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Ein Rational Choice-Modell der Partnerwahl

  • David Glowsky

Zusammenfassung

Dieses Kapitel legt die theoretische Fundierung für den empirischen Teil der Studie. Das soziologische Theorieangebot hält mehrere Ansätze bereit, die sich für die Erklärung von Partnerwahl verwenden lassen. Hierzu gehören die ökonomische Theorie der Familie, die Austauschtheorie, die Strukturtheorie von Peter M. Blau und die Fokustheorie. Jeder dieser Ansätze deckt allerdings nur einen Aspekt des vielschichtigen Phänomens Partnerwahl ab. Um diese einzelnen Aspekte zusammen auf die Fragestellung anwenden zu können, sollen sie zunächst in ein gemeinsames Modell integriert werden. Als Rahmen dafür verwendet diese Studie die Rational Choice-Theorie. Sie bietet ein allgemeines Modell zur Erklärung menschlichen Verhaltens und lässt sich somit auch auf den besonderen Gegenstand der Heiratsentscheidung anwenden. Zudem ist sie die Grundlage von zwei dominierenden Theorien der Familiensoziologie – der Austauschtheorie und der ökonomischen Theorie der Familie. Auch die Gelegenheitstheorien lassen sich mit ihr vereinbaren. Die Studie orientiert sich in Bezug auf die Rational Choice-Theorie weitgehend an den Lehrbüchern von Hartmut Esser (Esser 1999a; 1999b; 2000), weicht jedoch in mehreren Details von Essers Annahmen ab.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • David Glowsky

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