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Wettbewerb und Konkurrenz auf den Trend- Märkten

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Auszug

Bossharts offenes Bekenntnis zur rein kommerziellen Zielsetzung seiner Arbeit ist deshalb von einer gewissen Koketterie, weil er als Chef des Gottlieb Duttweiler Instituts in der Schweiz weit mehr als die triviale Trendforschung nach dem Muster des deutsch-österreichischen Zukunftsinstituts betreibt. Im vorliegenden Zusammenhang ist allerdings allein die Position des GDI als Konkurrent etwa zum Zukunftsinstitut interessant — dies umso mehr, als Bosshart zu einem Netzwerk gehört, das der Mitbegründer des Hamburger Trendbüros und ehemalige Kompagnon und heutige Konkurrent von Horx und seinem Zukunftsinstitut, der Kommunikations-Designer Peter Wippermann, pflegt. Nachdem Horx mit dem Zukunftsinstitut ein Konkurrenzangebot zum Trendbüro gründete, blieb Wippermann der Geschäftsführer des Trendbüros, das nun neben einer Unzahl weiterer Anbieter mit denselben Methoden um denselben Markt kämpft. Wippermann ist (laut Econ Referenten-Agentur) spezialisiert auf Kommunikationsstrategien für „trendgestützte Markenführung“. Diese Strategie ist — wie die des Zukunftsinstituts — eine Kopie der New Yorker Agentur Brain Reserve Faith Plotkins (bekannt unter dem nom de plume: Popcorn). Die Grundidee ist simpel: Die Agentur (er)findet Trends. Wenn ein Unternehmen seine Produkte und Dienstleistungen mit mindestens vier der von ihr erfundenen Trends synchronisieren könne, sei der Erfolg unausweichlich. Brain Reserve bietet dazu vielfältige Beratung, Trendletters, Seminare. Horx und Wippermann übernahmen die Idee. Und dabei ist es geblieben.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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