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Der Beitrag des Programms „Soziale Stadt“ zur Sozialen Stadtentwicklung

  • Karsten Zimmermann

Zusammenfassung

Mit dem Programm „Soziale Stadt“ kommt seit Ende der 90er Jahre ein Politikansatz mit einer doppelten Zielsetzung bundesweit zur Anwendung. Neben einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf sollte das Programm einen Anreiz für eine verbesserte Kooperation verschiedener Ressorts setzen. Ein vergleichbarer Ansatz war zuvor in einigen Bundesländern erprobt worden und brachte große Erwartungen mit sich. Mittlerweile ist das Programm „Soziale Stadt“ ein fester Bestandteil sozialer Stadtentwicklung in Deutschland. Die Umsetzung zeigte allerdings, dass das Programm bei weitem nicht das einzige Handlungsfeld von Bedeutung für die soziale Entwicklung in den Städten ist. Viele andere Handlungsfelder wurden zwar in den Programmdokumenten angesprochen, konnten aber letztlich kaum adäquat in das Programm integriert werden, da sie aus institutionellen Gründen jenseits der Reichweite der Verantwortlichen in den Stadtteilen und Kommunalverwaltungen lagen. Auch auf der Ebene der Länder und des Bundes hat sich der integrierte Ansatz nicht vollständig durchsetzen können. Dieser Diagnose stehen viele Erfolgsgeschichten aus den Programmstadtteilen gegenüber, so dass sich die Frage stellt, wo das Programm seine Wirksamkeit entfalten konnte und wo nicht.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Karsten Zimmermann

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