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„Mit Schlagzeilen erobert man Leser. Mit Informationen behält man sie.“

Analyse politischen Zeitgeschehens in der Presse
  • Klaus-Dieter Altmeppen
  • Regina Greck

Zusammenfassung

Thematisch ist dieses Kapitel breit gefächert, die Klammer für die Beiträge ist die Methode: die Inhaltsanalyse. Sie ist eine der führenden Methoden kommunikationswissenschaftlicher Forschung. Nur Befragungen werden noch häufiger angewandt (vgl. Altmeppen/Weigel/Gebhard 2011: 386f.). Die Inhaltsanalyse dient „zur systematischen, intersubjektiv nachvollziehbaren Beschreibung inhaltlicher und formaler Merkmale von Mitteilungen; (häufig mit dem Ziel einer darauf gestützten interpretativen Inferenz)“ (Früh 2001: 25). Diese ‚interpretative Inferenz‘ war immer wieder Auslöser für Debatten darüber, ob es zulässig ist, aus den Medieninhalten auf die Einstellungen von Journalisten zu schließen. Da der Kommunikator verantwortlich ist für die Berichterstattung, „erscheint es dann“, so einige Forscher, „nur legitim, das Ergebnis seiner Handlungen – die Medieninhalte – als Hinweise auf seine Kommunikationsabsichten zu interpretieren.“ (Rössler 2005: 29) Diese Absichten werden, so die Argumentation, vom Rollenselbstbild gesteuert. Einfach gesprochen hieße das, dass Journalisten ihre jeweilige Einstellung (zur Politik, zu ihrem Beruf) ungefiltert in der Berichterstattung umsetzen (können).

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Literatur

  1. Altmeppen, Klaus-Dieter, Janika Weigel und Franziska Gebhard (2011): Forschungslandschaft Kommunikations- und Medienwissenschaft. In: Publizistik, 4, 56, 373–398.Google Scholar
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  4. Rössler, Patrick (2005): Inhaltsanalyse. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.Google Scholar
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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  • Klaus-Dieter Altmeppen
    • 1
  • Regina Greck
    • 1
  1. 1.Studiengang JournalistikKatholischen Universität Eichstätt-IngolstadtEichstätt-Ingolstadt

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