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Zur praktischen Umsetzung von Bildungsstandards im kompetenzorientierten Unterricht

Auszug

Bisher wurde deutlich, dass mit den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz zur Einführung und Überprüfung von Bildungsstandards verbindliche normative Erwartungen an die Könnensleistungen gestellt werden, die Kinder und Jugendliche in ihrer Schulkarriere erreichen sollen. Damit die Lernergebnisse den Output-Erwartungen entsprechen, werden Schulen und Lehrkräfte auf die unterrichtliche Arbeit mit Bildungsstandards verpflichtet. Dadurch ist ein neues und komplexes Aufgabenfeld der Schul- und Unterrichtsentwicklung entstanden, das erst in Ansätzen didaktisch und institutionell-organisatorisch erschlossen ist. An das professionell-pädagogische Handeln von Lehrpersonen wird insgesamt die Aufgabe gestellt, „Unterricht so zu planen und durchzuführen, selbst zu überprüfen und mit Kollegen und Kolleginnen zu beraten, dass diejenigen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern erworben werden, die in so genannten Bildungsplänen als Standards ausgewiesen werden” (Uhle 2007, S. 45). Im Zusammenhang mit der Stärkung der Selbstständigkeit der Einzelschulen sollen die Kollegien vor Ort das Lernangebot so an die Voraussetzungen der Schülerschaft adaptieren, dass die Bildungsstandards erreicht werden können. Wie in der Literatur u.a. von Klieme u.a. (2003) und Ziener (2006) übereinstimmend betont wird, beinhaltet kompetenzorientierter Unterricht nach Bildungsstandards keine generell neuen methodisch-didaktischen Grundgedanken.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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