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Die neo-pragmatistische Theorie von Hans Joas

  • Thomas Kron

Zusammenfassung

Hans Joas wurde 1948 in München geboren und studierte Soziologie, Geschichte und Philosophie von 1968 bis 1972 in München sowie an der Freien Universität Berlin. 1972 erhielt Joas sein Diplom in Soziologie, 1979 promovierte er an der FU Berlin mit einer vielbeachteten Dissertation zur „Praktischen Intersubjektivität“ zum Dr. phil. Anschließend arbeitet er bis 1983 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Joas habilitierte 1981. Von 1984 bis 1987 war er dann als Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ebenfalls am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung tätig. 1987 erfolgte der Ruf als Professor an die Universität Erlangen-Nürnberg, wo er bis 1990 blieb. Daran schloss sich die Berufung an das John F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien und das Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin an, wo er bis 2002 als Ordinarius arbeitete. Im Jahr 2000 wurde er zum Professor an der University of Chicago berufen, 2002 auch als Max-Weber-Professor an die Universität Erfurt, wo er seither das Max- Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien leitet. Von 2004 bis 2005 war er Ernst-Cassirer-Professor am Swedish Collegium for Advanced Study in the Social Sciences in Uppsala, von 2005 bis 2006 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Das Interview mit Hans Joas hat am 10.01.2008 stattgefunden.

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Wichtigste verwendete Literatur

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Copyright information

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Authors and Affiliations

  • Thomas Kron

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