Advertisement

Der Schulstart der Kinder in der FLEX aus der Perspektive der Kinder - Kinderbefragung 2005

Chapter
  • 2.4k Downloads

Auszug

Für die Beantwortung der Forschungsfragen aus der Perspektive der Kinder (vgl. Abschnitt 3.6) sollte für die Kinderbefragung 2005 eine repräsentative Stichprobe von Kindern in FLEX-Klassen als Zufallsauswahl von Klassen an den seinerzeit 101 existierenden Grundschulen mit flexibler Eingangsklasse gezogen werden. Die Zufallsauswahl erfolgte zweifach geschichtet. Eine erste Schichtung ergab sich aus der Bitte des für das Genehmigungsverfahren zuständigen Ministeriums, das die Schulamtsbezirke des Landes regional ausgewogen berücksichtigt sehen und den Schwerpunkt auf die Implementierungsschulen gelegt haben wollte. Das bedeutete, dass die im Schulversuch „FLEX 20“ von 2001–2004 bereits mehrfach evaluierten 19 Schulen des früheren Schulversuchs (Liebers 2004) aus der Grundgesamtheit ausgeschlossen wurden und nur diejenigen ‚neuen’ Schulen in die zu untersuchende Grundgesamtheit eingingen, die die flexible Schuleingangsphase ohne Schulversuchsbedingungen in der Ausweitungsphase ab dem Schuljahr 2003/2004 eingeführt hatten. Damit umfasste die definierte Grundgesamtheit der Population für die Kinderuntersuchung 2005 insgesamt 82 Grundschulen mit flexibler Schuleingangsphase im zweiten Durchführungsjahr, die unter Regelbedingungen des „Rundschreibens zur Arbeit in flexiblen Eingangsphasen“ (RS 14/03, MBJS 2003) arbeiteten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 198.
    Petillon (1980) legte darüber hinaus standardisierte Werte für Kinder der Jahrgangsstufen 3 bis 7 vor, die allerdings für die hier untersuchten Erst-und Zweitklässler nicht anwendbar sind.Google Scholar
  2. 200.
    Trotz des Abweichens der Datensätze von der Normalverteilung wurde eine Entscheidung zugunsten metrischer Verfahren getroffen. Dafür sprachen die Intervallskalierung der abhängigen Variablen, die Größe der Stichprobe und die nachgewiesene Robustheit vieler Verfahren gegen eine Verletzung der Normalverteilungsvoraussetzung (Rost 2005).Google Scholar
  3. 207.
    Dieser Effekt ist vermutlich statistisch zu begründen. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass sich Kinder mit Förderbedarf weniger gut angenommen fühlen als andere Kinder (vgl. hierzu Haeberlin et al. 1991, Hinz et al. 1998). Befinden sich mehrere integrierte Kinder mit geringeren Integrationswerten in einer Klasse, sinkt statistisch der Durchschnittswert. Zudem mögen Mitschülerinnen und Mitschüler aber auch kritischer die Fragen beantworten, die sich auf die Integration aller Kinder beziehen.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

Personalised recommendations