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Fürsorgepflicht des Staates?

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Zusammenfassung

Ein halbes Jahrhundert Ernährungsaufklärung hat nicht bewirkt, dass die Menschen anders essen und trinken: Übergewicht und andere ernährungsabhängige Krankheiten nehmen zu und verursachen Leidensdruck und enorme Kosten. Damit stellt sich die Frage, ob nicht der Staat auch eine Fürsorgepflicht hat, Rahmenbedingungen zu schaffen, die verbindlich sind, um ein günstigeres Essverhalten zu ermöglichen. Die verhaltenspräventiven Maßnahmen, wie sie auch im Aktionsplan Ernährung der Regierung festgelegt sind, setzen auf verbesserte Information sowie Wissensübertragung und basieren auf dem Prinzip der freiwilligen Umsetzung. Damit stellen sich zwei Fragen: (1) Sind überhaupt Informations- und Wissensdefizite die Ursachen für die Ernährungsprobleme? (2) Ist davon auszugehen, dass öffentliche Küchen und Lebensmittelproduzenten ihre Angebote statt auf Umsatz denn auf gesundheitliche Qualität hin optimieren?

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© 2011 VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

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Pudel, V. (2011). Fürsorgepflicht des Staates?. In: Ploeger, A., Hirschfelder, G., Schönberger, G. (eds) Die Zukunft auf dem Tisch. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-93268-2_9

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  • Publisher Name: VS Verlag für Sozialwissenschaften

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  • Online ISBN: 978-3-531-93268-2

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