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Einleitung: Bildungsstandards und Kompetenzorientierung als Programm der Qualitätsentwicklung von Unterricht

Auszug

Das zentrale Ziel der unterrichtspraktischen Umsetzung von Bildungsstandards ist die Förderung der Kompetenz der Schülerinnen und Schüler. Dies ist keine neue pädagogische Leitvorstellung, vielmehr wollen engagierte Lehrkräfte seit jeher den Kompetenzerwerb — genauer die aufeinander bezogene Entwicklung von Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen — bei ihren Schülerinnen und Schülern anregen und sich nicht nur auf die Vermittlung von so genanntem ‚trägen‘ und ‚isolierten‘ Faktenwissen beschränken. Dieser pädagogische Grundgedanke, prozedurales und in vielfältigen Kontexten anwendbares Handlungswissen zu vermitteln, findet unter dem Leitbegriff der Kompetenz in der aktuellen Bildungsdiskussion erneut besondere Beachtung. Von Kompetenzerwerb als zentralem Bildungsziel ist hier bezogen auf zahlreiche fachliche wie fachübergreifende Lernfelder die Rede. Ein Beleg dafür ist die Vielfalt begrifflicher Verknüpfungen wie z.B. Lese- und Schreibkompetenz, Gesprächskompetenz, Informationskompetenz, mathematische Kompetenz, naturwissenschaftliche Kompetenz, religiöse Deutungs- und Gestaltungskompetenz, emotionale Kompetenz, soziale Kompetenz, Selbstkompetenz oder Schlüsselkompetenz. Eine aktuelle Stichwortsuche in der erziehungswissenschaftlichen Literaturdatenbank ‚FIS Bildung‘ erbrachte 8.889 Einträge des Begriffes ‚Kompetenz‘.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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