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Aufbauphase von Zweierbeziehungen

Auszug

Bis in die jüngste Vergangenheit hinein war das Forschungsinteresse an Zweierbeziehungen, soweit sie überhaupt ins Blickfeld kamen, fast ausschließlich auf die Aufbauphase fixiert. Diese Ausschließlichkeit besteht mittlerweile nicht mehr, aber weiterhin bindet die Aufbauphase ein höheres Maß an Aufmerksamkeit als die anderen Phasen. Ausgangspunkt der kritischen Bestandsaufnahme, die hier vorgenommen werden soll, bilden die beiden Forschungsschwerpunkte, die den wissenschaftlichen Diskurs über die Anfange einer Zweierbeziehung lange prägten. Über diese Forschungsschwerpunkte hinaus erscheint es wichtig, Beziehungsanfange als soziale Prozesse zu betrachten und auch die unterschiedlichen Wege, auf denen Zweierbeziehungen zustande kommen, in den Blick zu nehmen.

Schlüsselbegriffe

Phasenmodell Aufbauphase Ähnlichkeits-Hypothese Komplementaritäts-Hypothese Sequenzmodell Homogamie Gelegenheitsstrukturen Homogamie-Normen Anziehungsforschung Sequenzmodelle Pickup Flirtverhalten Plura-lität der Beziehungsanfänge romantischer Liebescode Individualisierung der Aufbauphase Chancenungleichheit auf dem Beziehungsmarkt Körperkapital Beziehungsanfänge in Paargeschichten 

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Literatur zur Vertiefung

  1. Lenz, Karl (2008), Paare in der Aufbauphase. In: K. Lenz / F. Nestmann (Hg.), Handbuch Persönliche Beziehungen, Weinheim: 189–220Google Scholar
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  4. Klein, Thomas (Hg.) (2001), Partnerwahl und Heiratsmuster. Sozialstrukturelle Vorraussetzungen der Liebe. Opladen: Leske+BudrichGoogle Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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