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Kontrastierung und Theoretisierung der Ergebnisse

Auszug

In dieser Studie konnten mit der Darstellung zweier vollständiger Fallportraits, welche sich aus den Rekonstruktionen der familialen und der schulischen Generationsbeziehungen sowie den Biographien der Jugendlichen zusammensetzen, zwei maximal kontrastierende Fälle pädagogischer Generationsbeziehungen aufgezeigt werden. Mit der vorgenommenen Fallauswahl wurde versucht, ein möglichst breites Spektrum an Strukturvarianten zu fokussieren und zentrale Eckfälle im Hinblick auf ausgewählte Kontrastierungslinien auszuwählen. Trotz dieser Versuche, in Anlehnung an die Ideen eines theoretical samplings eine gezielte Fallauswahl vorzunehmen, kann in dieser Studie nicht der Anspruch einer empirischen Sättigung erhoben werden. Die pragmatischen Grenzen der Fallauswahl und das komplexe mehrperspektivische Studiendesign führen dazu, dass nicht behauptet werden kann, das gesamte Spektrum möglicher Fälle erschlossen zu haben76.

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Literatur

  1. 79.
    An dieser Stelle wird die Bedeutung der Tradierung von familialen Erziehungserfahrungen über mehrere Generationen hinweg deutlich (vgl. Ecarius 2002, Bertraux/Bertraux-Wiame 1991). Reflexiv kann Frau Schwab die eigenen Erfahrungen mit ihrer Mutter einholen, kann aber dennoch auf der Interaktionsebene nicht verhindern, ein solches Verhalten selbst zu reproduzieren.Google Scholar
  2. 81.
    Deutlicher wird diese besondere Form der Affektivität im Kontrast zu anderen Lehrer-Schüler-Beziehungen, in denen die Beziehung familienähnliche affektive Aufladung enthält. Mit Frau Weber und Martin wurde eine solche Konstellation rekonstruiert (vgl. Graßhoff u.a. 2006, S. 575ff, Ullrich 2005, S. 251ff).Google Scholar
  3. 87.
    Zur Kontrastierung wird in diesem Kapitel ein weiterer Fall mit hinzugezogen, um das Spektrum an möglichen Strukturvarianten noch weiter aufzufächern. Das Fallportrait wurde an anderer Stelle in Auszügen bereits veröffentlicht (Graßhoff u.a. 2006, Helsper u.a. 2007).Google Scholar

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