Advertisement

Der Mediensport Olympia — ein globales Integrationsritual?

Auszug

Die olympischen Spiele von Athen haben es erneut gezeigt: Obwohl immer wieder wegen der starken Kommerzialisierung gescholten, ziehen die internationalen Wettkämpfe Millionen von Zuschauern aus aller Welt in ihren Bann — wenn auch nur für kurze Zeit. In dieser Zeit verbindet der Sport die Zuschauer — über Länder-, Kultur- und Rassengrenzen hinweg — und die Menschen feiern mit den Siegern und Siegerinnen die Leistung als Mittel menschlicher Selbstüberschreitung. Olympischer Sport ist ohne Zweifel ein Mediensport, und gerade deshalb ist er mehr als ein lukratives Geschäft, politische Demonstration oder unterhaltsames Event. Gerade mit Hilfe der Medien werden die olympischen Spiele der Neuzeit ein wichtiger Integrationsritus einer neuen, sich globalisierenden Welt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Borscheid, Peter (2004): Das Tempo-Virus. Frankfurt a.M.: Campus.Google Scholar
  2. Büch, Martin-Peter (1996): Sport und Ökonomie-Märkte. Über den Sport und ihre wirtschaftliche Bedeutung in Deutschland. In: Literatur und Zeitgeschichte 29: 23–27.Google Scholar
  3. Coubertin, Pierre de (1966): Der Olympische Gedanke. Köln: Olympischer Sport-Verlag.Google Scholar
  4. Coubertin, Pierre de (1974): Einundzwanzig Jahre Sportkampagne. Ratingen: Henn.Google Scholar
  5. Dressler, Hilmar (2000): Olympischer Realismus — ernüchternd und hoffnungsvoll zugleich. In: Olympisches Feuer 6: 14.Google Scholar
  6. Durkheim, Emile (1981):. Die elementaren Formen des religiösen Lebens. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.Google Scholar
  7. Eco, Umberto (1987): Über Gott und die Welt. München: dtv.Google Scholar
  8. Fischer, Kai & Güldenpfennig, Sven (2001): Gibt es eine eigene Ethik des olympischen Sports? Bundesinstitut für Sportwissenschaft (Hrsg.). Köln: Strauß.Google Scholar
  9. Gebauer, G. et al. (2001): Die Besten und die Tüchtigen. S. 63–112 in: Krais, Beate (Hrsg.): An der Spitze: von Eliten und herrschenden Klassen. Konstanz: UVK.Google Scholar
  10. Güldenpfennig, Sven (1992): Der politische Diskurs des Sports. Aachen: Meyer-Meyer-Verlag.Google Scholar
  11. Güldenpfennig, Sven (1999): Sport als Kultur: Ist die olympische Idee am Ende? In: Olympisches Feuer 4: 30–38.Google Scholar
  12. Güldenpfennig, Sven (2000): Sport. Kritik und Eigensinn. Sankt Augustin: Academia.Google Scholar
  13. Herms, Eilert (1990): Der religiöse Sinn der Olympischen Idee. S. 26–46 in: Evangelische Akademie Bad Boll (Hrsg.): Gold für Olympia. Bad Boll: Evangelische Akademie.Google Scholar
  14. Höfer, Andreas (1996): Von Athen nach Atlanta: Ein olympisches Jahrhundert. In: Politik und Zeitgeschichte.B. 29: 3–12.Google Scholar
  15. Hojer, Ernst (1972): Vorwort. S. 5–15 in: Coubertin, Pierre de: Schule Sport Erziehung. Schorndorf: Verlag Karl Hofmann.Google Scholar
  16. Krüger, A. (1996). Sport, Kommerzialisierung und Postmoderne. In Sarkowicz, H., Schneller, Höher, weiter (390–406). Frankfurt a.M.: Insel.Google Scholar
  17. Krüger, Michael (Hrsg.) (2001): Olympische Spiele. Bilanz und Perspektiven im 21. Jahrhundert. Münster: Lit Verlag.Google Scholar
  18. Lämmer, Manfred (1990): Die Olympische Idee im Wandel. S. 3–15 in: Evangelische Akademie Bad Boll (Hrsg.): Gold für Olympia. Bad Boll: Evangelische Akademie.Google Scholar
  19. Lambrecht, Markus & Stamm, Hanspeter (2002): Sport zwischen Kultur, Kult und Kommerz. Zürich: Seismo.Google Scholar
  20. Lenk, Hans (1984): Olympia zwischen Pädagogik, Politik und Presse. In: Gegenwartskunde 2: 141–152.Google Scholar
  21. Reichertz, Jo (2000): Die Frohe Botschaft des Fernsehens. Konstanz: UVK.Google Scholar
  22. Schöbel, Heinz (2000): Olympia und seine Spiele. Berlin: Sportverlag.Google Scholar
  23. Siebler, Michael (2004): Olympia. Ort der Spiele, Ort der Götter. Stuttgart: Klett-Cotta.Google Scholar
  24. Sinn, Ulrich (1996): OlympiaKult, Sport und Fest in der Antike. München: Beck.Google Scholar
  25. Sombart, Werner (1934): Deutscher Sozialismus. Berlin: Buchholz & Weisswange.Google Scholar
  26. Swaddling, Judith (2004): Die olympischen Spiele der Antike. Stuttgart: Reclam.Google Scholar
  27. Thelen, Silvan (2001): Olympismus in der Hochschule. S. 11–25 in: Krüger, Michael (Hrsg.): Olympische Spiele. Bilanz und Perspektiven im 21. Jahrhundert. Münster: Lit Verlag.Google Scholar
  28. Valerien, Harry (1996): Atlanta. Das Olympiabuch. Köln: Sportverlag.Google Scholar
  29. Veyne, Paul (1994): Brot und Spiele. München: dtv.Google Scholar
  30. Weber, Max (1976): Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen: Mohr.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

Personalised recommendations