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Die Generierung neuen Wissens als Tätigkeit – Wissenschaft im Wandel

  • Melanie B. Roski

Zusammenfassung

Das Wissenschaftssystem und dessen Entwicklung, Organisationsformen und Beziehungen zu anderen gesellschaftlichen Systemen ist Gegenstand der Wissenschaftsoziologie bzw. der Wissenschaftsgeschichte. Die Entstehung eines eigenständigen Handlungstypus und die starke Kopplung wissenschaftlicher Forschung an das traditionelle akademische Wissenschaftssystem, wie es sich in den westlichen Ländern etabliert hat, wurde begleitet von der Herausbildung eines spezifischen wissenschaftlichen Ethos, welches wissenschaftliches Forschungshandeln prägt. Die Tätigkeit des Forschens ist dem in den westlichen Gesellschaften vorherrschenden Verständnis gemäß mit der Generierung wahren Wissens verknüpft. WissenschaftlerIn sein war lange Zeit mehr Berufung als Beruf. Bereits diverse Arbeiten zur Forschung in der Großindustrie und Debatten um das Verhältnis von Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft haben hier jedoch zu einer Veränderung und Erweiterung traditioneller Sichtweisen und Abgrenzungen geführt. Im Zuge neuerer Debatten um neue Formen der Wissensproduktion wird nicht nur in den Blick genommen, in welchen Kontexten WissenschaftlerInnen arbeiten. Es stellt sich zunehmend auch die Frage, ob und inwiefern sich diese Kontexte ausweiten und beispielsweise auch eine die Systemgrenzen übergreifende Wissensgenerierung stattfindet (vgl. u.a. Reinhold 2000 oder Weingart 2003).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Melanie B. Roski

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