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Liebe als soziale Praxis

Auszug

Entsprechend dem zweiten Hauptarbeitsfeld einer Soziologie der Emotionen soll abschließend der Frage nachgegangen werden, wie Liebe als soziale Praxis in Zweierbeziehungen eingebettet ist. Im Anschluss an die konstruktivistische Grundlegung richtet sich das Interesse vor allem auf die vorhandenen Gefühls- und Ausdrucksregeln sowie auf die von den Beziehungspersonen geleistete Emotions- und Ausdrucksarbeit. Da sich eine konstruktivistisch inspirierte Emotionssoziologie bislang noch kaum mit Liebe in Zweierbeziehungen befasst hat (vgl. Burkart 1998; Burkart/Koppetsch 2001; Swidler 2003), muss ich mich weitgehend mit dem Aufzeigen von einigen Forschungsfeldern begnügen. Darüber hinaus soll im Folgenden auch danach Ausschau gehalten werden, was bislang überhaupt zu diesem Thema geforscht wurde. Zunächst aber soll gezeigt werden, dass eine Eins-zu-eins-Deckung zwischen der kulturellen Codierung der Liebe und Liebe als Bestandteil einer konkreten Zweierbeziehung nicht besteht und nicht bestehen kann.

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  1. Fumagalli, Mariateresa (1986), Heloise und Abaelard. München: Artemis (orig. 1984)Google Scholar

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