -entscheide, vgl. Luthardt/Waschkuhn 1997 sowie die Beiträge in APuZ 2006) sowie das weite Feld formal nicht bis ins Detail geregelter Mitwirkungsverfahren zur Meinungsbildung, Entscheidungsfindung und Interessenwahrnehmung (vgl. exemplarisch Bischoff u.a. 2005).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Miriam Fritsche

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