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Erste empirische Annäherung an eine begründungslogisch-prozessuale Interessetheorie

  • Anke Grotlüschen

Zusammenfassung

Die bisherigen Überlegungen zur theoretischen Rahmung und zum Forschungsstand führen nunmehr zur Konzeption einer aufbauenden Erhebung. Sie bedient sich bereits vorhandener Möglichkeiten und weitet die Perspektive sukzessive aus. Dabei steht weiterhin im Vordergrund, sowohl begründungslogische Ergebnisse zu erhalten als auch die pragmatische und habituelle Interesseebene zu differenzieren. Zu fragen ist nunmehr, was empirisch zu klären ist, um das theoretisch entwickelte Zwei-Achsen-Modell zu stützen und zu differenzieren. Es geht also nunmehr darum, die theoretischen Argumente und den Forschungsstand im Sinne pragmatistischer Wissenschaftstheorie durch empirische Zugriffe zu stören, zu hinterfragen und genauer zu durchdringen. Dabei wird der vorliegende Stand der Theoriebildung und Forschung nicht verworfen, sondern weiter entwickelt, genau genommen um eine neue Perspektive ergänzt. Eine der zwei Achsen ist, wie die Adressatenforschung zeigt, ja bereits wohlbekannt, nämlich die habituelle Achse. Die zweite Achse, nämlich die pragmatische, ergänzt das Modell von Interesse: Interesse „ist“ nicht, sondern „wird“. Es generiert sich aus vergangenen Handlungen und richtet sich auf zukünftige Handlungen und ist somit nicht aus dem Inneren einer Person gesteuert, sondern an die handelnde Konstituierung von Selbst und Welt gebunden. Insofern ist eine pragmatische Weiterentwicklung der oben skizzierten Interesseforschung vermutlich angebracht.

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  • Anke Grotlüschen

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